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1 Stephan Ackermann

Dr. Stephan Ackermann (* 20. März 1963 in Mayen) war von April 1999 bis August 2006 Regens der Diözesen übergreifenden Priesterausbildungsstätte Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen in Burg Lantershofen ( Grafschaft).


Bischof Ackermann traf sich im Dezember 2010 mit den Priestern des Dekanats Remagen - Brohltal.
Bischof Ackermann traf sich im Dezember 2010 mit den Priestern des Dekanats Remagen - Brohltal.

Inhaltsverzeichnis

Vita

Stephan Ackermann wurde am 20. März 1963 in Mayen geboren; in Nickenich wuchs er auf. 1981 trat er in das Priesterseminar in Trier ein. 1983 setzte er sein Theologiestudium in Rom fort und erwarb dort 1989 an der Päpstlichen Universität Gregoriana das Lizentiat in Theologie. In Bad Breisig hatte er von 1989 bis 1991 das Amt des Kaplans in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Marien" Niederbreisig und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Viktor" Oberbreisig inne.

Im Herbst 1991 übernahm Ackermann das Amt des Subregens am Trierer Priesterseminar. Von dieser Tätigkeit wurde er im Sommer 1998 zur Fertigstellung seiner Doktorarbeit im Fach Katholische Dogmatik von dem damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital freigestellt. Von 1999 bis März 2006 war Ackermann Regens des Studienhauses "St. Lambert" Lantershofen. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Ackermann im November 2005 von Papst Benedikt XVI. zum Päpstlichen Hauskaplan (Monsignore) ernannt. Der damalige Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx überreichte ihm in Trier die Ernennungsurkunde.

Am 14. Mai 2006 wurde Ackermann zum Weihbischof und am 24. Mai 2009 zum Bischof von Trier ernannt. Zur Amtseinführung kamen Tausende Gläubige und viele ranghohe Würdenträger aus Kirche und Politik in die älteste deutsche Bischofsstadt. Ackermann war zu diesem Zeitpunkt der jüngste Diözesanbischof Deutschlands.

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Mediografie

Dr. Stephan Ackermann neuer Bischof von Trier - Extrablatt der Bistumszeitschrift "Paulinus" zur Berufung von Dr. Stephan Ackermann zum Bischof des Bistums Trier vom 8. April 2009 (pdf, 2 Seiten)

Weblinks

2 Lothar Anhalt

Lothar Anhalt (* ca. 1963) ist Pfarrer in Dernau, Rech und Mayschoß.


Vita

Lothar Anhalt, geb. ca. 1963, wuchs als Jüngstes von vier Geschwistern in Altenburg am Fuß des Westerwaldes auf. Er erlernte den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmann. Erst nach mehreren Jahren Berufstätigkeit folgte er seinem Wunsch, Geistlicher zu werden. Während seines Theologiestudiums, das er im Jahr 1994 abschloss, lebte Anhalt sechs Jahre lang in der Benediktinerabtei "St. Michael" in Siegburg. Dann wechselte er ins Priesterseminar nach Trier. Die Kaplanstelle führte ihn für drei Jahre nach Adenau, bevor er im August 2000 zum Vikar in den Pfarreien Speicher, Spangdahlem, Herforst und Binsfeld ernannt wurde. Zum 1. August 2002 berief ihn der Trierer Bischof Reinhard Marx zum Pfarrer der Gemeinden Dernau, Mayschoß und Rech.

3 Heinrich Ant

Heinrich Ant (* 1949 im Eifeldorf Kolverath), katholischer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft "St. Maximin" Antweiler, wurde im Frühjahr 2005 mit den Nachbar-Pfarrgemeinden "St. Wendalinus" Kirmutscheid, "St. Nikolaus" Aremberg, "St. Sebastian" Dorsel und "St. Gertrud" Barweiler betraut.


Vita

Der Lehrersohn Heinrich Ant wuchs in Andernach auf und absolvierte im Anschluss an die Volksschule eine Banklehre. Doch er verspürte den Wunsch, einen geistlichen Beruf zu ergreifen. So machte er im Jahr 1970, im Alter von 21 Jahren, den ersten Schritt und schrieb sich am Abendgymnasium in Neuss ein. Nach dem Abitur studierte er in Münster und Trier und wurde am 11. Februar 1984 im Trierer Dom von Bischof Hermann-Josef Spital zum Priester geweiht. Es folgte die Zeit als Kaplan im Saarland, als Krankenhauspfarrer in Linz am Rhein und im Jahr 1992 der Ruf in die Eifel, wo er die Pfarreien Barweiler und Kirmutscheid übernahm. Seit 2003 ist Ant zusätzlich für die Pfarreien Antweiler, Dorsel und Aremberg zuständig. Damit betreut er mehr als 2400 katholische Gläubige in einem weit ausgedehnten Gebiet.

4 Friedemann Bach

Friedmann Bach (* 25. April 1961 in Freiberg/Sachsen) ist Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr.


Vita

Friedemann Bach wurde am 25. April 1961 in Freiberg in Sachsen geboren. Bevor er an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig Theologie und Philosophie studierte, absolvierte er eine Ausbildung Gerber (Facharbeiter für Lederherstellung. Im Jahr 1988 absovierte er das Erste Theologische Examen. Nachdem er einen Ausreisantrag gestellt hatte, arbeitete er als Heizer und Hausmeister bei der kirchlichen Hochschule. Von 1990 bis 1992 arbeitete er als Vikar in Bad Honnef und bereitete sich auf das Zweite Examen vor. Von 1992 bis 1994 war Bach Pastor im Hilfsdienst in Bad Honnef und Pfarrvertreter in der Kirchengemeinde Aegidienberg. 1994 wurde er in die vierte Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr (Gemeindepfarrbezirk III) berufen. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr, zuletzt gesehen am 24. Oktober 2008

5 Richard Baus

Richard Baus ist katholischer Priester. Nach seiner Tätigkeit als Kaplan, Vikar und Pfarrer in mehreren Pfarrgemeinden arbeitete er von 1994 bis 2004 als Regionaldekan. Während dieser Zeit war er auch Geistlicher Beirat im Diözesanvorstand Trier der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Seit April 2004 ist er Geistlicher Rektor der Ordensgemeinschaften der Franziskanerinnen von Waldbreitbach und der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen (Wied). [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 10. September 2008

6 Michael Bollig

Michael Bollig wurde im August 2006 zum Regens am Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen und damit zum Nachfolger von Dr. Stephan Ackermann ernannt.


Vita

Michael Bollig wurde am 1. September 1967 in Trier geboren. Nach der Priesterweihe am 8. Juli 1995 in Trier war er als Kaplan in Bad Neuenahr-Ahrweiler und als Kooperator in Daun tätig. Ende der 90er-Jahre wurde er zum Promotionsstudium in Bonn freigestellt. 2003 schloss er seine theologischen Studien mit der Promotion in Dogmatik ab. Seit dem 1. Oktober 2002 ist er Hochschulpfarrer in Trier. Bollig ist Vorstandsmitglied des Diözesan-Pastoralrats. Der Pfarrseelsorge ist er durch regelmäßige Aushilfstätigkeit verbunden. Das Studienhaus St. Lambert ist für Bollig nicht neu: Seit ca. 2004 hat er dort einen Lehrauftrag für Dogmatik.

7 Peter Bollig

Peter Bollig ist seit Juni 2000 Pfarrer von der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Johannes der Täufer" Burgbrohl, der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Remigius" Wassenach und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Lubentius" Kell.

8 Hans Buschmann

Pastor i.R. Hans Buschmann (* 27. Dezember 1926) betreut die Gläubigen der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Michael" Franken und entlastet damit Pastor Gerhard Hensel.


Vita

Am 27. Dezember 1926 als zweites von fünf Kindern in Lieser an der Mosel geboren, hatte der junge Hans Buschmann nichtmals mehr die Zeit, seine Schule zu beenden: Als 17-Jähriger wurde er 1943 zu den Waffen gerufen. An der Front bei Prüm in der Eifel wurde er 1944 schwer verwundet und verbrachte die restliche Kriegszeit in einem Würzburger Lazarett. 1947 legte er in Wittlich das Abitur ab und trat danach in das Priesterseminar Trier ein. Die Entscheidung, Priester zu werden, fiel dem jungen Mann nicht schwer: "Schon während der Soldatenzeit reifte mein fester Entschluss, in den Dienst Gottes zu treten", sagte er einmal.

1953 erhielt er die Priesterweihe und wurde Kaplan - zuerst in Horhausen, dann in Herdorf/Sieg im Kreis Altenkirchen. Es folgte eine Zeit als Aushilfe in Bettenfeld/Eifel, bevor Buschmann 1960 als Pastor nach Niederbieber, einem Vorort von Neuwied, berufen wurde. Gern erinnert er sich an die Zeit dort, konnte er doch für die Gemeinde die Pfarrkirche ?St. Bonifatius? bauen lassen. 1976 wechselte er auf Wunsch des Bischofs nach Tholey-Hasborn und Scheuern an die Saar. Dort wurde er für die letzten sieben Jahre seines aktiven Dienstes zum Dechanten berufen. Im Dezember 1993 ging er in den Ruhestand und zog nach Sinzig. Seine ersten 16 Priesterjahre begleitete ihn die Mutter. Nach ihrem Tode sorgt sich seit 1976 Ursula Jungbluth als Haushälterin um sein Wohl.

Neben seiner Kriegsverletzung musste er eine schwere Herzoperation meistern. Neben seinen seelsorgerischen Aufgaben liebt er es, sich in Eifel-Krimis zu vertiefen und lange Spaziergänge an der frischen Luft zu machen.

9 Thomas Deutsch

Dr. Thomas Deutsch (* ca. 1974) war ab August 2002 Kaplan in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler.


Vita

Thomas Deutsch wuchs in Quierschied im Saarland auf. Nach seinem Theologie-Studium in Trier, München und Rom wurde er im Jahr 2000 zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Ahrweiler in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler. Seit 2005 bis November 2010 ist Deutsch Subregens (Stellvertretender Leiter) am Bischöflichen Priesterseminar in Trier. Anschließend wechselt er als Schulpfarrer an der Bischöflichen Alfred-Delp-Schule in Hargesheim. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Thomas Herrig wird Subregens am Priesterseminar - Dr. Thomas Deutsch wechselt als Schulpfarrer nach Hargesheim - Pressemitteilung des Bistums Trier vom 23. September 2010

10 Helmut Dieser

Dr. Helmut Dieser, katholischer Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Adenau/Dümpelfeld/Kaltenborn, wurde im Februar 2011 von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof für das Bistum Trier ernannt. Die Bischofsweihe empfängt er am 5. Juni 2011 im Trierer Dom. ?Mit ihm gewinnen wir einen Weihbischof, der theologisch kompetent, in der Gemeindearbeit erfahren und menschlich gewinnend ist?, sagte Bischof Stephan Ackermann anlässlich der Ernennung.


Vita

Dieser wurde am 15. Mai 1962 in Neuwied geboren; in Heimbach-Weis wuchs er auf. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Trier und Tübingen wurde er am 8. Juli 1989 in Trier von Bischof Hermann Josef Spital zum Priester geweiht. Von 1989 bis 1992 war Dieser als Kaplan in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Barbara" Ramersbach tätig.

1992 wurde er zum Studium an der Theologischen Fakultät Trier beurlaubt. Während dieser Zeit war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik. 1996 erfolgte die Ernennung zum Lehrbeauftragten für Homiletik (Predigtlehre) am Institut für Pastoralpsychologie und Homiletik des Trierer Priesterseminars. Von 1997 bis 2004 war Dieser außerdem Leiter der Berufseinführung der Kapläne. 1998 promovierte er zum Doktor der Theologie an der Theologischen Fakultät, im gleichen Jahr wurde er Kooperator mit dem Titel ?Pfarrer? in Waldrach, Kasel und Morscheid.

Seit 2004 ist Dieser Priester in St. Johannes der Täufer Adenau, St. Cyriacus Dümpelfeld, St. Servatius Kaltenborn und St. Hippolyt Herschbach und zusätzlich Dozent für Homiletik am Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen. Im April 2010 wurde Dr. Dieser außerdem zum Pfarrkonsultor (Berater des Bischofs in Konfliktfällen) ernannt. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 25. Februar 2011

11 Bernd Drewes

Bernd Drewes aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist evangelischer Pfarrer im Ruhestand.

12 Markus Dröge

Dr. Markus Dröge (* 16. Oktober 1954 in Washington D.C.) wurde am 15. Mai 2009 von der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für zehn Jahre zum Bischof von Berlin gewählt. Im November 2009 trat er dieses Amt an. Zuvor war er Superintentent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz.


Vita

Markus Dröge wurde als Sohn eines Diplomaten in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington geboren. In Bonn, Paris und Brüssel wuchs er auf. Dröge studierte evangelische Theologie in Bonn, München und Tübingen. Nach dem Studium absolvierte er sein Vikariat in Koblenz. Von 1986 bis 1994 war er Pfarrer der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause, ab 1994 der Kirchengemeinde Koblenz-Mitte. Neben dem Pfarramt verfasst er von 1994 bis 1999 eine Dissertationsschrift. Im Jahr 2000 übernahm er einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wurde er von der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz für acht Jahre zum Superintendenten gewählt. Von 2002 bis 2004 absolvierte Dröge eine Ausbildung zum Systemischen Berater beim Institut für Familientherapie in Weinheim. Dröge ist verheiratet und hat drei Kinder.

Mediografie

Weblinks

13 Volker Dupont

Volker Dupont war Beamter bei der Staatsanwaltschaft Krefeld, bevor er beschloss, Priester zu werden. Am 11. Februar 1984 wurde er von Bischof Dr. Hermann-Josef Spital im Dom zu Trier zum Priester geweiht. Zunächst war er Kaplan in Bendorf, dann Vikar in Neuwied. 1990 wurde er Pfarrer von Holzweiler, Gelsdorf und Eckendorf. Im August 2000 berief ihn Bischof Spital nach Ahrbrück. Dort ist Pfarrer Dupont für rund 3000 Katholiken zuständig. Er zelebriert Gottesdienste und ist als Seelsorger unterwegs, er spendet Beistand bei Beerdigungen und besucht Bedürftige in Krankenhaus und Altenheim. Dupont bringt sich in die Vorbereitung von Kommunionkindern und Firmlingen ein und er engagiert sich in der Priestergemeinschaft des Apostolats der Priester- und Ordensberufe, einem Zusammenschluss, der Interesse für Priester- und Ordensberufe wecken und fördern will. Seit Januar 2009 ist er Notfallseelsorger. Er ist beispielsweise dabei, wenn Angehörige vom Unfalltod eines Verwandten erfahren und spendet Trost bei plötzlichem Kindstod. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 7./8. Februar 2009

14 Peter Dörrenbächer

Peter Dörrenbächer (* 1957) ist seit Dezember 2001 katholischer Pfarrer der Seelsorgeeinheit St. Pius sowie St. Marien und St. Willibrord Bad Neuenahr.


Vita

Peter Dörrenbächer wurde 1957 im Saarland in Brügelborn geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er in Trier und Münster Theologie und erhielt im Juli 1984 im Hohen Dom zu Trier von Diözesanbischof Dr. Hermann-Josef Spital die Priesterweihe. Erste Erfahrungen in Seelsorge und Pfarrarbeit sammelte er als Diakon 1982/83 in Dierdorf/Westerwald und als Kaplan in der Seelsorgeeinheit Bernkastel/Monzelfeld/Longkamp, wo er von 1984 bis 1987 tätig war. Anschließend war er Jugendpfarrer der Region Rhein-Mosel-Ahr, bis er 1994 Geistlicher Bundesleiter der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG), einem der größeren deutschen Kinder- und Jugendverbände, mit Amtssitz in Neuß wurde.

15 Karlwerner Eiser

Karlwerner Eiser (* ca. 1923, + Mai 2003) ...


Vita

Der ca. 1923 geborene Saarländer kam durch seine Kriegserlebnisse zum Theologiestudium und wurde 1952 in Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Koblenz-Pfaffendorf und Remagen, bis er am 30. März 1958 die Katholische Pfarrgemeinde "St. Lambertus" Niederlützingen und der Filiale "St. Martin" Oberlützingen übernahm. In Niederlützingen ließ er beispielsweise die zum Pfarrhaus gehörende Scheune zu einem Pfarrheim umbauen. Auf seine Initiative hin wurde eine neue Kirchenorgel angeschafft, ein aus der Frankenzeit stammendes Taufbecken kam in die Pfarrkirche. Bis Ende 1969 blieb er auf der Lützinger Höhe, ehe er Pastor und später Dechant in St. Goar wurde. Nach seinem Ruhestand im Mai 1984 kam er nach Lützingen zurück. Im Ruhestand war der Geistliche weiter seelsorgerisch aktiv. Von Juli 1984 bis April 2003 feierte er täglich die Eucharistie im Haus Marienhöhe zwischen Franken und Waldorf. Auch in der Niederlützinger Pfarrkirche zelebrierte Eiser Gottesdienste. Bis 1995 war Eiser außerdem Schiffer-Seelsorger. Radio Vatikan hat einen Film über die Schiffer-Seelsorge auf dem Rhein gedreht. Eiser hat seinerzeit die Rheinfähre Bad Honnef - Bad Breisig gesegnet. Unter großer Beteiligung der Gemeinde feierte er 2002 seinen 80. Geburtstag und "Goldenes Priesterjubiläum". Im Mai 2003 starb er.

16 Otmar Fechler

Otmar Fechler, seit 1. November 2005 Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Niederzissen - Wehr - Königsfeld - Oberzissen, feierte im August 2007 sein 40-jähriges Priesterjubiläum.


Vita

Nach seinem Abitur 1959 studierte Fechler Philosophie und Theologie in Trier und Freiburg. Er schloss ein Studium der Pädagogik in Trier an und war danach ein Jahr lang Leiter der zweiklassigen Landschule in Kastel im Kreis Saarburg. Nachdem er am 30. Juli 1967 im Dom zu Trier zum Priester geweiht wurde, führte der Weg ihn bis 1971 als Kaplan in den Koblenzer Stadtteil Lützel. Von 1971 bis 1974 war er Konviktsdirektor im bischöflichen Konvikt in Prüm und unterrichtete am dortigen Gymnasium. Von 1974 bis 1985 war Otmar Fechler Pastor in der Pfarrgemeinde St. Lambertus in Spey. Von 1985 bis 2005 war er Pfarrer in Hülzweiler. Von 1989 bis 1999 war er auch Dechant im Dekanat Schwalbach. 16 Jahre lang war er Spiritual der Diakonie im Raum Saar-Hochwald und begleitete mehrere Jahre lang die Arbeitsgemeinschaft der Kapläne in Rheinland-Pfalz und an der Saar. ist nun Otmar Fechler als Kooperator in der Brohltaler Pfarreiengemeinschaft tätig. Der Pfarrer ist dort Mitglied vieler Vereine und er ist im Karneval aktiv.

17 Ernst-Walter Fuß

Pfarrer Ernst-Walter Fuß (* 1960 in Völklingen/Saar) ist Dechant im Dekanat Karden-Martental. Ab 2004 war Fuß bereits Definitor im Dekanat.


Vita

Ernst-Walter Fuß wurde 1960 in Völklingen/Saar geboren. 1991 ist er vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum Priester geweiht worden. Seine Kaplanszeit von 1991 bis 1994 leistete Fuß in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Johannes der Täufer" Adenau, St. Servatius Kaltenborn, St. Hippolyt Kaltenborn (Herschbach) und St. Cyriacus Dümpelfeld.

Ab 1994 war Fuß als Vikar in St. Anna Gerolstein und St. Bartholomäus Rockeskyll tätig. Im Jahr 1997 wurde er Pfarrer in St. Matthias Ulmen und St. Johannes der Täufer Alflen. Von 2001 bis 2004 war Fuß bereits Definitor des Dekanats Maria Martental, bevor er 2004 diese Position auch im neu errichteten Dekanat Karden-Martental übernahm. Seit 2007 ist Pfarrer Fuß zusätzlich Pfarrer von St. Stephan Lutzerath, St. Maria Magdalena Wollmerath und St. Martin Gillenbeuren sowie St. Peter Bad Bertrich.

18 Inge Gaebel

Inge Gaebel (* 14. Januar 1963 in Essen) ist Pfarrerin des ersten Pfarrbezirks der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Breisig. Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde sie am Sonntag, 31. Oktober 1999 in der Evangelischen Christuskirche Bad Breisig in ihr Amt eingeführt. Anschließend war zu einem Empfang geladen. Eine Woche zuvor war die junge Geistliche, die am 14. Januar 1963 in Essen geboren wurde und dort aufwuchs, in das renovierte Pfarrhaus Am Friesenberg 24 eingezogen.


Vita

Nach einem diakonischen Jahr in einem Altersheim studierte Inge Gaebel zuerst in Tübingen, dann in Bonn Theologie und machte ihr erstes Examen. Ihre Vikariatsstelle war in Waldbröl. Im Siegerland, in der Gemeindestelle des Superintendenten, ist sie auch nach dem zweiten Examen zum Hilfsdienst geblieben. Ihre erste Stelle fand sie im evangelischen Schulzentrum in Hilden, das aus Gymnasium, Realschule und Internat besteht. Dort gab sie Religionsunterricht, dort hielt sie Andachten und Gottesdienste, und dort begleitete sie Schüler seelsorgerisch und verbrachte viel Freizeit mit ihnen. Besonders gerne erinnert sie sich an eine Jugendbegegnung in Rußland während dieser Zeit. Angesichts der Kirchenfeindlichkeit vieler Jugendlicher sei die Zeit in Hilden aber nicht immer einfach gewesen.

In Bad Breisig wolle sie zunächst Kontakt mit den Schulen aufnehmen und einen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche legen, sagte die Geistliche bei ihrem Amtsantritt. ?Ich freue mich aber auch, wieder mit älteren Menschen zusammen zu sein - das hat mir in Hilden gefehlt,? gab Inge Gaebel zu. In Waldbröl habe sie gerne und viele Hausbesuche gemacht. Bei den Begegnungen mit älteren Menschen habe sie sich ?oft beschenkt gefühlt?. In ihrer Freizeit bemalt sie gerne Seidentücher, joggt ab und zu und spielt Gitarre.

19 Felix Genn

Dr. Felix Genn am Taufbecken der Katholischen Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer" Burgbrohl, an dem auch er selbst einst getauft wurde.
Dr. Felix Genn am Taufbecken der Katholischen Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer" Burgbrohl, an dem auch er selbst einst getauft wurde.

Dr. Felix Genn (* 6. März 1950 in Burgbrohl) aus Wassenach ...


Vita

Nach seinem Abitur im Jahr 1969 am Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach in Andernach studierte der Bauernsohn bis 1974 in Trier und Regensburg Katholische Theologie. Am 11. Juli 1976 wurde er im Trierer Dom zum Priester geweiht. Anschließend war er bis 1978 Kaplan in Bad Kreuznach. Von 1978 bis 1985 war er als Subregens am Bischöflichen Priesterseminar zu Trier eingesetzt.

Mit einer patrologischen Untersuchung zu Augustinus wurde Genn zum am 29. Juni 1985 an der Theologischen Fakultät Trier Dr. theol. promoviert. Bis 1994 war Genn Spiritual am gleichen Priesterseminar.

Von 1994 bis 1997 arbeitete Genn als ständiger Lehrbeauftragter für Christliche Spiritualität an der Theologischen Fakultät Trier. Bischof Hermann Josef Spital berief ihn 1996 zum Verantwortlichen für die Vorbereitung und Durchführung der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt. Im Jahr 1997 wurde Genn zum Regens des Studienhauses "St. Lambert" Lantershofen berufen.

Am 16. April 1999 wurde Genn von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Uzali und zum Weihbischof im Bistum Trier ernannt. Am 30. Mai 1999 wurde Genn vom Trierer Bischof Hermann-Josef Spital zum Bischof geweiht; von da an war Genn für den Visitationsbezirk Saarland zuständig.

Am 16. April 2000 wurde Genn von Papst Johannes Paul II. zum neuen Weihbischof von Trier ernannt.

Am 4. April 2003 wurde Genn von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Essen ernannt.

Felix Genn ist Vorsitzender der Kommission "Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste" in der Deutschen Bischofskonferenz.

Papst Benedikt XVI. hat Genn kurz vor Weihnachten 2008 zum Bischof von Münster ernannt. Genn trat dort die Nachfolge von Reinhard Lettmann (75) an, der nach mehr als 28 Jahren in diesem Amt aus Altersgründen zurückgetreten war. Felix Genns wird voraussichtlich im Februar 2008 in sein neues Amt eingeführt. Selbst intime Kenner der kirchlichen Verhältnisse hatten Genns Versetzung mit Überraschung aufgenommen. In den fünfeinhalb Jahren zuvor hatte Genn das von heftigen Strukturproblemen geschüttelte Ruhrbistum Essen geleitet. Wegen gewaltiger Fehlbeträge im Bistumshaushalt und der immer weiter sinkenden Zahl der Gläubigen stieß Genn in Essen eine Bistumsreform an, deren Ausmaß bundesweit Aufmerksamkeit erregte. Zu seinem Reformpaket gehörten die umstrittene Zusammenlegung von 250 Gemeinden zu rund 40 Großverbünden und die Schließung von fast 100 Kirchen. Außerdem wurden die Zahl der Kindergärten reduziert und Mitarbeiter entlassen. Bald musste Genn erkennen, dass nicht nur viele Gläubige, sondern auch ein großer Teil des Klerus und der Laien zwischen Duisburg und Bochum nicht bereit war, seine Pläne zu verwirklichen. Seine Reformarbeit im Ruhrgebiet sei keineswegs abgeschlossen, sagte Genn nach seiner Berufung nach Münster: "Im Grunde verlasse ich eine Baustelle." Genns neuer Zuständigkeitsbereich, das mit rund zwei Millionen Katholiken drittgrößte der 27 deutschen Bistümer, gilt nach wie vor als Hochburg des Katholizismus. An der Theologischen Fakultät der Universität Münster lehrte einst der heutige Papst Benedikt XVI..

Am Samstag, 21. August 2010, wurde Genn zum Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Wassenach ernannt. Ortsbürgermeister Manfred Sattler übergab ihm in der Klieburghalle bei einem Festakt mit zahlreichen Gästen die von Beate Heinen gestaltete Ehrenbürgerurkunde. Unmittelbar zuvor hatte Genn in der Katholischen Pfarrkirche "St. Remigius" Wassenach mit seinen Gästen ein Pontifikalamt gefeiert. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, der aus dem Nachbarort Nickenich stammt, hielt die Festpredigt.

Weblinks

20 Wilfried Glabach

Dr. Wilfried Glabach wurde im September 2010 vom Koblenzer Superintendenten Pfr. Rolf Stahl in der Martin-Luther-Kirche Bad Neuenahr als Krankenhaus- und Klinikseelsorger der Evangelischen Kirchengemeinde eingeführt. Glabach, der kurz zuvor nach zehn Jahren Gemeindearbeit in den USA wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde unter anderem vom Vorsitzenden des Presbyteriums, Pfarrer Rüdiger Stiehl, Dechant Jörg Meyrer, Engelbert Felk als Vertreter des Bürgermeisters, von Dr. Christoph Smolenski von der der Dr. von Ehrenwall´schen Klinik und Albert Krämer vom Seelsorgeteam des Krankenhauses "Maria Hilf" Bad Neuenahr begrüßt.

21 Udo Grub

Udo Grub war viele Jahre lang als evangelischer Pfarrer ist für den Pfarrbezirk I der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig in Remagen, Kripp, im Krankenhaus "Maria Stern" Remagen und in der Studentenseelsorge des RheinAhrCampus Remagen zuständig.


Vita

Udo Grub wurde im Jahr 1943 in Oberhausen-Sterkrade geboren. Sein Großvater hatte 25 Jahre lang unter Tage gearbeitet; sein Vater war kurz vor Kriegsende in russische Gefangenschaft geraten und dabei ums Leben gekommen. So wuchs Udo Grub als Einzelkind bei seiner Mutter auf. Die alleinerziehende Mutter und auch ihr Sohn fanden in dieser für sie schweren Zeit Rückhalt in der evangelischen Kirchengemeinde.

Nach dem Abitur studierte Udo Grub an der Kirchenhochschule Wuppertal und anschließend an den Universitäten Heidelberg und Bonn. Im Jahr 1971, als er das Zweite Staatsexamen machte, heiratete er seine Ehefrau Elke, mit der er vier Kinder hat.

Nach seinem Ersten Examen war er Vikar in Duisburg-Hamborn und Assistent an der Wuppertaler Hochschule; nach dem Zweiten Examen wurde er am 28. November 1971 "Pastor im Hilfsdienst" in Duisburg-Meiderich ordiniert.

Anschließend bewarb er sich um die Pastorenstelle in Erkrath/Düsseldorf. Sieben Jahre blieb er dort, bevor er nach Remagen kam. Am 16. August 1979, im Alter von 36 Jahren, trat er sein Amt an der Friedenskirche Remagen an. Mit Unterstützung von Ehefrau Elke wurde am 4. Oktober 1981 in Remagen der "Eine Welt Laden" im Evangelischen Gemeindehaus Remagen gegründet.

Grub engagierte sich wohl auch im Arbeitskreis Asyl, aus dem der Verein "Ökumenische Flüchtlingshilfe" hervorging. Und er pflegte Partnerschaften zu Gemeinden auf den Philippinen und in Maison-Lafitte, der französischen Partnerstadt von Remagen.

In Kripp gründete er einen Pfadfinderstamm. Grub war zudem als Synodal-Beauftragter für Ausländerbetreuung für den Evangelischen Kirchenkreis Koblenz zuständig und er war einer von 15 Notfall-Seelsorger im Kreis Ahrweiler.

Am 1. Juni 2008 wurde er in Remagen in den Ruhestand verabschiedet. [1] Elisabeth Reuter-Dymke wurde im Dezember 2008 als Grubs Nachfolgerin eingeführt.

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 10. Mai 2008

22 Robert Görres

Robert Görres aus Mayschoß ist Priester in Ringen und Leimersdorf und Bariton-Sänger. Am 7. September 1999 wurde er vom damaligen Trierer Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum Pfarrer der Pfarreien "St. Stephanus" Leimersdorf und "St. Dionysius" Ringen ernannt. Am Samstag, 18. März 2000, wurde er feierlich in sein Amt eingeführt.


Weblink

http://kkrl.de/Unser-Pfarrer.html

23 Marko Hartmann

Marko Hartmann aus Furchweiler wird ab August 2009 als Kaplan in Adenau, Dümpelfeld und Kaltenborn eingesetzt - in den Pfarreien St. Johannes der Täufer, St. Cyriacus, St. Servatius und St. Hippolyt. Im Juni 2009 wurde er von Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom zum Priester geweiht.

24 Gerhard Hensel

Gerhard Hensel ist seit 10. März 1991 Pastor der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter" Sinzig mit der katholischen Filialgemeinde "St. Wendelinus" Koisdorf, der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Sebastianus" Bad Bodendorf und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Michael" Franken.


Gerhard Hensel
Gerhard Hensel

Vita

Gerhard Hensel wurde am 3. Oktober 1941 in Niederfischbach an der Sieg geboren. Sein Vater ging kurz danach in den Krieg und blieb nach der Schlacht von Stalingrad vermisst. Seine Mutter starb 1981 nach langer schwerer Parkinson-Krankheit. Da der Besuch eines Gymnasiums damals damals nicht möglich war, kam Hensel mit zwölf Jahren ins Internat Burg Lantershofen. Am 3. März 1960 machte er am heutigen Peter-Joerres-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler Abitur. Es folgte ein zwölfsemestriges Theologie-Studium in Trier und München.

Am 1. August 1965 wurde Hensel zum Priester geweiht. Zunächst war er als Kaplan in Wadgassen an der Saar und in Koblenz-Karthause tätig. Dort war er dann auch Religionslehrer am Gymnasium - und zwar hauptamtlich bis 1973 drei Jahre lang. Von 1973 bis 1991 wirkte er als Pastor in den Koblenzer Stadtteilen Neuendorf und Wallersheim. Insgesamt war er 24 Jahre lang Dechant - von Herbst 1991 bis März 2001 im ehemaligen Dekanat Remagen.

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25 Thorsten Hertel

Thorsten Hertel wurde am Sonntag, 13. Februar 2011, in der evangelischen Kirche in Mayen in sein neues Amt eingeführt. Im Rahmen der gemeindlichen Kooperation ist er mit einem Viertel seines Dienstes in der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau aktiv. Außerdem ist er für den Bereich der Evangelischen Kirchenscheune Kempenich zuständig.


Anschrift und Kontakt

Joignystraße 21, Mayen, Telefon 0174/7394347 [1]

Vita

Thorsten Hertel wurde ca. 1956 geboren; in Saarbrücken wuchs er auf. Nach dem Studium in Saarbrücken, Tübingen, Münster und Wuppertal absolvierte er sein Vikariat in Essen. Dann war er in der Polizei- und Notfallseelsorge tätig. ?Kinder- und Jugendarbeit machten mir viel Freude, aber auch Frauen- und Männerkreise mit biblischen und gesellschaftlichen Themen, die Einbindung der Kirchenmusik und die Gestaltung von Gottesdiensten in vielfältigen Formen?, zitiert die Rhein-Zeitung den Geistlichen am 12. Februar 2011, ?nach 21-jähriger Tätigkeit in Essen war es für mich an der Zeit, noch einmal nach neuen Aufgabenfeldern zu suchen und andere Menschen mit ihrer Freude und ihren Sorgen kennenzulernen.?

Hertel ist Vater von vier Kindern.

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 12. Februar 2011

26 Michael Hoellen

Michael Hoellen war ab Dezember 1991 Pfarrer für die Katholische Pfarrgemeinde "St. Marien" Niederbreisig und die Katholische Pfarrgemeinde "St. Viktor" Oberbreisig, ab 1998 auch für die Katholische Pfarrgemeinde "St. Remaklus" Waldorf und die Katholische Pfarrgemeinde "St. Stephanus" Gönnersdorf.

27 Heribert Hürter

Pfarrer i.R. Heribert Hürter (* 27. März 1930 in Bonn) lebt im Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr, wo er auch als Seelsorger tätig ist.


Vita

Hürter wurde in Bonn geboren und zog mit seiner Familie schon bald nach Bad Neuenahr. Er besuchte die damalige Oberschule in Ahrweiler, wo er Abitur machte. Anschließend studierte er in Trier und Münster Theologie. Im Jahr 1955 wurde er von Bischof Matthias Wehr im Trieerer Dom zum Priester geweiht. Seine sechsjährige Kaplanszeit absolvierte Hürter in Tilburg und Bad Kreuznach. Seine erste Pfarrei war in Heimbach an der Nahe, zudem wurde er Religionslehrer am Gymnasium in Idar-Oberstein. Anschließend wurde er nach Wadern und im Jahr 1975 nach Andernach versetzt. Dort wurde er Dechant; dieses Amt bekleidete er zehn Jahre lang bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1995. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. März 2010

28 Gerhard Jankowski

Gerhard Jankowski war Pfarrer der Evangelischen Christus-Gemeinde Bad Breisig.

29 Tamil Selvan Joseph

Tamil Selvan Joseph arbeitet ab August 2009 als Kaplan in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und in der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Barbara" Ramersbach. Er stammt aus der Pfarrei Our Lady of Grace in Vettivayal in Indien. Im Juni 2009 wurde er von Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom zum Priester geweiht.

30 Sime Mladen Karlic

Sime Mladen Karlic (* 1945 in Vinkovci/Kroatien) ist seit September 2007 als Nachfolger von Michael Hoellen Pfarrer der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land.


Vita

Sime Mladen Karlic wurde 1945 in Vinkovci/Kroatien geboren. Nach dem Studium der Philosophie in Zagreb baute er während seiner Wehrpflichtzeit Straßen in Mazedonien. Danach studierte er Theologie in Padua, ging anschließend ein Jahr nach Rom, wo er sein Studium 1972 abschloss. Der Erzbischof von Zagreb weihte ihn bereits ein Jahr zuvor zum Priester. 1974 wurde er nach Deutschland entsandt, um jugoslawische Gastarbeiter im Saarland und im Raum Trier zu betreuen. 1989 wurde er Vikar in Saarlouis-Roden, 1991 zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Betzdorf-Bruche, Scheuerfeld und Wallmenroth ernannt. Von 2000 bis 2007 war er Pfarrer von St. Goar, Niederburg und Urbar.

31 Wilhelm Keller

Wilhelm Keller war ab Oktober 1936 Pfarrer in Kripp. Er wurde er wegen seiner verbalen Angriffe auf das NS-Regime verhaftet, in Verhören terrorisiert und mit einem Unterrichtsverbot belegt. Keller starb im Jahr 1951 bei einem Unfall.


Mediografie

Brigitte Bettscheider: Preisgekrönte Arbeit über mutigen Mann , in: volksfreund.de vom 6. September 2009

32 Arndt S. Kindermann

Arndt S. Kindermann wurde im August 2007 als evangelischer Pfarrer der Erlöserkirche Adenau ordiniert. Der zu dieser Zeit 32-Jährige war ab Oktober 2006 in Adenau als Pfarrer in Anstellung tätig und betreute nach dem Weggang von Pfarrer Martin Lipsch im Dezember 2006 ein ausgedehntes Einsatzgebiet mit rund 2700 protestantischen Gläubigen, bis im Juni 2008 Pfarrer Jürgen Waskönig die Stelle in Adenau übernahm. Im Februar 2009 verabschiedete sich Kindermann aus der Eifel und wechselte zur Brandenburgischen Landeskirche, um dort eine Stelle als Pfarrer in einer evangelischen Gemeinde zu übernehmen.um dort eine Stelle als Pfarrer in einer evangelischen Gemeinde zu übernehmen.


Vita

Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Bonn, Leipzig und Wuppertal war der gebürtige Lindlahrer als Vikar in der Kirchengemeinde Engelskirchen tätig. Anschließend kam er in die Eifel. Als junge Pfarrer zur Anstellung hatte Kindermann nach dem Weggang von Pfarrer Martin Lipsch im Dezember 2006 den gesamten pastoralen Dienst in der Gemeinde übernommen bis im Juni 2008 Pfarrer Jürgen Waskönig die Stelle in Adenau übernahm. Kindermann hatte sich zwar bei den Gläubigen in einer der flächengrößten evangelischen Gemeinden im Lande große Sympathien erworben, hatte zu dieser Zeit allerdings seine Ausbildung noch nicht vollendet und war deshalb für die Adenauer Stelle nicht in Frage gekommen.

33 Norbert Klaes

Norbert Klaes (* 1938 in Dortmund) aus Lantershofen war von 1. Oktober 1992 bis 25. Juni 2006 katholischer Pfarrer in Oberwinter.

Vita

Norbert Klaes wurde in Dortmund, der Heimatstadt seiner Mutter, geboren. Sein aus Lantershofen stammender Vater war Polizeibeamter; deshalb musste er mit seiner sechsköpfigen Familie mehrfach umziehen. Nachdem Klaes in Prüm Abitur gemacht hatte, ging er ins Priesterseminar nach Trier, in dem zur gleichen Zeit der spätere Weihbischof Leo Schwarz studierte. Am 29. Juli 1962 wurde Klaes von Bischof Mathias Wehr im Dom zu Trier zum Priester geweiht. Primiz feierte er in seinem Heimatort Sohren im Hunsrück, in dem ca. 2003 der Oberwinterer Priester Matthias Schmitz seine erste Pfarrstelle antrat. Sein pastorales Wirken begann Klaes 1962 als Kaplan zu Trier - zunächst in "St. Paulus", später in "St. Castor". Anschließend übernahm er die Pfarrstelle in Rheinböllen und Schnorbach, wo er 23 Jahre lang tätig war.

Mit Wirkung vom 1. Oktober 1992 wurde Klaes nach Oberwinter versetzt. Der Umzug an den Rhein war ein tiefer Einschnitt im Leben von Norbert Klaes, wurden ihm dort doch zunächst mit der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Oberwinter und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Remigius" Unkelbach zwei Pfarreien und später mit dem Hinzukommen der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Gertrudis" Oedingen sogar drei Pfarreien anvertraut.

Am Sonntag, 25. Juni 2006, wurde Klaes mit einem feierlichen Hochamt und einem Bürgerempfang in Oberwinter verabschiedet. Die drei Pfarrgemeinden machten ihm einen Rundflug über dem Rheinland mit einer historischen JU 52 zum Abschiedsgeschenk. Seinen Ruhestand werde er am Wohnort seiner zu dieser Zeit mehr als 90-jährigen Mutter in Lantershofen verbringen, sagte er bei seiner Verabschiedung.

34 Frank Klupsch

Frank Klupsch ist seit Juli 2006 Pfarrer der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Oberwinter - Oedingen - Unkelbach und damit der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Oberwinter, der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Remigius" Unkelbach und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Gertrudis" Oedingen.


Weblink

kath-kirchen-remagen.de: Pastor Frank Klupsch

35 Ali Kocar

Ali Kocar (* 14. Oktober 1969 in Konya (Türkei)) war ab 17. Dezember 2002 Vorbeter der Türkisch-Islamischen Gemeinde Sinzig e.V..


Vita

Kocar besuchte nach dem Abitur eine Religionsakademie; dann war er mehrere Jahre Imam in einer Stadt am Schwarzen Meer und in Istanbul. Zurück in seiner Geburtsstadt hatte er die Oberaufsicht über ungefähr 3000 Vorbeter. Bei seinem Wechsel nach Sinzig war Kocar verheiratet und Vater von drei Söhnen.

36 Heribert Kraus

Heribert Kraus (* 13. Oktober 1933 in Remagen, + 18. September 2002) war katholischer Pfarrer in Sinzig.


Vita

Heribert Kraus wurde am 13. Oktober 1933 in Remagen geboren. Seine Abitur-Prüfung bestand er Ostern 1952 am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach. Am 4. August 1957 wurde er von Bischof Dr. Matthias Wehr in Trier zum Priester geweiht. Im Jahr darauf ging er als Kaplan nach Saarlouis, 1961 nach Koblenz. 1964 wurde er dort Pfarrvikar, 1968 Pfarrer. 1968 übernahm Kraus nebenamtlich das Amt des Präses der Kolpingfamilien im Bezirk Koblenz, 1973 wurde er Dechant des Dekanats Koblenz I.

Am 20. Juni 1975 kam Kraus für 15 Jahre als Pfarrer in die Katholische Pfarrgemeinde "St. Peter" Sinzig. Im Jahr darauf wurde er außerdem Pfarrverwalter von "St. Michael" in Franken, 1982 auch von "St. Sebastianus" Bad Bodendorf. 1985 ist er darüber hinaus zum Pfarrer dieser beiden Kirchengemeinden ernannt worden. Während seiner Zeit am Zusammenfluss von Rhein und Ahr wurde Kraus außerdem Stellvertretender Gebietspfarrer (1979) und Definitor (1980) des Pfarrverbands Remagen.

Zum 1. September 1990 trug ihm Weihbischof Herman-Josef Spital das Amt des geistlichen Rektors der Landesnervenklinik in Andernach sowie die Betreuung der in Andernach stationierten Bundeswehr-Angehörigen an.

37 Peter Krämer

Peter Krämer wurde am 19. Februar 1942 in Dankerath geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Würzburg, das er mit dem akademischen Grad des Lizentiaten der Theologie abschloss, wurde er 1966 für das Bistum Trier zum Priester geweiht. Es folgten zwei Jahre in der seelsorglichen Praxis als Kaplan, bevor er zum Studium des kanonischen Rechtes freigestellt wurde, das er an der Pontificia Università Gregoriana in Rom 1970 mit dem Lizentiat des kanonischen Rechts beendete. Anschließend erwarb er 1972 an der Theologischen Fakultät Trier den theologischen Doktorgrad mit der von Heribert Schmitz betreuten Dissertation ?Dienst und Vollmacht in der Kirche. Eine rechtstheologische Untersuchung zur Sacra Potestas-Lehre des II. Vatikanischen Konzils? (Trier 1973). Die Tätigkeit als Religionslehrer, die er 1972 übernahm, wurde bereits 1973 durch ein zweijähriges Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft beendet. In den Jahren von 1975 bis 1980 war er als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent von Winfried Aymans am Kirchenrechtlichen Seminar der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn tätig und habilitierte sich dort 1976 für das Fach Kirchenrecht mit der Habilitationsschrift ?Theologische Grundlegung des kirchlichen Rechts. Die rechtstheologische Auseinandersetzung zwischen H. Barion und J. Klein im Licht des II. Vatikanischen Konzils? (Trier 1977). Nach Lehraufträgen und Lehrstuhlvertretungen in Münster, Tübingen und Bonn wurde er 1980 als Ordinarius für Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte an die Theologische Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt berufen, wo er bis 1997 wirkte. Neben seiner Lehrstuhltätigkeit hatte er auch von 1985 bis 1987 das Amt des Dekans der Fakultät inne, engagierte sich seit 1984 ehrenamtlich als Diözesanrichter am Offizialat des Bistums Eichstätt und bekleidete von 1995 bis 2002 das Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Katholisches Kirchenrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Nach 17 Jahren im ?bayerischen Exil? kehrte er an seine ?Heimatfakultät? in Trier zurück und hat seit 1997 den dortigen Lehrstuhl für Kirchenrecht inne.

38 Jürgen Kunz

Jürgen Kunz war acht Jahre lang - bis Februar 2010 - katholischer Seelsorger im Krankenhaus "Maria Hilf" Bad Neuenahr. Anschließend wechselte Pfarrer Kunz als Seelsorger in seine Heimatstadt: ins Mutter-Rosa-Altenzentrum Trier. Pater Stephan Brzezina übernahm seine Nachfolge in Bad Neuenahr.

39 Alexander Kurp

Der vom Katharinenhof Bad Breisig stammende Alexander Kurp wurde im Jahr 2001 zum Priester geweiht. Später arbeitete er als Pfarrer in der katholischen Pfarrgemeinde "St. Agatha" Büdlich im Dekanat Bernkastel. Auch als Karnevalist machte er sich in seiner Heimatstadt Bad Breisig einen Namen. Im Alter von fünf Jahren trat er das erste Mal mit seiner Mutter Hilde Kurp als ?Stump und Stümpche? auf. Alexander Kurps Vater, der Landwirt Karl Kurp, ist als ?Et Breisiger Bäuerche? ebenfalls eine feste Instanz im Saalkarneval der Region. Eigentlich wollte er nach seinem Priesterseminar in Trier mit seinen jecken Aktivitäten aufhören, tat es aber dann doch nicht. ?Als ich von Bischof Felix Genn zum Diakon geweiht wurde, sagte der zu mir: ,Bleiben sie Karnevalist!? Und so bin ich es auch nach meiner Priesterweihe 2001 geblieben.? [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Alexander Kurp: Zwischen Alaaf und Amen den Menschen nah , rhein-zeitung.de vom 6. März 2011

40 Gebhard Lück

Gebhard Lück ist seit 2002 Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde "St. Vincentius" Wershofen und der katholischen Pfarrgemeinde "St. Cyriacus" Hümmel.


Vita

Gebhard Lück wurde im Jahr 1966 als viertes Kind von Werner und Rita Lück geboren. Er wuchs im Westerwald auf und erlernte zunächst das Elektroinstallateur-Handwerk. Um Ingenieur werden zu können, machte er Betzdorf/Kirchen das Fachabitur für Elektrotechnik. Um Priester werden zu können, ging er anschließend nach Neuss auf das Erzbischöfliche Collegium Marianum und auf das Erzbischöfliche Spee-Kolleg, wo er in drei Jahren seine Abiturprüfung und die erforderlichen Sprachabschlüsse in Griechisch, Hebräisch und Latein schaffte.

Im Jahr 1990 trat er ins Priesterseminar in Trier ein, wo er sein Diplom machte. 1996 wurde er zum Diakon geweiht. Ein Jahr lang lebte, arbeitete und lernte er bei Pfarrer Georg Josef Müller im Hunsrück. Am 5. Juli 1997 wurde er zum Priester geweiht und kam dann als Kaplan nach Urmitz, Kaltenengers und St. Sebastian.

Ende 1999 wurde er auf die Vikarsstelle in Köllerbach im Saarland versetzt. Nachdem sein Mentor, Pfarrer Johannes Ewerhart, plötzlich verstorben war, wurde er für eineinhalb Jahre als Verwalter dieser 7000 Katholiken zählenden Pfarrei eingesetzt.

41 Virág Magyar

Virág Magyar ist als evangelische Pastorin u.a. für die Betreuung der Gläubigen in Ringen zuständig.

42 Jacques Mastiaux

Der in Bad Bodendorf aufgewachsene Pfarrer i.R. Jacques Mastiaux (* 10. Juli 1933 in Bonn) lebt heute in der Ahrtal-Residenz Bad Neuenahr.


Jacques Mastiaux (Dritter von rechts) am Tag seiner Primiz in seinem Heimatort Bad Bodendorf - zusammen mit seinen Stiefbrüdern Josef (von links), Anton und Otto Simons, Heinrich (von rechts) und Caspar Simons sowie Hildegard Simons (Dritte von rechts) und Marlies Simons (Fünfte von rechts). Hinten rechts: Stiefvater Otto Simons.
Jacques Mastiaux (Dritter von rechts) am Tag seiner Primiz in seinem Heimatort Bad Bodendorf - zusammen mit seinen Stiefbrüdern Josef (von links), Anton und Otto Simons, Heinrich (von rechts) und Caspar Simons sowie Hildegard Simons (Dritte von rechts) und Marlies Simons (Fünfte von rechts). Hinten rechts: Stiefvater Otto Simons.

Vita

Wenn Pastor Jacques Mastiaux von seiner Primiz am 24. Juli 1960 in "St. Sebastianus" in Bodendorf erzählt, muss er noch heute schmunzeln. Kurz vor der Wandlung bemerkte der damalige Pastor Oskar Czecholinski nämlich in der proppenvoll besetzten Kirche, dass vergessen worden war, den Messwein bereit zu stellen. Weil er befürchtete, dass seine Messdiener während seiner Abwesenheit vom Messwein trinken und die Flasche anschließend mit Wasser auffüllen würden, wenn der Wein in der Sakristei aufbewahrt wird, bewahrte er den Rebensaft stets im Pfarrhauskeller auf. Rosa, seine Haushälterin, hatte deshalb den Auftrag, vor jedem Gottesdienst Messwein von dort in die Kirche zu bringen. Das aber hatte sie vor der Primizfeier des am 19. Juli 1960 von Erzbischof Joseph Kardinal Frings im Kölner zum Priester geweihten Bodendorfers wohl vergessen.

Deshalb flogen jetzt ratsuchende Blicke vom Altarraum und in die vorderen Sitzreihen, wo die Haushälterin saß. Rosa reagierte sofort, stand auf und begann, sich durch die dicht gedrängt stehenden Gläubigen zum Kirchenausgang zu wühlen. Dann lief sie die Treppen hinunter zum Pfarrhaus, dem heutigen Katholischen Pfarrheim "St. Sebastianus" Bad Bodendorf, rannte in den Keller, griff sich dort eine Flasche von dem Messwein und eilte so schnell sie nur konnte die Stufen hinauf zum Kircheneingang zurück, von wo aus sie sich wieder zum Altar vorarbeitete. Matthias Kramprich bemühte sich derweil, die Wartezeit an der Orgel mit Improvisationen zu überbrücken. Erst nachdem Rosa die Flasche mit dem Messwein übergeben hatte, konnte Kaplan Mastiaux mit der Liturgie fortfahren.

Nach der Messe nahm der junge aus Bodendorf stammende Geistliche unzählige Gratulationen entgegen. Im Garten des elterlichen Anwesens gleich neben der Kirche feierten Pfarrgemeinde und Bürgermeister zusammen mit Eltern, Stiefbrüdern, Verwandten, Freunden und Wegbegleitern den großen Tag. Abordnungen der St. Sebastianus-Schützengesellschaft Bad Bodendorf 1927 e.V., des Männergesangvereins "Eintracht" Bad Bodendorf 1919 e.V. und des Junggesellenvereins "St. Josef" Bad Bodendorf 1820 e.V. machten ihre Aufwartung.

Dabei hatte Jacques Mastiaux, am 10. Juli 1933 in Bonn geboren, in seinen Jungenjahren eigentlich Kaufmann werden wollen - wie sein Vater Peter, der im Bonner Stadtteil Beuel mit Rauchwaren gehandelt hatte. In der zehnten Klasse aber fuhren Jacques und seine Mitschüler vom Gymnasium Ahrweiler zu Exerzitien mit Pater Pereira ins Bad Godesberger Aloisius-Kolleg (Ako). Sie standen unter dem Motto "Gott braucht Menschen", und sie hinterließen bei dem jungen Bodendorfer einen derart starken Eindruck, dass er sich entschloss, Priester zu werden. So besuchte Jacques nicht, wie eigentlich vorgesehen, die Höhere Handelsschule, sondern machte in Ahrweiler Abitur. Daneben engagierte er sich in der kirchlichen Jugendarbeit seines Heimatdorfes und erteilte der Dorfjugend in der heute ungenutzten Mansarde des alten Pfarrhauses Erdkunde-Unterricht. Dazu projizierte er mit dem Epidiaskop Karten und Grafiken aus Büchern an die Wand. Das Faible für Kinder- und Jugendarbeit, das er damals bei sich selbst entdeckte, sollte das gesamte Berufsleben von Jacques Mastiaux prägen.

Am 19. Juli 1960 wurde Mastiaux im Kölner Dom zum Priester geweiht, nachdem er von 1954 bis 1958 an der Universität Bonn Theologie studiert und von 1958 bis 1960 das Priesterseminar in Köln besucht hatte. Von 1960 bis 1967 war er Kaplan an "St. Severin" in Frechen, anschließend bis 1971 Kaplan in Köln-Raderthal.

Am 7. März 1971 kam Mastiaux auf seine erste ? und letzte - Pfarrstelle nach Witterschlick, der er 32 Jahre, sein gesamtes weiteres Berufsleben, widmen sollte. 1994 wurde er darüber hinaus Dechant des Dekanats Bornheim. Seelsorge wurde in Witterschlick, bis Mastiaux die Pfarrstelle übernahm, ziemlich klein geschrieben worden. Ein bißchen ungestüm, aber liebenswert und mit ganzer Kraft stieg er in sein neues Aufgabenfeld ein. Mit seinen ersten Kommunionkindern verbrachte er schon im Frühjahr 1971 eine Woche auf der Holzer Almhütte im Bergischen Land. Diese Fahrt wurde ein derart großer Erfolg, dass die Witterschlicker Kommunionkinder vieler Jahrgänge in den Jahren darauf auf der Holzer Hütte gemeinsam unvergessliche Tage erlebten. Als Nebeneffekt stieg die Zahl der Messdiener von "St. Lambertus" auf bis zu 120; im Durchschnitt waren es 90.

Mastiaux setzte sich auch für hilfsbedürftige Familien und Alleinstehenden sowie für unverschuldet in Not geratene Mitglieder seiner Pfarrgemeinde ein. In besonderem Maße unterstützte er die Arbeit der Caritas. Auf seine Initiative hin wurde in Witterschlick ein Caritas-Besuchsdienst eingerichtet, der ältere Gemeindemitglieder zu Geburtstagen und an Weihnachten besuchte. Auch der 1998 in Witterschlick gegründete ökumenische Besuchsdienst "Eine Stunde Zeit schenken", bei dem ehrenamtliche Helfer alte und einsame Menschen besuchen, geht auf Jacques Mastiaux zurück. Schon 1972 hatte er - zusammen mit der Caritas - einen Seniorenclub ins Leben gerufen, einen wöchentlichen Treff für 40 bis 50 ältere Menschen.

1976 wurde in Witterschlick ein Jugendheim eingeweiht, für dessen Bau sich Mastiaux eingesetzt hatte. Jugendgruppen, aber auch kirchliche Vereine, hatten damit endlich Räume für ihre Aktivitäten. Weitere bedeutende Baumaßnahmen der Pfarrgemeinde während der Amtszeit von Jacques Mastiaux waren die Renovierung der Pfarrkirche; dabei wurde auch der Kirchturm, der bei einem Bombenangriff am 4. Februar 1944 beschädigt worden war, neu verfugt. Das Klausenhäuschen, das der Pfarrgemeinde gehört, wurde renoviert, und am 30. Januar 2000 ist die 810.000 Mark teure neue Orgel der Lambertuskirche festlich eingeweiht worden - von Weihbischof Norbert Trelle und mit Musik von Johann Sebastian Bach.

Mastiaux setzte sich dafür ein, dass in Witterschlick eine Pfarrbücherei eröffnet wurde, und er leitete regelmäßig Wallfahrten nach Moresnet und Banneux. Mastiaux reicherte das Leben in der Pfarrgemeinde auch mit geselligen Veranstaltungen an ? unter anderem mit Fischessen, Familienausflügen sowie dreiwöchigen Fahrten während der Sommerferien in ein Selbstversorgerhaus in die Flumser Berge in der Schweiz. Viele Jahre lang fuhr er jeden Freitag nachmittag mit seinen Messdienern ins Hallenbad am Bonner Hardtberg zum Schwimmen. Außerdem rief er das Pfarrfest von "St. Lambertus" am Fronleichnamstag ins Leben, bei dem seitdem rund um Kirche und Jugendheim gefeiert wird.

Zu vielen Ortsvereinen, zu seinem evangelischen Amtsbruder und zur islamischen Gemeinde baute er intensive Kontakte auf. Jahrelang stellte Mastiaux den Witterschlicker Moslems Räume in der Kirche zur Verfügung, in denen sie sich zu Gespräch und Gebet treffen konnten. Zum Dank wurde Mastiaux dafür zum "Ehrenhodscha" ernannt. Neben seiner Arbeit in der Pfarrgemeinde gab Mastiaux ? in den letzten Jahren ehrenamtlich - Religionsunterricht. Altersgerecht und humorvoll brachte er den Schülern der Witterschlicker Schulen die Geheimnisse des Glaubens näher.

Bei persönlichen Festen ? runden Geburtstagen, Priesterjubiläen - verzichtete Mastiaux auf Geschenke; statt dessen bat er um Spenden für die Ausschmückung der Kirche. Überhaupt erwarb er sich in seiner Pfarrgemeinde großen Respekt auch als "Finanzierungsgenie". Als Zeichen der Anerkennung, weil Pastor Mastiaux die unmöglich scheinende Finanzierung dringend benötigter Notenmappen und einer neue Fahne sichergestellt hatte, die der Kirchenchor für die Jubiläumsfeier zu seinem 250-jährigen Bestehen benötigte, brachte der Chor anlässlich eines Witterschlicker Karnevalsumzugs einmal eine Sonderserie von 22-D-Mark-Scheinen mit dem Konterfei seines Präses in Umlauf.

Auch ein Pfarrer macht mal Urlaub. Den nutzte Jacques Mastiaux stets zum Reisen. Mit Mutter Paula und Stiefvater Otto Simons besuchte er Österreich und die Schweiz; und mehrmals machte er mit ihnen Urlaub in St. Nikolausen am Vierwaldstätter See. Später umrundete er Schottland mit dem Wohnmobil ? zusammen mit einer befreundeten Familie aus Witterschlick. Mastiaux war in Oberitalien, fünf Wochen lang in Kaliformien, in Thailand, Bali, New York und Mexiko. Dass aus einer geplanten China-Reise nichts wurde, schmerzt ihn noch heute. Schon als Junge war Jacques Mastiaux von Bodendorf aus mit dem Rad ins Sauerland, in den Hunsrück und in die Eifel gefahren. Mit dem Skatclub bereiste er Westflandern und besuchte Brügge. Noch älter als seine Leidenschaft zum Reisen ist allerdings seine Liebe zum Tabak. Vielleicht deshalb, weil ihm der Vater, der in Bonn-Beuel eine Tabak-Handlung führte, schon mit vier Jahren erlaubte, zu Weihnachten eine ? freilich besonders milde ? F 58-Filterzigarette zu rauchen.

Pastor Mastiaux´ Vater ? Geburtsjahrgang 1896 - ruht übrigens auf dem Bad Bodendorfer Soldatenfriedhof. Von 1916 bis 1918 hatte er in Frankreich und Russland gekämpft; im zweiten Weltkrieg wurde er in Frankreich eingesetzt, bis er 1941 wegen eines Herzleidens zu 100 Prozent kriegsversehrt, nach Bonn zurückkehrte. Bei einem großem Luftangriff am 18. Oktober 1944 musste er erleben, wie sein Geschäft in Flammen aufging. 1945 starb er an seiner falsch behandelten Krankheit; in Kirchen an der Sieg wurde er beerdigt. Nachdem der Vater gestorben war, lernte Jacques Mutter Paula 1946 den Bodendorfer Landwirt und Winzer Otto Simons kennen, der seinen Hof und seine fünf Söhne allein zu versorgen hatte, nachdem seine erste Frau Sybille zwei Jahre zuvor gestorben war. Im Oktober 1946 heirateten die Bonnerin und der Bodendorfer und zogen mit dem 13-jährigen Jacques und Paulas Vater Nico Ewig von Bonn in die Bodendorfer Hauptstraße. Zehn Jahre später, inzwischen Theologie-Student, sorgte Jacques dafür, dass sein Vater auf den Bodendorfer Soldatenfriedhof umgebettet wurde.

Als Mastiaux zum 1. August 2003, nach seinem 70. Geburtstag, in Ruhestand ging, konnte er seinem Nachfolger eine intakte Pfarrei hinterlassen, die finanziell auf soliden Füßen steht und die sich durch ein ebenso vielfältiges wie lebendiges regligiöses und geselliges Gemeindeleben auszeichnet. Lob erhielt Mastiaux bei seiner Verabschiedung aber auch dafür, dass er "nicht nur Seelenmassage bei seinen Pfarrkindern betrieben, sondern helfend und unterstützend überall da eingegriffen hatte, wo Hilfe vonnöten war." Ebenso fand Anerkennung, dass er während seiner 32 Witterschlicker Jahre nie ein Blatt vor den Mund genommen hatte, wenn ihm etwas nicht passte.

Seitdem wohnt Mastiaux nun in der Ahrtal-Residenz in Bad Neuenahr. In den ersten Monaten vertrat er von dort aus reihum Priester-Kollegen in Kirchdaun, Heppingen, Heimersheim und Karweiler, in Bad Neuenahr und Ahrweiler. Auch im Bad Neuenahrer Krankenhaus "Maria Hilf" und im Seniorenheim "Augustimum" zelebrierte er Gottesdienste. Aus gesundheitlichen Gründen muss er jedoch seit Ostern kürzer treten. Derzeit zelebriert er lediglich einen Gottesdienst pro Woche in der der Ahrtal-Residenz - jeden Freitag ab 15.30 Uhr in einer Wohnung der Residenz, die eigens für diesen Zweck hergerichtet wurde ? und monatlich einen Gottesdienst in einem Senioren-Domizil auf dem Bonner Venusberg.

Um sich auf dem laufenden zu halten, liest Mastiaux Tageszeitungen und Zeitschriften; daneben ackert er in seinem Appartement bergeweise Bücher zu Theologie und Kirchengeschichte durch. Derzeit beschäftigt er sich mit dem Kölner Kardinal Joseph Frings (1887-1978), der die Judenverfolgung während der Nazi-Zeit mutig als "himmelschreiendes Unrecht" verurteilte, der nach 1945 Hilfsaktionen für die ausgebombte Kölner Bevölkerung leitete und der den Diebstahl von Kohlen und Briketts, das im Volksmund später so genannte "Fringsen", zur Überlebenssicherung rechtfertigte.

43 Peter Maus

Pastor Peter Maus war von 2006 bis 2009 Kaplan in Adenau.

44 Regina Meinhof

Regina Meinhof (* 20. Dezember 1963 in Duisburg) ist seit 2002 evangelische Pfarrerin in Bad Neuenahr.


Weblink

http://www.evkirche-neuenahr.de/3_gemeindearbeit/index_bz2.htm

45 Josef Mettel

Josef Mettel war von 1987 bis 2001 Pfarrer in Ahrweiler und Ramersbach.


Vita

Josef Mettel wurde am 17. April 1947 als fünftes Kind von Matthias und Margarete Mettel in Seimerich im Kreis Prüm geboren. Nach Grund- und Hauptschule absolvierte er eine Lehre bei der Verbandsgemeindeverwaltung. Anschließend war er drei Jahre als Angestellter tätig. Eigentlich wollte er die Verwaltungsakademie in Mainz besuchen, aber sein Chef riet ihm, das Abitur nachzuholen - damit ?steht ihnen die Welt offen?, sagte er. [1]

Das tat Mettel dann auch und ging zum Abendgymnasium nach Neuss. Vormittags verdiente er sich bei der Viktoria-Versicherung sein Studium. Während dieser Zeit wuchs der Wunsch in ihm, Priester zu werden. Deshalb meldete er sich nach dem Abitur im Priesterseminar in Trier an und studierte Theologie und Philosophie in Trier und Freiburg. Nach dem Diplomstudium wurde er im Jahr 1976 zum Diakon geweiht und war im Diakonatspraktikum in Wadgassen/Saar. Am 10. Juli 1977 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Saarbrücken-Dudweiler (St. Marien). Knapp zwei Jahre später wurde er zum Jugendseelsorger der Region Saar-Hochwald ernannt. Dann wurde er Subregens im Priesterseminar Trier und zugleich Leiter der Informationsstelle ?Berufe der Kirche?. Im Jahr 1987 ernannte ihn Bischof Dr. Hermann-Josef Spital zum Pfarrer in Ahrweiler, St. Laurentius und Ramersbach, St. Barbara.

Mehr als 14 Jahre war er dort Pfarrer und 12 Jahre Dechant des eheamligen Dekanats Ahrweiler. Ende 2001 wurde er vom Diözesanadministrator Weihbischof Leo Schwarz zum Pfarrer von Trier, St. Paulin und St. Martin ernannt; später zum Dechanten des neuen Stadtdekanates Trier. Zum 1. September 2006 berief ihn Bischof Dr. Reinhard Marx zum Pfarrer der Gemeinden Waldbreitbach, Maria Himmelfahrt und Niederbreitbach, St. Laurentius.

Fußnoten

  1. ? Quelle: www.salzkoerner.de - Internetseite der katholischen Pfarreiengemeinschaft Kurtscheid, Niederbreitbach und Waldbreitbach, Version vom 17. August 2008

46 Johannes-Georg Meyer

Dr. Johannes-Georg Meyer (* 22. August 1944 in Attendorn) ist seit August 1999 Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter und Paul" Remagen und der katholischen Pfarrgemeinde "St. Johannes Nepomuk" Kripp. Im März 2001 löste er den Sinziger Pfarrer Gerhard Hensel als Dechant des damaligen Dekanats Remagen ab. Seit dem Neuzuschnitt der Dekanate ist er Dechant des Dekanats Remagen - Brohltal.


Namensschild am Beichtstuhl in der Katholischen Pfarrkirche "St. Peter und Paul" Remagen.
Namensschild am Beichtstuhl in der Katholischen Pfarrkirche "St. Peter und Paul" Remagen.

Vita

Dr. Meyer wurde am 22. August 1944 im sauerländischen Attendorn geboren. Dort wuchs er auf, besuchte die Volksschule und später das Gymnasium. In dieser Zeit engagierte er sich auch in der Katholischen Jugend; das ließ in ihm den Wunsch wachsen, nach dem Abitur 1964 Theologie in Paderborn, München, Tübingen und Münster zu studieren.

Nach dem Diplom im Jahr 1969 vertiefte er seine Studien am Institut für Katechetik und Homiletik in München und arbeitete als Religionslehrer. Von 1974 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Katholische Theologie und Didaktik an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz. 1982 wurde er an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität München zum Dr. theol. promoviert. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitete er in mehreren Gemeinden mit und trat danach in das Trierer Priesterseminar ein.

Nach der Diakonenweihe empfing er am 14. Juli 1984 zusammen mit zehn weiteren Diakonen vom damaligen Trierer Bischof Dr. Hermann-Josef Spital die Priesterweihe. Seine Kaplanszeit absolvierte Dr. Johannes-Georg Meyer in Bad Breisig; 1987 wurde er Vikar in Heimbach-Weis und Gladbach. Gleichzeitig war Meyer nebenamtlich Lehrbeauftragter an der Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. 1989 wurde er Pfarrer in den Hunsrückgemeinden Beltheim, Sabershausen und Dommershausen. Von 1994 bis 1999 übernahm er dort zusätzlich das Amt des Dechanten im Dekanat Kastellaun.

Im August 1999 wurde er Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde "St. Peter und Paul" Remagen und der katholischen Pfarrgemeinde "St. Johannes Nepomuk" Kripp. Im März 2001 löste er den Sinziger Pfarrer Gerhard Hensel als Dechant des damaligen Dekanats Remagen ab. Zum 12. Mai 2004 wurde er vom Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx für sieben Jahre zum Dechant des Dekanats Remagen - Brohltal ernannt.

Auf Bistumsebene ist Dr. Meyer Mitglied des Priesterrates sowie - seit 2001 - Mitglied des Diözesan-Kirchensteuerrats.

Sein priesterliches Leitwort ist dem zweiten Korintherbrief entnommen: ?Wir sind nicht Herren eures Glaubens, sondern Mitarbeiter an euerer Freude.?

Würdigungen

"Dechant Dr. Meyer pflegt keinen herrschaftlichen Stil, sondern er begleitet die Gemeindemitglieder in Freude und Leid", hieß es in einer Pressemitteilung der Pfarreiengemeinschaft Remagen - Kripp anlässlich des Silbernen Priesterjubiläums von Dr. Johannes-Georg Meyer im Juli 2009. Und weiter: "Er verkündigt Gottes frohe Botschaft, spendet Trost und Ermutigung. Wir haben allen Grund, uns mit ihm über sein Jubiläum zu freuen."

47 Jörg Meyrer

Jörg Meyrer ist seit August 2002 Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Barbara" Ramersbach.


Kontakt

Vita

Meyrer wurde am 30. September 1962 in Völklingen geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Trier und Freiburg erhielt er am 9. Juli 1988 in Trier die Priesterweihe. Nach seelsorglicher Tätigkeit zunächst als Kaplan in Bitburg und Fließem wirkte er ab August 1991 als Vikar in Saarlouis. Von Oktober 1994 bis Mai 2002 war Jörg Meyrer Pfarrer in Langenlonsheim, Bretzenheim und Rümmelsheim sowie zusätzlich ab September 1999 Dechant des Dekanats Bad Kreuznach.

Im Januar 2003 wurde er von Bischof Dr. Rheinhard Marx zum Dechant des Dekanats Ahrweiler ernannt, ab 2004 ist er Dechant des neuen Dekanats Adenau-Altenahr-Ahrweiler, das wenige Wochen später in Dekanat Ahr - Eifel umbenannt wurde.

48 Josef Molzberger

Pfarrer i.R. Josef Molzberger war Dechant im ehemaligen Dekanat Altenahr.


Vita

Molzberger erblickte in einem kleinen Ort bei Kirchen an der Sieg das Licht der Welt. Nach dem Abitur studierte er am Priesterseminar in Trier Theologie. Die Priesterweihe empfing er am 4. August 1957 im Hohen Dom zu Trier. Er war bis 1965 in vier Pfarrgemeinden der Diözese als Kaplan tätig. Der folgende Dienst als Militärseelsorger führte ihn in verschiedene Garnisonen der Bundeswehr.

Als Pfarrgeistlicher wurde er 1977 nach Mayschoß zur Pfarreiengemeinschaft Mayschoß/Rech berufen. Damit verbunden war die Militär-Seelsorge für Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Pfarreiengemeinschaft gehörte zum Dekanat Altenahr, in dem Molzberger auch Dechant war. In den Ruhestand ging er 2002, seinen Ruhesitz verbringt er in Ahrweiler.

49 Georg Josef Müller

Pastor Georg Josef Müller (Waxweiler) stammt aus Burgbrohl.

50 Klaus Neufang

Der in Bad Bodendorf wohnende evangelische Pfarrer i.R. Klaus Neufang ist Vorsitzender der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V..


Vita

Eine Kirche, die viel redet und wenig tut, ist für Klaus Neufang ein Gräuel. Tatenlosigkeit sei aber auch für viele junge Menschen, die er als Schulpfarrer in Bad Neuenahr-Ahrweiler unterrichtete, das Hauptargument gegen die Kirche gewesen. Als evangelischer Geistlicher zog Neufang die Konsequenz: Seit der Gründung im Jahr 1996 engagiert er sich als Vorsitzender der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V..

Neufang setzt sich dafür ein, dass die Asylanten während ihres Aufenthaltes in Deutschland in Würde und ohne Angst leben können. Wenn zur Abschiebung kommt, obwohl sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, macht sich Neufang dafür stark, dass die Abschiebung möglichst sanft gestaltet und dass den Abgeschobenen eine Perspektive für die persönliche Zukunft eröffnet wird. Die Motivation für dieses Engagement bezieht Neufang aber auch aus der christlichen Einstellung des Mitleidens, nach der jeder Mensch wie ein Bruder oder eine Schwester zu behandeln ist sowie aus dem christlichen Gebot der Fremdenliebe gegenüber Menschen, die keine Lobby haben.

Zu Neufangs Aufgaben gehören auch die Vereinsfinanzen. Daneben recherchiert er Informationen über die Herkunftsländer der Flüchtlinge und leitet sie an die Beamten weiter, die über Anerkennung oder Ablehnung der Bewerber entscheiden. Um sich über die Situation der Flüchtlinge in den Heimatländern zu informieren, verfügt er über ein solides Netz an Referenten; außerdem hat sie Beziehungen zu einer ganzen Reihe von Dolmetschern.

Auch für Hausbesuche ist Neufang zuständig. "Wir nehmen uns Zeit für die Asylbewerber", sagt er, "und wir kümmern uns darum, dass diese Menschen hier in Deutschland unter akzeptablen Bedingungen wohnen können." Weil dadurch Vertrauen wächst, würden sich die Menschen öffnen und von ihren Flüchtlingsschicksalen erzählen.

Neufang wurde 1940 in Düsseldorf geboren. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in Brühl, bevor er mit seiner Familie nach Köln zog, wo er Abitur machte. Nach zwei Jahren als Pfarrer zur Anstellung in Meddersheim bei Sobernheim an der Nahe war er zehn Jahre lang, von 1970 bis 1980, Pfarrer in Dormagen. 1968 heiratete er. Tochter Christiane (36) ist heute evangelische Pfarrerin im Kölner Stadtteil Ossendorf, Sohn Jörg (34) arbeitet als Arzt in der chirurgischen Klinik in Garmisch. Von 1980 bis 1991 war Klaus Neufang Schulpfarrer am Staatlichen Are-Gymnasium Bad Neuenahr und am Peter-Joerres-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Als Klaus Neufang nach seinem Wechsel in den Ruhestand seine Dienstwohnung im Pfarrhaus an der Wolfgang-Müller-Straße in Bad Neuenahr verlassen musste, in der er viele Jahre lang gewohnt hatte und in der seine beiden Kinder aufgewachsen waren, zog er mit seiner Frau in das kleine Neubaugebiet am Heinrich-Lersch-Weg in Bad Bodendorf, von wo er seitdem die Flüchtlingshilfe steuert. Daneben hält er Vorträge über den Dialog der Religionen, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Schiiten, Sunniten und Aleviten, über Buddhismus, über den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer, dessen Geburtstag sich im Februar zum 100. Mal jährte, sowie über Menschenrechtsfragen. Neufang ist außerdem als Gasthörer im Fach Menschenrechte an der Uni Bonn eingeschrieben. Wenn dann noch Zeit bleibt, liest er Grass, Böll, Dostojewski und Tolstoi, bemüht sich, theologisch am Ball zu bleiben, insbesondere was den Dialog der Religionen betrifft. (Stand vom Dezember 2006)

51 Wolfgang Nick

Pater Wolfgang Nick (* 4. Januar 1939 in Koblenz) ist Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Germanus" Niederzissen, der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Antonius" Oberzissen, der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Potentinus" Wehr und Katholischen Pfarrgemeinde "St. Nikolaus" Königsfeld sowie stellvertretender Dechant/Definitor des Dekanats Remagen - Brohltal.


Vita

Pater Nick, am 4. Januar 1939 in Koblenz geboren, trat 1961 den Arnsteiner Patres bei. Am 30. Juli 1966 ist er im niederländischen Simpelveld zum Priester geweiht worden, nachdem er dort Theologie und Philosophie studiert hatte. 1971 wurde er von seinem Orden nach Wien geschickt. Als er 1988 nach Deutschland zurückkehrte, übernahm er die Leitung der Pfarreien Arnstein und Winden; später kam Nassau hinzu. 1999 ging er nochmals nach Wien, bevor er im Oktober 2001 Seelsorger im Brohltal wurde, die katholischen Pfarrgemeinden "St. Germanus" Niederzissen, "St. Antonius" Oberzissen, "St. Potentinus" Wehr und "St. Nikolaus" Königsfeld übernahm und damit die 15-monatige Vakanz nach Pastor Hans-Peter Müssenich beendete. Im Februar 2002 wurde Pater Nick Dechant des damaligen Dekanats Brohltal. Seit dem Zusammenschluss mit dem ehemaligen Dekanat Remagen ist er Definitor, also stellvertretender Dechant, des Dekanats Remagen ? Brohltal.

Seine Freizeit widmet Wolfgang Nick guter Musik, guten Büchern und dem Wandern; und sein seelsorgerisches Hauptanliegen ist "eine Gemeinschaft, die nicht bloß konsumiert, sondern die mittut".

52 Gerd Nieten

Pater Gerd Nieten, 1942 in Weibern geboren, begann sein Noviziat 1964 in Arnstein. Auf die theologischen Studien in Simpelveld und die Priesterweihe folgte ein Studium an der Pädagogischen Hochschule Bonn. Er war als Lehrer und Präfekt und als Superior, Pilgerbegleiter und Novizenmeister tätig. Zudem ist er Provinzvikar, d.h. er ist Vertreter des Provinzials bei dessen Abwesenheit. 2004 wurde die neue Kommunität in Koblenz errichtet, die die ?Citykirche? betreut. Pater Gerd war von der ersten Stunde an dabei und ist seitdem für das gemeinsame Projekt tätig. Am 9. August 1970 feierte Pater Gerd Nieten in seiner Heimatgemeinde Weibern Primiz.

53 Servatius Otler

Pater Servatius Otler (*1595 in Vianden/Luxemburg, gest. 28. Oktober 1667) war Chronist der Abtei Prüm und später Pfarrer in Ahrweiler. Nach ihm wurden die Otlerbrücke Ahrweiler und eine Straße in der Stadt benannt. Otlers Grab befindet sich im Chor der Katholischen Pfarrkirche "St. Laurentius" Ahrweiler.


Die nach dem Pater benannte Otlberbrücke liegt an der ebenfalls nach ihm benannten Otler-Straße in Ahrweiler.
Die nach dem Pater benannte Otlberbrücke liegt an der ebenfalls nach ihm benannten Otler-Straße in Ahrweiler.

Vita

Servatius Otler, im Jahr 1595 in Vianden/Luxemburg geboren, trat im Jahr 1617 in die Abtei Prüm ein und legte 1618 die Profess ab. Nachdem er in Trier Philosophie und Theologie studiert hatte, schrieb er 1623 eine Chronik der Abteil Prüm (relationes rerum gastarum Prumiensium per fratrem Servatium Otlerum imperialis Monastreii S. Salvatoris Prumienis professum anno Domini 1623).

1627 wurde er Pfarrer in Ahrweiler. Am 27. März 1630 übergab er dem Franziskanerpater Felix Loch die Kirche auf dem Calvarienberg Ahrweiler. Otlers Fürsprache ist zu verdanken, dass Ahrweiler vor Brandschatzung bewahrt blieb, als die Schweden im Jahr 1632 brandschatzend und plündernd durch das Ahrtal zogen. Allerdings mussten die Bürger als Gegenleistung hohe Kontributionen zahlen.

Auf der Homepage der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler heißt es zu Otler:

"Am 10. Juli 1646 zogen Weimarische Truppen plündernd in die Stadt ein. Die Franzosen unter General Turenne drangen in die Kirche ein, entweihten die heiligen Geräte und auch die Kirche. Pastor Dewald von Heimersheim, der sich schützend vor die wehrlosen Frauen und Kinder stellte, die in die Kirche geflüchtet waren, wurde an den Stufen des Altars ermordet. Am 10. Juli 1646 wurde Pfarrer Otler von den Soldaten in Haft genommen. Am 28.Juli 1646 wurde das Gotteshaus feierlich entsühnt. 1662 entschuldigte sich Otler, dass er nicht am Kapitel teilnehmen könne: 36 Jahre sei er in der Pfarrei tätig, jetzt krank und geschwächt. Viele Feindseligkeiten habe er erdulden müssen und sei im Krieg all seiner Habseligkeiten beraubt worden. Er war Mitglied der 1637 in Ahrweiler errichteten St. Mathias-Bruderschaft. Servatium Ottlerum, alß dieser unserer Statt Pastoren und besagter bruderschaft Praefectum Bruderschaft Sodalität Beatae Mariae Virginis ... In den Jahren der Pest 1665 bis 1667 verwandelte Otler sein Pfarrhaus in ein Krankenhaus und besucht, trotz Verbot, die Kranken. Schließlich wurde er selbst ein Opfer der Seuche und starb am 28. Oktober." [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: www.laurentius-aw.de , gesehen am 5. Dezember 2009

54 Thomas Pitour

Dr. Thomas Pitour (* 1974) ist seit Oktober 2008 Subregens am Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen.


Vita

Thomas Pitour wurde im Jahr 2001 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Priester geweiht. Nach zweijähriger Vikarszeit in Ulm arbeitete er vier Jahre lang als wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er im Fachbereich Philosophie den Doktorgrad erwarb.

55 Peter Prassel

Dr. Peter Prassel (* Oktober 1950) stammt aus dem Sinziger Stadtteil Löhndorf. ist bei der Deutschen Bischofskonferenz tätig und leitet das Katholische Auslandssekretariat. Als Nachfolger von Prälat Warnfried Bartmann übernimmt er zum 1. Oktober 2008 die Leitung des Katholischen Büros Saarland.


Vita

Peter Prassel feierte im Juli 2004 in Löhndorf Silbernes Priesterjubiläum. Prassel ist seit dem 1. März 2002 Leiter des Katholischen Auslandssekretariates der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn. Die Eltern des im Oktober 1950 geborenen echten Löhndorfer Jung, Margarete Prassel und Josef Prassel, wohnen nach wie vor in Löhndorf.

Peter Prassel besuchte das Gymnasium in Ahrweiler und begann nach dem Abitur theologische und philosophische Studien in Trier, Bonn und Innsbruck. Am 26. Mai 1979 wurde er Doktor der Theologie und am 8. August 1979 in Trier von Bischof Dr. Bernhard Stein zum Priester geweiht. Nach unterschiedlichen Assistenten- und Dozententätigkeiten bis 1985 wurde er Militärseelsorger und Referatsleiter im katholischen Militärbischofsamt in Bonn und 1996 Nationaldirektor für die Ausländerseelsorge in Deutschland mit Sitz ebenfalls in Bonn. 2010 wurde Prassel von Bischof Ackermann zum Prälat ernannt.

Mediografie

Monsignore Dr. Peter Prassel zum Prälat ernannt , bistum-trier.de vom 2. September 2010

56 Hubertus Raabe

Hubertus Raabe (geb. 1945) aus Bad Bodendorf ist evangelischer Pfarrer im Ruhestand.


Hubertus Raabe bei einem Konzert am 19. März 2007 im Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr.
Hubertus Raabe bei einem Konzert am 19. März 2007 im Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr.
Hubertus Raabe beim Auftritt des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr am Volkstrauertag 2008 auf dem Ehrenfriedhof Bad Bodendorf.
Hubertus Raabe beim Auftritt des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr am Volkstrauertag 2008 auf dem Ehrenfriedhof Bad Bodendorf.

Vita

Hubertus Raabe wurde 1945 in der heute zu Sachsen, Polen und Brandenburg gehörenden Oberlausitz geboren. 1950 kam er als Flüchtlingskind nach Heimersheim. Mit Eltern und zwei Geschwistern bezog er dort eine kleine Dachwohnung in einem Flüchtlingshaus. In den folgenden Jahren kamen dort sieben weitere Geschwister zur Welt. Ab 1952 ging Raabe in die Evangelische Volksschule Bad Neuenahr - bei Hilde Raabe, seiner Großmutter. Die Rechtsanwaltsgattin war die erste evangelische Volksschullehrerin nach dem Krieg in Bad Neuenahr.

1966 machte Hubertus Raabe in Ahrweiler Abitur. Anschließend studierte er in Bonn und von 1969 bis 1971 in Heidelberg evangelische Theologie, um dann wieder bis 1975 in Bonn zu studieren. Dem damaligen Pfarrer Börner verdankt er, dass er an Heiligabend 1968 in der Martin-Luther-Kirche Bad Neuenahr seinen ersten Gottesdienst halten konnte. Nachdem er 1975 sein Examen gemacht hatte, schickte ihn die Deutsche Seemanns-Mission Bremen als Seemannspastor nach Rotterdam. 1978 wechselte Raabe in den Kirchenkreis Birkenfeld im Hunsrück, wo er 14 Jahre als Pfarrer arbeitete.

Von 1992 bis 1998 war Raabe Pfarrer auf Teneriffa. Anschließend arbeitete er bei der Gemeinschaft für Evangelische Publizistik in Frankfurt. In diesen Jahren besuchte er evangelische Kirchenkreise im gesamten Bundesgebiet, insbesondere in den neuen Bundesländern. Ziel war dabei, die interne Kommunikation und die Außenkommunikation der evangelischen Pfarrgemeinden zu verbessern.

Während seiner Frankfurter Jahre machte Raabe regelmäßig Vertretungen im Ahrtal, in Mayen und im Moselort Winningen. Im Jahr 2002 kam er dann als Nachfolger von Wolfgang Rehbein als Pfarrer ans Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr. Im Jahre 2004 wurde er in der evangelischen Gemeinde Bad Neuenahr Leiter des Projekts " SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr-Ahrweiler". Um sich auf das Projekt in Bad Neuenahr vorzubereiten, absolvierte er in Düsseldorf eine entsprechende Ausbildung und hospitierte anschließend bei zwei Senioren-Netzwerken. Ende 2007 ? das Netzwerk zählte inzwischen 180 Senioren - übergab er die Leitung des SeniorenNetzwerks an den evangelischen Pfarrer Friedemann Bach und ging in den Ruhestand.

Als er sechs Jahre alt war, begann Hubertus Raabe, Geige zu spielen, mit zwölf erlernte er das Posaunespielen und mit 20 begann er noch, Gitarre zu lernen. Im Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr lernte er ab 1959 Flügelhorn und Tenorhorn spielen, bevor er ein Jahr später zur Posaune wechselte. Seit 2003 spielt er Posaune bei den Sinziger Turmbläsern.

Raabe ist Mitglied im Ortsbeirat Bad Bodendorf und im SPD-Ortsverein Bad Bodendorf sowie im Vorstand des SPD-Kreisverbands Ahrweiler. Außerdem gehört er dem Kunstkreis "Bad Bodendorf kreativ" an. Er, mit einer echten Bonnerin verheiratet, ist Vater von drei Kindern im Alter von 22 bis 29 Jahren. Nach einer Ausbildung als Landwirt hat der älteste Sohn gerade (September 2008) seine Gesellenprüfung als Schäfer abgelegt. Die beiden Töchter möchten Grundschul-Lehrerinnen werden.

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Weblinks

57 Peter Rau

Peter Rau (* 18. Mai 1962 in Stuttgart) war bis zum August 2010 Pfarrer der Evangelisch-freikirchlichen Credo-Gemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler; anschließend wechselte er als Pfarrer nach Freudenberg bei Siegen.


Vita

Peter Rau wurde 1962 in Stuttgart geboren. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er zunächst eine Ausbildung im technischen Dienst der Deutschen Telekom und steuerte auf die Laufbahn des Beamten im mittleren Dienst zu. Im Jahr 1988 wurden die Weichen seines Lebens jedoch nochmals neu und ganz anders gestellt. Bereits mit Frau und zwei Kindern erkannte Peter Rau in jenen Jahren seine Berufung in den vollzeitlichen Dienst innerhalb der christlichen Gemeinden. Nach anschließenden theologischen Studien im Raum Heilbronn führte ihn sein Weg in den ersten hauptamtlichen Dienst im Raum Siegen. Nach weiteren Jahren des Dienstes und der theologischen Weiterbildung folgten im Jahr 2000 das Vikariat und schließlich die Ordination zum Pastor im Bund Evangelisch- Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten).

Heute ist Pastor Rau mit der Verantwortung für die Gemeinden Bad Neuenahr-Ahrweiler und Andernach betraut. Durch verschiedene ergänzende Qualifikationen ist er darüber hinaus Berater für systemisches Coaching und Trainer für das DISG-Persönlichkeitsprofil. Zur Erweiterung seines persönlichen Horizontes arbeitet er seit 1998 im Leitungsteam des Landesverbandes Südwest mit, dem innerhalb der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland ungefähr 30 Gemeinden des Bundes angehören. Auf ehrenamtlicher Basis begleitet und berät Pastor Rau Gemeinden mit dem Ziel, ihre soziale Gestalt gemäß des Evangeliums in der postmodernen Gesellschaft zu entdecken.

Sein Sohn Christian wird voraussichtlich 2010 die Schulzeit mit dem Abitur abschließen, Tochter Franziska besucht (Stand: Juli 2009) die Klasse 10. Die älteste Tochter, Dominique, lebt in Mainz und studiert dort Religion und Mathematik auf Lehramt. Alle drei Kinder besuch(t)en das Peter-Joerres-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seine Frau arbeitet als Erzieherin in einer Kindertagesstätte der Kreisstadt und studiert berufsbegleitend Bildungs- und Sozialmanagement am RheinAhrCampus Remagen.

58 Wolfgang Rehbein

Wolfgang Rehbein (* ca. 1927) war von 1968 bis 1978 als evangelischer Pfarrer in Remagen tätig. Zum 1. August 1989 ging er in den Ruhestand, bevor er bis zu seiner Pensionierung im im September 1993 eine Stelle als Pfarrer im Krankenhaus "Maria Stern" Remagen übernahm. Ab Oktober 1993 war er im Seniorenwohnstift Augustinum Bad Neuenahr als Stiftspfarrer tätig. Im September 1997 feierte er dort sein 40. Ordinationsjubiläum.

59 Helmut Reichelstein

Pfarrer i.R. Helmut Reichelstein ...

60 Herbert Ritterrath

Herbert Ritterrath ist Pastor der katholischen Pfarrgemeinde "St. Mauritius" Heimersheim, der katholischen Pfarrgemeinde "St. Martinus" Heppingen und katholischen Pfarrgemeinde "St. Lambertus" Kirchdaun und Gimmigen.


Vita

Herbert Ritterrath wuchs als echter Westumer Junge in einem gut katholischen Elternhaus an der Krechelheimer Straße auf und erhielt besonders durch seine Mutter erste Impulse, Priester zu werden. Zuerst jedoch erlernte er bei der Rekofa in Walporzheim den Beruf des Industriekaufmanns. Am erzbischöflichen Abendgymnasium in Neuss legte er später das Abitur ab und begann 1973 in Trier, Würzburg und Bonn Theologie und Philosophie zu studieren. Noch vor der Priesterweihe war er für ein Jahr als Diakon in Heiligenwall.

Am 2. Februar 1980 wurde er von Bischof Dr. Bernhard Stein im Dom zu Trier zum Priester geweiht. Am 10. Februar 1980 feierte er in Westum Primiz. Zwölf Jahre lang war er Pastor in Löf/Mosel, bevor er 1998 an die Ahr kam.

Herbert Ritterrath ist ehemaliger Aktiver des Männergesangvereins "Eintracht" Westum 1877 e.V..

61 Gerold Rosenthal

Gerold Rosenthal aus Winnerath ist bis Ende August 2010 Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Gertrud" Schuld/Ahr und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Michael" Reifferscheid.


Vita

Gerold Rosenthal wurde 1936 in Niederfischbach (Sieg) geboren. Nachdem er 1962 zum Priester geweiht worden war, arbeitete er als Kaplan in Saarbrücken und Saarlouis, ehe er im Jahr 1968 die Pfarrstelle in Schuld antrat. Von 1970 bis 1971 war er zusätzlich Pfarrverwalter in Reifferscheid, von 1980 bis 1987 Pfarrverwalter in Aremberg. Von 1979 bis 1987 war er Dechant und von 1994 bis 1998 Definitor des Dekanats Adenau. Neben seiner Arbeit als Seelsorger verfasste er zehn Bücher und Kleinschriften - etwa Aremberg in Geschichte und Gegenwart. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 28. August 2010

62 Kurt Roters

Pater Kurt Roters, geb. 15. März 1942 in Borghorst/Westfalen, heute Steinfurt, Ortsteil Borghorst, gehört zur Ordensgemeinschaft der Arnsteiner Patres. Diese verwalten im Dekanat Remagen - Brohltal die Katholische Pfarreiengemeinschaft Königsfeld - Niederzissen - Oberzissen - Wehr und die Katholische Pfarreiengemeinschaft Kempenich - Rieden - Weibern. Hierzu kommt die Betreuung der Brohltal Klinik "St. Josef" Burgbrohl. Kurt Roters begann sein Noviziat in Arnstein. Nach der Priesterweihe am 25. Juli 1970 studierte er an der Hochschule in Aachen. Er wirkte als Pfarrer, Jugendseelsorger und Exerzitienbegleiter in verschiedenen Pfarreien, u. a. in Wien und in den USA. Er war außerdem sieben Jahre lang in der Pfarrseelsorge in Manila auf den Philippinen tätig. Im Jahr 2004 übernahm er zuerst die Pfarrei Kempenich, die zur jetzigen Pfarreiengemeinschaft Kempenich, Rieden und Weibern ausgeweitet wurde.

63 Hans-Joachim Rupp

Hans-Joachim Rupp arbeitet ab Februar 2010 als Pfarrer in der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Sinzig - Bad Bodendorf - Franken.


Kontakt

Telefon 02642/903722 [1]

Vita

Am Samstag/Sonntag, 6./7.Februar 2010, wird Rupp in der Katholischen Pfarrkirche "St. Sebastianus" Bad Bodendorf vorgestellt, anschließend in der Katholischen Pfarrkirche "St. Peter" Sinzig und in der Katholischen Pfarrkirche "St. Michael" Franken.

Rupp wurde 1956 in Saarbrücken in eine Arbeiterfamilie mit drei Kindern geboren. Nach dem Realschulabschluss arbeitete er als Angestellter und Beamter beim Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz/Saarland in Saarbrücken, schrieb er im Januar 2010 im Pfarrbrief ?Miteinander?.

Nachdem er in Mainz auf dem Zweiten Bildungsweg Abitur gemacht hatte, studierte er Rupp der Landeshauptstadt sowie im Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen und in Trier Philosophie und Theologie. Nach seiner Diakonenweihe im Jahr 1990 arbeitete er zwei Jahre als Diakon in St. Wendel und Remagen. Bei dem schweren Verkehrsunfall vom 11. April 1992 an der Friedenskapelle Remagen wurde er lebensgefährlich verletzt. Noch heute leidet er an den Folgen.

Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1993 war Rupp Kaplan in Beckingen und Merzig im Saarland und anschließend Vikar in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit 1999 arbeitet er als Krankenhauspfarrer in Mayen sowie in den Pfarreien des Dekanats Mayen-Mendig.

Seine Hobbys sind Städtereisen, klassische Musik, Kochen und Kunst.

Fußnoten

  1. ? Quelle: Pfarrbrief Miteinander von Weihnachten 2010

64 Michael Schankweiler-Schell

Michael Schankweiler-Schell (* ca. 1960), Pfarrer seit ca. 1990, übernahm Mitte 1999 das Amt des Pfarrers der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter von Pfarrer Dymke und damit Seelsorger der rund 1500 Protestanten seiner Gemeinde. Als Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz war er bei der 54. Landessynode der evangelischen Kirche im Rheinland im Januar 2005 in Bad Neuenahr dabei. Er war damit einziger im Ahrkreis beheimateter Teilnehmer der Tagung. Es war sein erster offizieller Einsatz als theologischer Delegierter bei einer Landessynode. Schankweiler-Schell ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seine Freizeit verbringt er mit Wandern, Cellospielen, Lesen und Schwimmen.

65 Wilfried Scharte

Wilfried Scharte (* ca. 1948) war von 1990 bis Februar 2009 Krankenhaus- und Klinikseelsorger der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr. Scharte war unter anderem für die Betreuung der Patienten in den Marienhaus-Kliniken, der Dr. von Ehrenwall´schen Klinik und der Reha-Kliniken zuständig.

66 Rainer Scherschel

Prälat Dr. Rainer Scherschel ...

67 Rudolf Schmidt

Rudolf Schmidt ist Pfarrer auf der Grafschaft. Sein Vorgänger war Volker Dupont.

68 Rudolf Schmitt

Pfarrer Rudolf Schmitt (* 3. Dezember 1941 in Koblenz-Metternich, gest. 19. April 2010) war ab 2001 Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Obere Grafschaft.


Vita

Schmitt machte am 17. Februar 1961 am Staatlichen Gymnasium in Koblenz Abitur. Am 21. Juli 1968 wurde Schmitt in der Liebfrauenkirche Trier vom damaligen Bischof Dr. Bernhard Stein zum Priester geweiht. Am 28. Juli feierte er in seiner Heimatgemeinde "St. Konrad" im Koblenzer Stadtteil Metternich Primiz. Bis 1971 war er Kaplan in Herdorf bei Siegen, bevor er fünf Jahre in Mayen, Mendig und Andernach und anschließend bis 1980 im schleswig-holsteinischen Plön als Militärpfarrer arbeitete. Bis 1987 war Schmitt Pfarrer im Saarland und anschließend bis 2001 im Neuwieder Stadtteil Heddesdorf. 2001 kam Schmitt als Seelsorger in die Grafschaft; ab 2002 war er daneben Militärseelsorger am Standort Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Schmitts Wahlspruch lautete "Wir sind nicht die beste Pfarrei, aber eine der fröhlichsten." Seine Hobbys waren Klarinette-Spielen und Kyudo, also japanisches Bogenschießen. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 12. August 2008

69 Wolfgang Schwindt

Wolfgang Schwindt (* 8.Januar 1943 in Halberstadt) ...


Vita

Wolfgang Schwindt wuchs im Saarland auf, wo er als Jugendlicher in der Kirchengemeinde im Kindergottesdienst, in der Jugendarbeit und der Gemeindebücherei tätig war. Nach dem Abitur am Ludwigs-Gymnasium Saarbrücken studierte er Theologie in Saarbrücken, Wuppertal und Marburg, absolvierte das Vikariat im saarländischen Gersweiler und war ab 1972 Pfarrer in Bendorf/Rhein, wo er auch für die Stadtteile Sayn und Mülhofen zuständig war, außerdem für Kindergarten- und Jugendarbeit und am dortigen Gymnasium Religionsunterricht gab. Daneben studierte er an der damaligen Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Koblenz Diplom-Pädagogik.

1984 wechselte er in die Schulpfarrerstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig und ist zuständig für das Rhein-Gymnasium Sinzig und Realschule Remagen. Fünf Jahre arbeitete er im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz. Auch Hobbys hat der Schulpfarrer: Sport, Musik, Lesen und Beschäftigung mit Hunden.# [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 27. Januar 2004

70 Theo Schäfer

Prof. Dr. Dr. Theo Schäfer (* 26. August 1930 in Straßfeld bei Euskirchen) aus Niederzissen ...


Vita

Schäfer wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Vlatten (Kreis Düren) auf. Ab 1944 absolvierte er eine Ausbildung zum Landwirt. Mit dem Ziel, Pfarrer werden zu wollen, besuchte er ab 1950 das Gymnasium in Bad Münstereifel und studierte nach dem Abitur 1953 in Bonn, Aachen und Regensburg sechs Jahre lang Theologie, Philosophie und Kunstgeschichte. Zu seinen Theologie-Professoren in Regensburg gehörte der spätere Papst Benedikt XVI. (Josef Ratzinger). Er schloss seine Studien mit Promotionen in Philosophie und Theologie ab. Am 21. Februar 1959 wurde er im Aachener Dom zum Priester geweiht.

Wesentliche Stationen seines priesterlichen Wirkens waren von 1959 bis 1962 die Kaplanzeit in Krefeld, von 1962 bis 1967 sein Amt als Studentenpfarrer in Aachen, wo er für 12.000 zuständig war, und von 1974 bis 1976 seine Aufgabe als Pfarrer von Nideggen, gleichzeitig Familienseelsorger für das Bistum Aachen. Er wurde ins priesterliche Lehramt berufen und war von 1967 bis 1974 Direktor des Aachener Theologenkonvikts in Bonn.

Ab 1976 baute er auf Wunsch des damaligen Trierer Bischofs Bernhard Stein und des Aachener Bischofs Klaus Hemmerle das Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen als Spätberufenenseminar aufbaute. Von 1976 bis 2000 war er dort als Regens, als Studienleiter und als Dozent für Fundamentaltheologie zuständig.

Aufgrund seiner Verdienste im Priesterberuf wurde er ihm Mai 1999 von Papst Johannes-Paul II. zum Prälaten ernannt. Wie der Aachener Bischof Heinrich Mussinghof bei der Übergabe der Ernennungsurkunde unter anderem sagte, habe man Prof. Schäfer zu verdanken, dass das Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen seit einigen Jahren zum größten deutschen Priesterseminar geworden ist.

Die Suche nach einer Wohnmöglichkeit in der Nähe von Lantershofen verschlug ihn ins Brohltal. Seit 1990 lebt Theo Schäfer in Niederzissen. Schäfer ist leidenschaftlicher Fußballer. Daneben liebt er Reiten, Bergsteigen und Kunstgeschichte.

71 Wilhelm Simon

Wilhelm Simon (*1870, gest. 1943) war Seelsorger, Kirchenbauer und Heimatforscher in Kempenich.


Mediografie

Manfred Becker: "Der Zweck heiligt die Mittel" - Pastor Wilhelm Simon (1870-1943) als Seelsorger, Kirchenbauer und Heimatforscher in Kempenich, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2010, S. 181-184

72 Elke Smidt-Kulla

Elke Smidt-Kulla (* 25. April 1972 in Leer (Ostfriesland)) ist evangelische Pfarrerin.


Weblink

http://www.evkirche-neuenahr.de/3_gemeindearbeit/index_bz2.htm

73 Paul Solbach

Paul Solbach (* 1911 in Betzdorf, gest. 1994) lebte seit 1939 in Lantershofen und gründete dort im Jahr 1972 mit Eugen Groß und August Burger das Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen. Er war 25 Jahre Pastor der Pfarrei Karweiler/Lantershofen.

74 Axel Spiller

Axel Spiller (* 20. Dezember 1965 in Koblenz) ist seit September 1998 Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinden von Altenahr und Berg und seit 1999 auch von Kirchsahr.


Vita

Axel Spiller wurde am 20. Dezember 1965 in Koblenz geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Trier und Freiburg. Anschließend arbeitete er zunächst als Diakon in Heusweiler/Saar. Im Sommer 1992 wurde er im Trierer Dom zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in den Pfarrgemeinden von Völklingen und Luisenthal bis er 1995 sein neues Amt als Vikar in den Pfarreien von Neuwied-Gladbach und von Heimbach-Weis antrat.

Im Januar 2003 wurde Spiller von Bischof Dr. Reinhard Marx zum Dechant des Dekanats Altenahr ernannt, das wenig später in das Dekanat Ahr - Eifel integriert wurde.

75 Rüdiger Stiehl

Rüdiger Stiehl aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist evangelischer Schulpfarrer.

76 Rudolf Stodden (Missionar)

Der aus Mayschoß stammende Steyler Missionar Rudolf Stodden starb im November 2009 im Alter von 81 Jahren in Papua Neuguinea.


Vita

Rudolf Stodden kam 1946 nach St. Josef, Geilenkirchen, aufs Gymnasium. Im Jahr 1953 wurde er Novize in St. Augustin. Zwei Jahre später legte er dort die ersten Gelübde ab und studierte Philosophie und Theologie. 1959 empfing er die Priesterweihe. Im August 1959 wurde er als Missionar nach Papua Neuguinea in die Diözese Wewak ausgesandt.

1967 kam Pater Stodden zu seinem ersten Heimaturlaub nach Mayschoß, wo er immer wieder Unterstützung fand. Diese Hilfe, die er dankbar annahm, verwendete er für den Aufbau und den Unterhalt seiner Pfarreien und Schulen. Im Jahr 2004 erkrankte er schwer, beschloss aber, sein Leben in Neuguinea zu beschließen.

77 Jürgen Tibusek

Pastor Jürgen Tibusek tauft ein neues Gemeindeglied.
Pastor Jürgen Tibusek tauft ein neues Gemeindeglied.

Jürgen Tibusek (* 1956), verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Töchtern, ist seit November 2010 Pastor der Evangelisch-freikirchlichen Credo-Gemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit einem großen Gemeindefest in den Räumen des Evangelischen Gemeindehauses Bad Neuenahr wurde er in sein Amt eingeführt. Tibusek ist Dozent an einer theologischen Ausbildungsstätte und er gehört zum Präsidium des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) in Deutschland K.d.ö.R. "Ganz wichtig ist ihm ein offenes, ökumenisches Miteinander mit den Christen aus anderen Kirchen", berichtete die Rhein-Zeitung am 16. November 2010.


Weblink

http://evangelisation.neues-leben.de/index.php?file=0_0_2

78 Michael Toth

Michael Toth (* 1972 in Boppard) ist seit September 2005 Kaplan für die Katholische Pfarrgemeinde "St. Laurentius" Ahrweiler und die Katholische Pfarrgemeinde "St. Barbara" Ramersbach.


Vita

Michael Toth wurde 1972 in Boppard geboren. Nach dem Hauptschulabschluss war er zunächst Berufsfachschüler in der Fachrichtung Elektrotechnik. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Elektro-Installateur, die er mit der bestandenen Gesellenprüfung abschloss. In seinem Heimatort Emmelshausen engagierte er sich stark in der Kirchengemeinde - zunächst als Messdiener, dann als Gruppenleiter in der Jugendarbeit. Schließlich wurde er in den Pfarrgemeinderat gewählt.

Um sein Hobby, das Engagement in der Pfarrei, zum Beruf zu machen, besuchte er 1996 bis 1999 die Fachakademie für Gemeindereferenten in Mainz. In der Landeshauptstadt fasste er auch den Entschluss, Priester zu werden. Sein Priesterstudium absolvierte er von 1999 bis 2002 am Studienhaus "St. Lambert" Lantershofen. Es folgten Praktikum sowie eine zweijährige Diakonatszeit in Osann-Monzel an der Mosel. Seine Priesterweihe erhielt er am 9. Juli 2005 im Dom zu Trier durch Diözesanbischof Reinhard Marx. Da stand bereits fest, dass Ahrweiler und Ramersbach seine erste Kaplanstelle würden.

79 Knut Tänzer

Knut Tänzer war/ist Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau.

80 Jürgen Waskönig

Jürgen Waskönig wurde am Sonntag, 8. Juni 2008, in der evangelischen Erlöserkirche Adenau als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Adenau eingeführt. Am 18. März 2008 war der zu dieser Zeit 48-jährige Theologe vom Presbyterium für dieses Amt gewählt worden.


Vita

Waskönig wurde in Essen an der Ruhr geboren, in Wuppertal wuchs er auf. In Bochum, Tübingen und Bonn studierte er evangelische Theologie, bevor er 1986 ordiniert und anschließend zum Pfarrer in Geldern am Niederrhein berufen wurde. Ab 2000 arbeitete Waskönig sechs Jahre lang als Militärseelsorger in Siegburg, Bonn und Rheinbach. Danach war er zwei Jahre Pfarrer im Wartestand in Winningen an der Mosel. Der Geistliche erwarb sich Qualifikationen als Wirtschaftsmoderator; seit Mai 2008 ist er zertifizierter Coach für die Wirtschafts- und Arbeitswelt. Jürgen Waskönig ist geschieden und Vater einer Tochter und eines Sohnes. [1]

Fußnoten

  1. ? Quelle: Rhein-Zeitung vom 7. Juni 2008 und vom 3. November 2008

81 Bernd Wingendorf

Pfarrer Bernd Wingendorf wurde zum 31. Dezember 2008 von seinen Aufgaben als Pfarrherr der Pfarreiengemeinschaft Brohl-Lützing entpflichtet und in den Ruhestand versetzt. Nach dem Strukturplan 2020 werden diese Pfarreien mit den Pfarreien "Breisiger Land" zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammengeführt. Deshalb wurde zum 1. Januar 2009 Pfarrer Sime Mladen Karlic neben seiner bisherigen Aufgabe als Pfarrherr der Pfarreiengemeinschaft "Breisiger Land" auch zum Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Johannes d.T." Brohl und der Katholischen Pfarrgemeinde "St. Lambertus" Niederlützingen mit ihrer Filialgemeinde "St. Martin" Oberlützingen ernannt.

82 Erdmute Wittmann

Erdmute Wittmann (* 1946) war ab 1. Februar 1984 bis 2006 Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig.


Vita

Die "Berufung" zur Pfarrerin war ihr nicht in die Wiege gelegt. "Ich komme aus einem kirchenfernen Elternhaus", sagt Erdmute Wittman selbst einmal. Ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Erdmute Wittmann im heute polnischen Sorau in der Niederlausitz geboren. Ende 1946 - die kleine Erdmute war erst ein halbes Jahr alt - flüchtete die Familie und ließ sich in der Oberpfalz nieder. Dass Erdmute Wittmann Theologie studieren würde, wussten andere vor ihr: Sowohl die Nonnen des katholischen Privatgymnasiums, das sie besuchte, als auch ihre Religionslehrerin Liesel Bruckner - eine der ersten Pfarrerinnen Deutschlands. Als die Schülerin dann selbst den Wunsch verspürte, Theologin zu werden, stieß sie bei ihren Eltern auf Widerstand. Auch das war Grund für sie, zunächst eine Ausbildung als Sozialarbeiterin zu absolvieren - um anschließend doch noch ein Theologie-Studium "dranzuhängen". Mit dem Segen der Eltern, die zwischenzeitlich klein beigegeben hatten.

Es folgten turbulente Jahre: Sie begann ihr Vikariat in Erlangen, heiratete Ehemann Reinhard und folgte dem Lehrer nach Rheinland-Pfalz. Das Problem: "Einen Wechsel zwischen den Landeskirchen sieht man nicht so gerne", sagte Wittmann einmal. Die pfälzische Landeskirche nahm sie trotzdem auf, zur "Strafe" gab es noch ein zusätzliches halbes Jahr Vikariat. Ihre erste Stelle trat sie als Schulpfarrerin am Altsprachlichen Gymnasium in Kaiserslautern an. "Das war die härteste Zeit meines Lebens", erinnerte sich Wittmann. Aus dem Stegreif habe sie Oberstufenschüler unterrichten müssen.

Doch auch nach dem Umzug in den Ahrkreis - Ehemann Reinhard wurde 1977 ans spätere Peter-Joerres-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler versetzt - blieb sie als Schulpfarrerin am Rhein-Gymnasium Sinzig dem Schuldienst treu. "Mein Traum war aber von Anfang an, Gemeindepfarrerin zu werden." Dies erfüllte sich im Jahre 1984, als das Sinziger Presbyterium sie zur Nachfolgerin von Pfarrer Paul Schnapp wählte.

Gleich zu Beginn ihrer "Amtszeit" initiierte die Pfarrerin, Mutter eines Sohnes und zweier Pflegetöchter, die beide ebenfalls Pastorin geworden sind, den Anbau der Jugendräume ans Gemeindehaus. Auch die ökumenischen Beziehungen, die von Anfang an zu den katholischen Gemeinden von Sinzig, Bad Bodendorf, Westum, Löhndorf und Franken bestanden, wurden im Laufe der Jahre weiter gefestigt.

83 Josef Zens

Josef Zens (*28. Mai 1907 in Ernst/Kreis Cochem, gest. 5. November 1993) wurde am 13. Dezember 1959 als Pfarrer in Ahrweiler eingeführt; am 29. Dezember ist er zum Dechant des damaligen Dekanates Ahrweiler ernannt worden. [1] Am 31. Oktober 1975 ging er in den Ruhestand. Bis 1983 lebte er in Boppard. Am 28. April 1983 kam er als Hausgeistlicher des Alten- und Pflegeheims "St. Maria-Josef" Ahrweiler an die Ahr zurück. Zens starb am 5. November 1993 und wurde in Ahrweiler auf dem Ahrtor-Friedhof beigesetzt.

Fußnoten

  1. ? Quelle: laurentius-aw.de

84 Josef Zilligen

Dr. Josef Zilligen, von 1938 bis 1942 Gemeindepfarrer in Wassenach, war durch seine Predigten gegen die nationalsozialistische Weltanschauung sehr gefährdet. Wegen provozierenden Handelns (Nicht-Grüßen) gegenüber Feldmarschall Hermann Göring wurde er verhaftet und starb am 3. Oktober 1942 im Konzentrationslager Dachau.

85 Josef Zilliken

Josef Zilliken (* 17. September 1872 in Mayen, gest. 3. Oktober 1943 [1] im KZ Dachau) ...


Tafel zum Gedenken an den ehemaligen Pfarrer Josef Zilliken neben dem Hauptportal der Katholischen Pfarrkirche "St. Remigius" Wassenach.
Tafel zum Gedenken an den ehemaligen Pfarrer Josef Zilliken neben dem Hauptportal der Katholischen Pfarrkirche "St. Remigius" Wassenach.

Inhaltsverzeichnis

Vita

Josef Zilliken wurde am 17. September 1872 in Mayen geboren. 1898 erhielt er von Bischof Michael Felix Korum die Priesterweihe. Nach seiner Kaplanszeit in Sulzbach wurde er am 26. März zum Pfarrer von Wolfersweiler ernannt. Von dort wurde er 1905 Pfarrer der Pfarrei Thalexweiler. Zilliken war ein schwieriger Pfarrer, der in der Pfarrei wegen seiner sehr bestimmenden Art viele Konflikte hervorrief.

Ab 1922 war Zilliken in Prüm tätig, wo er sich, deutsch-national gesinnt, gegen separatistische Strömungen gewendet hat. Zilliken stand von Anfang an im absoluten Gegensatz zur NS-Ideologie. Insbesondere mit dem Kreisleiter in Prüm lieferte er sich harte Auseinandersetzungen. Ab der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Zilliken observiert und ständig staatlichen Repressalien unterworfen.

Eine Versetzung in die Pfarrei Wassenach sollte Zilliken schützen, jedoch zu spät. Letztlicher Anlass für seine Verhaftung war ein Eklat mit Generalfeldmarschall Göring in einer Ausflugsgaststätte. Nach Stationen der Haft in Koblenz, Buchenwald und Oranienburg kam Pfarrer Zilliken im Juli 1940 nach Dachau. Wegen der katastrophalen Haftumstände im so genannten Priesterblock starb Zilliken am 3. Oktober 1943 in der Haft. Josef Zilliken wurde in Wassenach beigesetzt.

Als Opfer des NS-Terrors zählt Pfarrer Josef Zilliken zu den sieben Märtyrerpriestern des Bistums Trier.

Die Bischöfe Dr. Felix Genn (Münster) und Dr. Stephan Ackermann (Trier), deren Elternhäuser in den Pfarrgemeinden der beiden furchtlosen Priester stehen, enthüllten im August 2010 im Beisein zahlreicher Gäste und Zuschauer am Hotel Waldfrieden am Laacher See eine Gedenktafel zur Erinnerung an die damaligen Pfarrer von Wassenach und Nickenich, Josef Zilliken und Johannes Schulz. Von einem ?wesentlichen Moment des Widerstandes? von zwei mutigen Männern an einem geschichtsträchtigen Ort sprach Pfarrer Norbert Missong aus Nickenich. Es sei wichtig, eine Kultur des Erinnerns zu pflegen und solcher Menschen zu gedenken, die Zivilcourage, Mut, Rechtsempfinden und Opferbereitschaft gezeigt hätten, sagte Bischof Ackermann.

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. ? einige Quellen geben den 3. Oktober 1942 als Todesdatum an