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St. Josef-Quelle Bad Bodendorf

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Der St. Josef-Sprudel Bad Bodendorf speist das Thermalfreibad Bad Bodendorf. Derzeit (April 2008) hat sie eine Quellschüttung von 26 Kubikmetern pro Stunde. Die Quelle ist Eigentum der Sinziger Mineralbrunnen GmbH; die Stadt Sinzig hat ein dingliches Nutzungsrecht an der Quelle.


Die Quelle speist das Thermalfreibad Bad Bodendorf.
Die öffentliche Zapfstelle nach der Umgestaltung im Jahr 2016
Die öffentliche Zapfstelle nach der Umgestaltung im Jahr 2016

Standort der Zapfstelle

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Chronik

  • 1900 Erste Bohrung durch Josef Hardt auf der Parzelle 71. Zitat aus der Pfarr- und Dorfchronik: "Da, am 29. November, während der Bohrmeister den Meisel handhabte, sprang plötzlich mit gewaltigem Getöse ein dicker, warmer Wasserstrahl aus dem Bohrloch, alles mit Nass überschüttend." Die Quelle wurde „Ahrquell“ genannt, hatte 27 Grad Celsius und kam aus 54 Metern Tiefe.
  • 1913 Zweite erfolgreiche Bohrung Josef Hardts auf dem benachbarten Grundstück unter der Regie von Bohrmeister Josef Buhr aus Burgbrohl. Die wesentlich ergiebigere Quelle hatte 30 Grad Celsius und wurde „Josefsprudel“ genannt.
  • 1930 Dritte und endgültige Bohrung durch Josef Hardt bis 80 Meter Tiefe. Die Quelle hatte 31 Grad Celsius und war von großer Ergiebigkeit. Diese Heilquelle wurde am 9. Mai 1930 unter dem Namen „St. Josef-Sprudel“ als gemeinnützig staatlich anerkannt.
  • 1994 Verkauf der Quelle durch den Architekten Volkmann an die Apollinaris Brunnen AG. Die Stadt Sinzig erhält ein Nutzungsrecht von 50 Prozent der Quellschüttung zur Unterhaltung des Bades.
  • 1995 Neufassung der Quelle und Verlegung einer Pipeline zum Sinziger Mineralbrunnen. In der nachfolgend durchgeführten Vollanalyse durch das Institut Fresenius wurde die Qualität des Heilwassers als „Thermaler Natrium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Säuerling“ nach den Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Mineralbrunnen des Deutschen Bäderverbandes und des Deutschen Fremdenverkehrsverbandes voll bestätigt.

Im Juni 2016 wurde der neue Trinkbrunnen am Standort seines Vorgängers eingeweiht. Der Brunnen und Umfeld waren Ergebnis einer Gemeinschaftsaktion von örtlichen Künstlern, den Gruppen rüstiger Rentner im Heimat- und Bürgerverein sowie des Fördervereins Thermalfreibad und der Stadt Sinzig, unterstützt von Vereinen und Firmen. Der neue Brunnen entspricht den Vorgaben des GMP (Gute Herstellungspraxis für Arzneimittel).[1]

Weitere Bilder

Siehe auch

Mediografie

St.-Josef-Sprudel hat Heilpotenzial, rhein-zeitung.de vom 7. August 2011

Weblink

Sinzig-Info.de: St. Josef-Sprudel Bad Bodendorf

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 22. Juni 2016