Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid"
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Das Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" (AWZ) ist seit 1999 fester Bestandteil des Abfallwirtschaftskonzeptes des Landkreises Ahrweiler und trägt wesentlich zu Abfallsammlung und Verwertung im Kreis bei. Während Abfälle früher auch im Kreis Ahrweiler auf Müllkippen - etwa der ehemaligen Kreismülldeponie Oedingen und der ehemaligen Kreismülldeponie Brohl-Lützing - entsorgt wurde, liegt der Schwerpunkt heute nicht mehr in der Deponierung der angelieferten Abfälle, sondern darin, dass Rohstoff aus dem Abfall wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt oder anderweitig genutzt werden. Deshalb gehören zu der Anlage unter anderem ein Wertstoffhof für Einzelanlieferer, eine Müllumladestation, eine Baustoffsammelstelle, eine Problemstoff- sowie eine Elektronik- und Elektroschrottannahmestelle. Auf dem Kompostplatz werden Grünschnitt und andere kompostierfähige Materialien zu Kompost verarbeitet, der von allen Bürgern kostenlos abgeholt werden kann. Die Anlage wird - Stand: März 2011 - täglich von rund 30 Lkw und Müllsammelfahrzeugen sowie 150 privaten und gewerblichen Kunden angefahren. Im August 2011 wurde auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums die UmweltLern-Schule plus eröffnet.
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Anschrift und Lage
Leiter
Entwicklung
Die zentrale Umladestation „Auf dem Scheid“ in Niederzissen werde erweitert, meldete die Kreisverwaltung Ahrweiler am 25. März 2011 per Pressmitteilung.[1] Das Abfallwirtschaftszentrum sei seit Jahren ausgelastet. Einige Anlagenteile seien mittlerweile zu klein oder veraltet. Gesetzliche Vorgaben und die Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft machten eine Modernisierung und Erweiterung erforderlich. Der Wertstoffhof werde erweitert, sodass mehr Abfälle getrennt werden können. Dies ermögliche die kostengünstigere Verwertung einiger Abfallarten und trage zur Stabilität der Müllgebühren bei. Die Annahmestellen für Elektroschrott und Problemabfälle würden modernisiert, was eine sichere und bequeme Abgabe ermögliche. Durch eine neue Verkehrsführung seien künftig alle Bereiche der Anlage schneller erreichbar. Für die Erweiterung müsse "eine kleine angrenzende Waldfläche freigestellt werden." Auf Flächen in der Umgebung werde ein Ausgleich geschaffen: In forstwirtschaftlich genutzten Wäldern würden Naturwaldzellen angelegt und auf Grünland Streuobstwiesen gepflanzt.
weitere Bilder
siehe auch
- Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler
- UmweltLern-Schule plus
- Verein für Landschaftsschutz und Ökologie e.V. Gönnersdorf
- Portal "Ver- und Entsorgung"

