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Bürgerverein Synagoge e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Der Bürgerverein Synagoge e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler, Eigentümer der Synagoge Ahrweiler, hält das Gedenken an die ausgelöschte jüdische Gemeinde Ahrweiler wach, deren Kultraum die Synagoge bis zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht 1938 war. Einnahmen zum Erhalt der Synagoge erzielt der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und durch die Vermietung der Synagoge für kulturelle Zwecke.


Inhaltsverzeichnis

Mitgliederzahl

Oktober 2010: 115

Vorstand

Gründung und Entwicklung

70 Männer und Frauen schlossen sich am 9. November 1978 im Hotel "Zum Stern" Ahrweiler zum Bürgerverein Synagoge zusammen. Anlass war ein offener Brief von Alfred Schuck an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: Er beschwerte sich darüber, dass das einstige jüdische Bethaus als Düngemittellager der Raiffeisenkasse benutzt werde, und animierte die Stadtväter, "sich über eine Restauration und Rekultivierung der Synagoge Gedanken zu machen".

Es dauerte drei Jahre, bis der Verein das Gebäude sein Eigen nennen konnte. In einem "wüsten Raum", sagte Hans Warnecke, seien bereits einige kulturelle Veranstaltungen angeboten worden, "wobei anfangs noch viel gezittert und gefroren wurde". Nach der Renovierung (zuletzt der Fenster im Jahr 1994) gehört die Synagoge ins kulturelle Leben der Kreisstadt wie kaum ein anderes Gebäude.

Klaus Liewald richtete mit Hilfe des Vereins eine jüdische Bücherei ein, deren rund 1000 Bücher und Zeitschriften (meist Spenden) auf das jüdische Leben und die Religion eingehen. Gegen eine Spende können Bücher ausgeliehen werden.

Weblink

http://www.synagoge-ahrweiler.eu - Homepage des Bürgervereins Link-Text

 
 
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