Städtische Kindertagesstätte "Max und Moritz" Bad Bodendorf
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Die Städtische Kindertagesstätte "Max und Moritz" Bad Bodendorf entstand im Jahr 2003 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Bad Bodendorfer Kindergärten "Bienenhaus" und "Pusteblume". Der Kindergarten "Pusteblume" ging 1994 in Betrieb. Im November 2010 verfügt die Einrichtung über zwei Regelgruppen, zwei geöffnete Gruppen für jeweils bis zu sechs zweijährige Kinder sowie zwei altersgemischte Gruppen für je bis zu sieben Kinder unter drei Jahren. Damit bietet die Einrichtung 130 Plätze an, wovon 26 Plätze von Kindern unter drei belegt werden können. Es gibt 30 Ganztagsplätze mit Übermittagsbetreuung.
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Anschrift und Lage
Saarstraße 25 + ?
53489 Sinzig-Bad Bodendorf
Kontakt
- Telefon 02642 42354 und 02642 980222
- E-Mail kiga-bodendorf2@web.de
Leitung
Leiterin: Magdalene Dawid stellvertretende Leiterin: Marieke Willscheid
Erzieherinnen
Gründung und Entwicklung
Im Jahr 1974 bekam Bad Bodendorf einen Kindergarten: die Vier-Gruppen-Einrichtung "Bienenhaus". Weil ab 1990 die Kinderzahlen im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf erheblich gestiegen waren, entschied die Stadt, Trägerin der Einrichtung, im Jahr 1994, in unmittelbarer Nähe des "Bienenhauses" eine zweigruppige zweite Einrichtung zu bauen.
Dieser Kindergarten "Pusteblume" wurde von Anfang an im Hinblick darauf geplant und gebaut, dass die Kinderzahlen längerfristig wieder sinken würden. Dann wäre die Einrichtung nur durch die Einführung zusätzlicher Betreuungsangebote zu sichern. Zunächst war geplant, Ganztagsbetreuung und Hortplätze anzubieten. Wegen der veränderten Bedürfnisse der Familien wurde das Angebot jedoch im Jahr 2003 auf Schulkinder, auf Kinder unter drei Jahren sowie auf 22 Tageskinder und einen Integrativplatz erweitert.
Diese Altersmischung, verlängerte Öffnungszeiten, bessere Nutzung der Räumlichkeiten und mehr Flexibilität beim Einsatz der pädagogischen Mitarbeiter führten im Jahr 2003 zu einer Zusammenlegung von "Bienenhaus" und "Pusteblume" zur Kindertagesstätte "Max und Moritz".
Helene deCleur war im "Bienenhaus" von Anfang an dabei. Als die "Pusteblume" im Jahr 1994 eröffnet wurde, übernahm sie die Leitung. Sie leitete den Kindergarten bis zum Zusammenschluss zur Kindertagesstätte "Max und Moritz" im Jahr 2003.
pädagogisches Konzept
Das pädagogische Konzept der Einrichtung orientiert sich am sogenannten "situationsorientierten Ansatz". Dabei handelt es sich nicht um ein festgefügtes Regelwerk, sondern um ein Bildungskonzept für den Elementarbereich, das die jeweils aktuellen Bedingungen - vor allem die persönlichen Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien – berücksichtigt und in die Umsetzung einbezieht.
Der "Situationsansatz", wie er kurz genannt wird, bietet also einen flexiblen Rahmen, der es ermöglicht, auf übergeordnete pädagogische Ziele - Autonomie, Solidarität und Kompetenz – hin zu arbeiten. Dazu werden Methoden der offenen Planung, der Altersmischung, der Mitbestimmung sowie das Öffnen der Gruppen nach innen und außen angewendet. Die Konkretisierung hängt dabei immer auch von den aktuellen Bedingungen der Tagesstätte und der Mitarbeiterinnen ab.
Das pädagogische Team betrachtet es dabei als seine Aufgabe, aus beobachteten Situationen Bildungsinhalte herauszufiltern und methodisch und didaktisch so aufzubereiten, dass den Kindern ausreichend Freiräume für selbstbestimmtes Forschen, Experimentieren und Endecken eröffnet werden. Als Grundsatz gilt dabei, dass die Kinder selbst von Anfang an Kompetenzen haben, um ihre Umwelt altersgemäß zu beeinflussen und zu gestalten und somit ihre Entwicklung aktiv zu steuern.
dauerhafte Projekte
- Im "Maxi-Club" wird den Kindern die Beteiligung an bestimmten Schwerpunktthemen angeboten.
- Das Waldprojekt mit dem Waldtag soll den Kindern zeigen, das es eine Alternative zur konsum – und medienorientierten Umwelt gibt. Im Wald können die Kinder alles finden, was sie brauchen, während sie die Natur als die vielleicht wichtigste pädagogische Kraft erleben, die es überhaupt gibt. Jeden Mittwoch geht’s mit gepacktem Rucksack los!
- Die "Spielzeugfreie Zeit" ist als Maßnahme zur Suchtprävention gedacht, denn im Kindergartenalter können schon mögliche Bausteine gelegt werden, die zu einer späteren Gefährdung führen. Die Kinder sollen im Rahmen dieses Projekts lernen, sich ohne ihr liebstes Konsumgut, das Spielzeug, zu beschäftigen. Dieses Projekt wird seit mehreren Jahren jeweils für drei Monate durchgeführt.
- Im Rahmen des Projekts "Psychomotorik" - Psychomotorik bezeichnet den Zusammenhang zwischen Geist, Seele und Bewegung – werden das gezielte Einsetzen des eigenen Körpers, Planen und planvolles Handeln, Teamgeist, Kreativität, aber auch der Wunsch ein gestecktes Ziel zu erreichen, trainiert. Dabei Psychomotorik tagtäglich in die erzieherische Arbeit der Kindertagesstätte ein. Darüber hinaus wird mit Kindern, die beispielsweise in der Grobmotorik Schwierigkeiten haben, einmal wöchentlich gezielt an der Psychomotorik gearbeitet.
- Im Rahmen des Projekts "Sprachförderung" wird jeweils für alle Vorschulkinder, also im letzten Kindergartenjahr, ein Sprachtraining, das sogenannte "Würzburger Sprachprogramm", durchgeführt. Daneben gibt es eine vom Land finanzierte Förderung für Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf, die mehrmals wöchentlich in kleinen Gruppen stattfindet und die von einer externen Sprachförderkraft geleitet wird.
Mediografie
Kita-Projekt: Wenn das Spielzeug Urlaub macht, rhein-zeitung.de vom 18. November 2010
siehe auch
Förderverein der Kindertagesstätte Max und Moritz Bad Bodendorf e.V.
Weblinks
- Wir-in-Bad-Bodendorf.de: Meldungen und Berichte zur Städtischen Kindertagesstätte "Max und Moritz" Bad Bodendorf
- http://www.kita-bad-bodendorf.de (seit August 2007 - Webmaster: Frank Thaysen)

