1838
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Das Kloster Calvarienberg mit Realschule und Gymnasium.
Das Jahr 1838 im Bereich des heutigen Kreises Ahrweiler:
Ereignisse
- 25. Juni: Der Bengener Bach führt Hochwasser und überschwemmt das Dorf. Am 13. Juli 1839 wird Bengen erneut überschwemmt.[1]
- 28. August: Am 28. August 1838 schritten die ersten elf Ursulinen in feierlicher Prozession unter großer Beteiligung der Bevölkerung von der Ahrweiler Pfarrkirche kommend zu ihrem neu erworbenen Kloster und übernahmen somit offiziell den Calvarienberg. Einige Tage zuvor war schon der Umzug der Schwestern und der sieben Schülerinnen, die von Monschau nach Ahrweiler mitkamen, erfolgt. Der Calvarienberg war dabei nicht nur das erste Ursulinenkloster in der Diözese Trier, sondern die klösterliche Internatsschule war im Bistum auch die erste ihrer Art im Sinne einer „Höheren Schule“ für Mädchen.[2]
- Der Fußfall an der Landstraße in Niederich wird im Jahr 1838 zum ersten Mal erwähnt.
- Alois Boecker gründete im Jahr 1838 in Ahrweiler eine Schlosserei, und kurz nach der Jahrhundertwende baute sein Sohn Anton das Haus samt Laden für Eisen- und Haushaltswaren. Jetzt firmiert das Geschäft unter Böcker-Ott Eisenwaren Spielwaren Haushalt.
- Die Kapelle „St. Donatus und Jodokus“ in Harscheid erhielt im Jahr 1838 wurde eine neue Glocke, die 1919 nochmals durch eine andere Glocke ersetzt wurde.
- Von 1599 bis 1942 lebten nachweislich Juden in Königsfeld. Davon zeugt heute noch der vor 1838 angelegte 36,81 Ar große jüdische Friedhof in Königsfeld, der sich etwa 500 Meter nördlich des Ortes befindet. Im Jahr 1942 wurde dort letztmals ein Verstorbener beigesetzt.[3]
- Die Postkutsche seit 1838 fährt nun an allen Werktagen zwischen Remagen und Ahrweiler.
- Die Wallfahrtskirche „St. Apollinaris“ in Remagen wurde von 1839 bis 1843 im Auftrag von Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner erbaute und von 1843 bis 1853 von Mitgliedern der Düsseldorfer Malerschule, den sogenannten Nazarenern, ausgemalt. Sie gilt als ein Hauptwerk der deutschen Romantik und als ein Gesamtkunstwerk des 19. Jahrhunderts. Die vorherige romanische Kirche aus dem Mittelalter wurde 1838 wegen Baufälligkeit abgerissen.
- Die Toten von Sinzig wurden früher auf der Ost- und auf der Südseite der Pfarrkirche „St. Peter“ beigesetzt. Nachdem dort 1838 kein Platz mehr für neue Gräber war, wurden die Stadtmauer entlang des heutigen Elsa-Brandström-Rings abgerissen und der davor liegende Graben verfüllt, um Platz für neue Gräber zu schaffen.
Jahrestage
- im Jahr 1838 geboren
- im Jahr 1838 verstorben
- im Jahr 1838 gegründet
- im Jahr 1838 erbaut
- im Jahr 1838 ausgezeichnet
- Zäsuren im Jahr 1838
Weitere Bilder
Der vor 1838 angelegte 36,81 Ar große jüdische Friedhof in Königsfeld
Weblink
Fußnoten
- ↑ Quelle: Karl-August Seel: Die Ahr und ihre Hochwässer in alten Quellen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1983
- ↑ Quelle: Michael Riemenschneider: Die Unterrichts- und Erziehungsanstalt für Töchter im Ursulinenkloster auf dem Calvarienberg bei Ahrweiler. Eine Geschichte des Internats der Ursulinen (1838-2016), in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2016, Seite 206-2015, pdf/10 Seiten
- ↑ Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. Juni 2017






