AHG Klinik Tönisstein
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Die AHG Klinik Tönisstein bietet alkohol- und medikamentenabhängigen Männern und Frauen eine Kurzzeit-Intensiv-Therapie an, die in der Regel acht Wochen dauert. Eine Verlängerung bis zu 12 Wochen ist möglich.
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Anschrift
- Hochstraße 25
- 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Bad Neuenahr)
Kontakt
- Telefon 02641 9140
- Fax 02641 914-201
- E-Mail toenisstein@ahg.de
Kennzahlen
Juni 2009: Die Klinik hat 85 Mitarbeiter sowie jährlich etwa 1000 Patienten aus Deutschland, Luxemburg und Belgien
Träger
Allgemeine Hospitalgesellschaft AG (AHG) in Düsseldorf, Homepage: http://www.ahg.de
Leitung/Ansprechpartner
- Chefarzt: Dr. med. Hubert C. Buschmann
- Verwaltungsdirektor: Dipl.-Kaufmann Klaus Terharn
- Leitende Psychologin: Cora Kepka, Vorgänger: Dr. Bernd Schneider
Gründung und Entwicklung
Die Fachklinik wurde im Jahr 1974 von Dr. Inge Lange-Treschaus gegründet. Die Klinik, deren Träger heute die Allgemeine Hospitalgesellschaft ist, war eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, die sich der professionellen psychotherapeutischen Hilfe für Suchtkranke gewidmet hat.
Die Alkohol- und Medikamentenabhängigen, die in die Fachklinik kommen, sind entgiftet. Träger dieser Kosten sind die Krankenkassen. Für die Entwöhnung in der Spezialeinrichtung zur medizinischen Rehabilitation übernehmen die Rentenversicherungsträger, behördliche Beihilfestellungen und teils auch Krankenkassen die Kosten, rund 6000 Euro für eine Acht-Wochen-Therapie.
"Ziel unserer Therapie ist, die Erwerbsfähigkeit der Abhängigen zu erhalten bzw. wiederherzustellen, damit sie im Berufsleben wieder ihren Mann stehen", betonten dies AHG-Geschäftsführer Heinz Toni Lindner, Dr. Hubert C. Buschmann (Leitender Arzt) und Dr. Bernd Schneider (Leitender Psychologe). Nach ihren Angaben sind seit Beginn der Klinikeinrichtung etwa 25.000 Abhängige therapiert worden. 50 bis 60 Prozent der Patienten blieben abstinent. Nach Untersuchungen der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte würden über 80 Prozent der in Tönisstein behandelten Patienten wieder Beiträge in die Sozialkassen zahlen. Damit würden sich die Behandlungskosten in vielen Fällen nach einigen Monaten durch Beiträge in die Sozialkassen wieder amortisieren.
Zum 1. Januar 2005 zog die Klinik um - aus Bad Tönisstein, einem im Brohltal liegenden Stadtteil von Andernach, nach Bad Neuenahr.

