Malschule Roos
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Die Malschule Roos in Ahrweiler wurde am 1. April 1981 von Roos Schäfer-Senteur gegründet.
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Anschrift
Auf der Rausch 4a
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Ahrweiler)
Kontakt
Telefon 02641/5501
Inhaber
Gründung und Entwicklung
Mit einer Ausstellung in der Synagoge Ahrweiler feiert die Malschule Roos im April 2011 ihr 30-jähriges Bestehen. In der Synagoge zeigte die Malschule bereits im Jahr 1982 Ausstellungen; damals war die Synagoge noch unbeheizt und unrenoviert. In einer ausgedienten Metzgerei an der Niederhutstraße in Ahrweiler hatte Roos Schäfer-Senteur, die Gründerin der Schule, ein Jahr zuvor ein Domizil für ihre Schule gefunden. Das „Atelier Roos“, wie die Malschule zunächst hieß, bot Mal- und Zeichenunterricht für jedermann.[1]
In den 1980er Jahren wechselte die Schule mehrfach ihren Standort - bis sie im Jahr 1991 in die ehemalige Scheune des Blankartshofs einzog. Seit ca. 1986 beteiligt sich die Schule am Altstadtfest Ahrweiler, beim Weinfest Bachem und bei der Museumsnacht. Beliebt ist auch die Ostereier-Ausstellung der Schule. Im Jahr 2003 übernahm Kolja Schäfer von seiner Mutter die Leitung der Schule.
Bürgermeister Guido Orthen, Schirmherr einer Ausstellung der Malschule anlässlich ihre 30-jährigen Bestehens im April 2011 in der ehemaligen Synagoge Ahrweiler, sagte: „Die Malschule ist eine Institution in Ahrweiler, das Tor des 1991 bezogenen Domizils „Auf der Rausch“ ist ein Muss für alle, Gäste der Stadt, Besucher von Altstadtfest und Museumsnacht und für die Malschüler sowieso.“[2] Zur ersten Ausstellung der Malschule in der Synagoge, die erste dort überhaupt, habe die Gründerin im Jahr 1982 „eigenhändig Schutt und Hinterlassenschaften von Landstreichern entfernt,“ erinnerte sich Horst Saul, Vertreter des Bürgervereins Synagoge e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler, bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung. Saul erinnerte auch an die Ostereier-Ausstellung und den Weihnachtsbasar, dessen Einnahmen zu einem Drittel an den Bürgerverein gingen. Sein Fazit: „Die Verbindung Synagoge und Malschule ist eine Liebesheirat.“
Weblink
Fußnoten
- ↑ Quelle: General-Anzeiger vom 13. April 2011
- ↑ Quelle: General-Anzeiger vom 19. April 2011

