Wallfahrt zur Muttergottes mit den blühenden Lilien (Barweiler)
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Es ist überliefert, dass die Wallfahrt zur Muttergottes mit den blühenden Lilien (Barweiler) ihren Ursprung in der Reformationszeit hat. Es wird erzählt, dass im Sommer des Jahres 1726 die in der Katholischen Pfarrkirche "St. Gertrud" Barweiler befindliche Statue der Muttergottes mit Blumen geschmückt und eine Lilie in die rechte Hand der Statue gesteckt wurde. Nachdem die Lilie bereits verdorrt war, begann diese im September, um das Fest "Mariä Geburt" von neuem Knospen zu treiben. Dieses Wunder, von den kirchlichen Behörden untersucht und anerkannt, führte dazu, dass die Kirche in Barweiler von der Eifelbevölkerung als ein besonderer Gnadenort betrachtet wurde. In der Folgezeit setzte ein reger Pilgerstrom ein und viele wundersame Heilungen und Gebetserhörungen fanden statt. Seit dieser Zeit kommen ab September bis Mitte Oktober zahlreiche Prozessionen aus der gesamten Eifel nach Barweiler. Die Wallfahrtszeit endet am 13. Oktober.[1]
Mediografie
Martin Persch: Wunderberichte des 18. Jahrhunderts aus dem Marienwallfahrtsort Barweiler, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1994
Fußnoten
- ↑ Der Grundstock zu diesem Artikel stammt aus dem Wikipedia-Artikel St. Gertrud (Barweiler) vom 27. April 2011

