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Krankenhaus "Maria Stern" Remagen

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Das im Jahr 1892 eröffnete Krankenhaus "Maria Stern" Remagen ist - neben dem Krankenhaus "St. Josef" Adenau und dem Krankenhaus "Maria Hilf" Bad Neuenahr - eines von drei Akutkrankenhäusern im Kreis Ahrweiler.


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OP-Saal
um 1910
Krankenhaus-Mitarbeiter bei einer Weihnachtsfeier.
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Mitarbeiter bei einem Betriebsausflug in Antwerpen

Inhaltsverzeichnis

Anschrift und Lage

Am Anger 1

53424 Remagen

Kontakt

Leitung

Trägerin

Angela von Cordier-Stiftung

Palliativstation

Mit Unterstützung des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr e.V. wurde im Jahr 1998 im Krankenhaus eine Palliativstation eröffnet. Aufgabe solcher Einrichtungen ist es, Kranke zu betreuen, die nicht zu Hause versorgt werden können, weil es in den Familien an Zeit und Kenntnissen fehlt, das Sterben eines Angehörigen in der häuslichen Umgebung zu begleiten. Aber auch Krankenhäuser und Altenheime haben häufig weder Zeit noch Raum, den Bedürfnissen kranker und sterbender Menschen Rechnung zu tragen.

Das Konzept der Station im Remagener Krankenhaus ist auf eine ganzheitliche Sterbe- und Trauerbegleitung hin angelegt. Ziel ist, Menschen in ihrer letzten Lebensphase und mit ihren letzten Fragen nicht allein zu lassen. Auf dieser Station geht es darum, nicht heilbar kranken und sterbenden Menschen mit ihren Angehörigen Geborgenheit in ihrer gewohnten Umgebung zu geben - möglichst frei von Schmerzen und Beschwerden. Zur medizinischen und pflegerischen Versorgung kommt in Remagen die psychosoziale Begleitung. Mensch, deren Leben zu Ende geht, finden dort emotionalen Beistand bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Tod und Hilfe bei der Bewältigung unerledigter Probleme.

Zwei Krankenschwestern der Klinik haben das „Trauercafe" ins Leben gerufen und bieten damit Hinterbliebenen Hilfe an. An der Klinik gibt es eine Praxis für Onkologie. Seit ca. 2006 arbeitet eine Kunst- und Gesprächstherapeutin mit den Palliativ-Patienten.

Schlaflabor

Personal: Oberarzt Dr. Bernd Otto Göbel, Dr. Marius Günther, Schwester Anne Hammer, Schwester Sandra Zimmermann, Schwester Karin Dörr und Gabriel Otterbach

Seit mehreren Jahren werden in den vier Schlafräumen des Krankenhauses Patienten untersucht. Wenn in der Nacht Nerven, Herz und Muskeln ihr Eigenleben entwickeln, beobachtet das Personal die Gesundheit des Patienten. Ungefährlich und schmerzfrei, allerdings mit zahlreichen Sensoren und Kabeln versehen, registrieren die Messgeräte die Schlafstadien (Traum-, Tief- und Leichtschlaf), Bewegungen und Geräusche des schlafenden Patienten. Die vom Computer gespeicherten Daten werden am Morgen ausgewertet und es wird geprüft, wo ernsthafte Schlafstörungen vorliegen. Insbesondere häufige Atempausen können die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) bestätigte dem Remagener Krankenhaus im Frühjahr 2009, dass die Qualitätsanforderungen des Schlaflabors erfüllt sind. Ausbildung und Wissensstand der Mitarbeiter, Organisation und Technik der Räumlichkeiten sowie Dokumentationen und Arbeitsabläufe entsprächen den Richtlinien der modernen Schlafmedizin, wie sie von Gesetzgeber und Kostenträgern erwartet werden.

Gründung und Entwicklung

Das Remagener Krankenhaus geht zurück auf eine Stiftung, die im Jahre 1892 durch das Ehepaar Dr. Harling erfolgte. Seit dieser Zeit sind in der Harlingschen Stiftung die Franziskanerinnen von Nonnenwerth tätig.

Während der Amtszeit von Bürgermeister Peter Wilhelm Hoeren, Rittmeister der Landwehr, die vom 7. Mai 1892 bis 1. April 1918 dauerte, wurde der Krankenhausbau vollendet. 1904/05 wurde das Krankenhaus erweitert - oder wurde es in diesen Jahren erst erbaut? Architekt war wohl Caspar Clemens Pickel. In den Jahren 1960 bis 1965 Umbau und Neubau. Seit Mitte der 80er Jahre wird es generalsaniert. 1983 sind die Funktionsräume, insbesondere die Operationssäle, mit Förderung des Landes in Höhe von fast 3,7 Millionen Euro saniert worden. Aufgrund der Vielzahl der durchzuführenden Maßnahmen wurde 1992 eine Zielplanung für das Krankenhaus vorgelegt und zwischen Träger und Sozialministerium abgestimmt. Der erste Bauabschnitt dieser Zielplanung umfasste den Ausbau und die Modernisierung eines Teils des Bettentraktes; er wurde vom Land mit einem Festbetrag von 3,2 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wurden eine Intensiv-Station mit fünf Betten eingerichtet und weitere Teile des Bettentrakts modernisiert; dieser Abschnitt wurde mit fast 3,6 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land seit 1992 fast 6,8 Millionen Euro in die Generalsanierung des Krankenhauses investiert. Im jetzt (Januar 2002) anstehenden Bauabschnitt wird die chirurgische Ambulanz umgebaut. Dafür stellt das Land einen Festbetrag in Höhe von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Krankenpflegeschule

Die Krankenpflegeschule im Krankenhaus „Maria Stern" Remagen war am 1. April 1963 eröffnet worden. Seit 1992 kooperieren die Krankenhäuser "Maria Stern" Remagen und "Franziskus" Linz und bilden den Pflegenachwuchs in Linz aus. Etwa ein Drittel der Schüler in Linz kommt seitdem von der linken Rheinseite. Die Schule in Linz ist dabei eine gemeinsame Einrichtung beider Häuser; die Krankenpflegeschule Remagen wird also in Linz fortgeführt. Seit Jahr 2001 kooperiert die Schule zudem mit der Kamillus-Klinik Asbach; dort gab es zuvor keine derartige Einrichtung.

weitere Bilder

Mediografie

siehe auch

Förderverein des Krankenhauses "Maria Stern" Remagen e.V.

Weblink

http://www.krankenhaus-remagen.de

 
 
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