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1855

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Das Jahr 1855 im Kreis Ahrweiler ...


Bad Neuenahr, Kreuzstraße 53

Ereignisse

28. Januar: Am Abend schlagen helle Flammen aus dem Dach der Klostergebäude in Maria Laach. Rasch breitete sich das Feuer über alle Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus. Die Jahresernte, die auf dem Boden der ehemaligen Klostergebäude lagerte, wurde vernichtet. Die Bewohner konnten sich nur mit knapper Not retten. Wegen der abgeschiedenen Lage des Klosters bemerkten die umliegenden Dörfer von dem Brand bis zum Morgen nichts. Nur die Bewohner von Bell, denen sich später die von Obermendig zugesellten, eilten mit einer kleinen Feuerspritze durch den hohen Schnee und die Kälte der Winternacht nach Laach. Ihnen ist es zu danken, wenn die Kirche außer kleinen Beschädigungen durch die Flammen, die bereits das Dachgestühl des Querhauses und des Seitenschiffes erfaßt hatten, verschont geblieben ist. Auf dem Gutshof entstand nach dem Brand große Not. Die abgebrannten Klostergebäude mussten wieder aufgebaut werden. Der Regierungsrat Zwirnei von Köln entwarf den Plan zum neuen Hauptgebäude im Anschluss an das südliche Querhaus. Die alte Prälatur südwärts des Westwerks war nicht zu retten und wurde niedergerissen.[1]

Weblink

Wikipedia: 1855

Fußnoten

  1. Quelle: [Clemens Otten]: Das Kloster Maria Laach im 19. Jahrhundert, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1965