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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Aalschokker "Katharina"

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Der Aalschokker "Katharina" steht in den Brohler Rheinanlagen. Mitglieder des Kulturvereins "Aalschokker Katharina" e.V. Brohl haben das Fischfangschiff vor ein paar Jahren restauriert und als Ausdruck der Pflege der Heimatgeschichte, als touristische Attraktion und als Teil der alten Identität Brohls als Heimat etlicher Rheinschiffer aufgestellt.


Die "Katharina" wurde zwischen Bundesstraße 9 und Rhein in den Rheinanlagen aufgestellt.
Der Anker der "Katharina".

Standort

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Sonstiges

Der Aalschokker wurde im Jahr 1922 gebaut. Bis in die 1950er Jahre hinein arbeitete er sich mit seinen an zwei Netzbäumen hängenden Netzen von der Insel Hammerstein nach Brohl vor und bildete für die Familie Friedrich mit Lachs, Meerforelle, Maifisch, Stör und Aal eine Lebensgrundlage. "Zu meiner Zeit", erzählte Marion Nonn, die Tochter des letzten Aalfischers von Brohl, einmal "fingen wir im Rhein nur noch selten Lachse. Aale, Rotaugen, Barben und auch schon mal ein Zander verfingen sich in den Netzen meines Vaters."

Heute ist das Schiff eines der letzten Zeugnisse der einstmals blühenden Rheinfischerei. Die drohende Verschrottung des ganz aus Metall gebauten Schiffes, das nie einen eigenen Motor besessen hat, haben Brohler Bürger verhindert, indem sie den Kulturverein "Aalschokker Katharina" e.V. Brohl gründeten, der sich um das Schiff kümmert.

Hans-Joachim Boltersdorf tat den ersten Schritt und übernahm den Aalschocker "zum Selbstkostenpreis" von der Schiffswerft Oberwinter. Walter Schmidt aus Andernach hatte das Schiff jahrzehntelang im Hammersteiner Werth als Wohnschiff benutzt und schließlich zum Verschrotten gegeben.

Der Aalschokker sollte, wenn es nach Peter Porz, Bürgermeisterin Christel Ripoll und Hans-Joachim Boltersdorf geht, der Beginn eines "Freilichtmuseums Brohl" sein, das die Wertschätzung der Bevölkerung für Industrie, Gewerbe, Handel, Handwerk und Geschichte der Region zum Ausdruck bringen werde, hieß es.

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