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Am 6. Mai 1946 starben bei Honerath vier Männer beim Räumen von Munition

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Am 6. Mai 1946 starben bei Honerath sechs Männer beim Räumen von Munition. Es passierte am in einem Waldstück an der Abzweigung der Straße nach Reifferscheid bei Honerath. Beim Abladen von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gab es einen furchbaren Knall. Sprengmeister Martin Lauer starb auf der Stelle. Drei weitere Arbeiter erlagen im Krankenhaus "St. Josef" Adenau ihren Verletzungen.


Sonstiges

Der Zweite Weltkrieg war vorbei, und es drohte keine Gefahr mehr durch feindliche Bomben, Artillerie und Gewehre. Das große Aufräumen war in vollem Gange. Auch in der Eifel wurde die Munition eingesammelt, die verstreut herumlag. Im Raum Adenau war unter anderem das Transportunternehmen Ernst Burkhard mit dieser Aufgabe beauftragt.

In einem Waldstück an der Abzweigung der Straße nach Reifferscheid bei Honerath war ein Zwischenlager eingerichtet worden. Am 6. Mai 1946 erreichte ein Lkw, vollbeladen mit Munition aller Art, den Wald. Am Steuer saß Wilhelm Erich Burkhard, der Sohn des Transportunternehmers. Außerdem befanden sich die Arbeiter Mathias Rieder aus Wimbach, Peter Bell aus Adenau und Sprengmeister Martin Lauer aus Schuld auf dem Lkw, als der Unfall passierte. Unmittelbare Zeugen gab es nicht.

In dem Waldstück ist bei Waldarbeiten in den Jahren danach noch mehrfach Munition explodiert. Todesfälle gab es dabei jedoch nicht mehr. Toni Knechtges ließ 50 Jahre nach dem Unfall ein Erinnerungskreuz setzen. Dazu stiftete er einen Eichenstamm, aus dem Herbert Zimmermann ein Kreuz zimmerte. Hermann Stumpf arbeitete die Daten ein, bevor Toni Knechtges das Kreuz an der Unfallstelle aufstellte.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 12. Juni 1998