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Dernau

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Panoramafoto vom Mai 2009

Dernau mit seinen Wohnplätzen Im Hummeltal, Marienthal und Steinbergmühle ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Altenahr im Landkreis Ahrweiler.


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Matthias Bertram: Blick die Kirchgasse hinunter in Richtung Krausberg (um 1920)
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Die Dernauer Fahne
Dernau um 1920
Matthias Bertram: Die Dernauer Gaststätte Mathias Liersch um 1910
Dernau um 1928
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Tranchot-Karte von Dernau 1810

Inhaltsverzeichnis

Lage

Bürgervertreter

politische Gruppierungen

Ortsvereine

Glaubensgemeinschaften

Veranstaltungen

öffentliche Einrichtungen

Gewerbe

Gastgewerbe

Weingüter

Historie

Bereits die Römer ließen sich in Dernau nieder. Beim Bau der Keller des Dernauer Winzervereins im Jahre 1884 und nochmals 1933/34 wurden Teile einer mehrräumigen Römeranlage und Münzen aus den ersten nachchristlichen Jahrhunderten entdeckt. Grabplatten aus der Zeit bezeugen die ersten Namen von römischen Bürgern, die in Dernau lebten. Sie betrieben einen Hof, eine Villa Rustica, eine Eisenschmelze und hatten engen Kontakt zu den römischen Lagern in Bonn und Remagen. Das Wasser der Bäche an den Südhängen der Berge nutzten sie zum Baden, zum Betrieb der Fußbodenheizungen und der verschiedenen Saunabereiche (Tepidarium, Laconicum und Sudatorium). Die Wände der Wohnräume waren mit geometrischen Mustern als Malereien verziert. Gebranntes tönernes Essgeschirr, Amphoren zur Aufbewahrung von Wein, kleine Gefäße als Toilettenartikel zeugen von Wohlstand und Lebensstil.

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ortsname im Jahre 893 in den Aufzeichnungen des Prümer Urbar. Dort wird im Zusammenhang mit dem Ort Kesseling unter anderem berichtet: „... est uinea in degeranauale ad carrades III quam tenet fro(muod cum homine uno).“ Dieses Degeranauale/degerana vale wird allgemein als die erste urkundliche Erwähnung von Dernau angesehen. Verschiedene Interpretationen dieses Namens sind veröffentlicht, am wahrscheinlichsten scheint die Deutung über die lateinische Endung ..vallis für ..dal/ Tal und damit: Tal von/bei Degerana. Die Übersetzung lautet sinngemäß: „... es liegt ein Weinberg im Dernauer Tal, der drei Fuder Ertrag bringt. Dieser ist aber wohl mit einem Menschen als Lehen vergeben.“

Später versuchten die Ritter von Dernau, ihre Unabhängigkeit von den Saffenburger Herrschern durch den Ausbau von Burghäusern (heutige Ortslagen "An der Burg" und "Im Graben") auszubauen und zu dokumentieren. Dies wurde ihnen jedoch in Gerichtsentscheiden aus den Jahren 1287 und 1361 ausdrücklich untersagt, wie auch aus dem Beitrag zur Teichgasse (Dernau) zu entnehmen ist.

Erwähnenswert ist auch die Dernauer Malerfamilie Leyendecker. Drei Mitglieder der Familie stellten zwischen 1848 und 1870 vielfach - zum Teil gemeinsam - im Pariser Kunstsalon aus.

Sonstiges

Straßen

weitere Bilder

Mediografie

Weblinks

 
 
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