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Annette Fritsch

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Die aus Rommerskirchen stammende und seit 1997 in Birresdorf wohnende Theatermalerin Annette Fritsch war sieben Jahre lang an der Bonner Oper für die Bühnenbilder zuständig.


Ein Wandgemälde für den Dorfgemeinschaftshof

Im Frühling 2020 schuf Annette Fritsch auf der zur Saalstraße hin gelegenen Außenwand des Dorfgemeinschaftshofes Birresdorf über vier Wochen ein fast 50 Quadratmeter großes Wandgemälde, das ein Gebäudeensemble von Alt-Birresdorf zeigt. Einwohner von Birresdorf und der Heimathistoriker Ottmar Prothmann haben ihr zu diesem Zweck historische Fotografien zur Verfügung gestellt. Volker Jost berichtete im General-Anzeiger:

Zu sehen sind unter anderem die Hubertus-Kapelle an ihrem ursprünglichen Standort in der Kurve, wo das Gotteshaus in den 1970er Jahren mehr und mehr im Weg stand und schließlich 1982 um sechs Meter an seinen jetzigen Standort verschoben und um 90 Grad gedreht worden war. Auch der frühere Schäfershof, in dem heute der Dorfgemeinschaftshof untergebracht ist, erstand noch einmal in alter Pracht und ohne den heutigen Anbau an der Saalstraße. Besonders für die älteren Birresdorfer ein beliebter Treffpunkt war die Gastwirtschaft Stefan Harzem, die es allerdings auch schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt. Dazu kommen noch einige historische Geräteschuppen und Fachwerkhäuser, an die man sich gerne erinnert. Und auch der Maibaum ist an seinem früheren Standort zu sehen, allerdings die meiste Zeit des Jahres über nur als geschälter Stamm. Ab dem kommenden Jahr soll der gemalte Baum aber im Mai mit echten Bändern geschmückt werden – ganz so, wie es früher immer war.[1]

Die Vorarbeiten für das Gemälde hatten bereits im Sommer 2019 damit begonnen, dass die Malerin das Bild in seinen Einzelteilen vorskizzierte, die einzelnen Bild­objekte in den Computer übertrug und dort zu einem Gesamtbild im Maßstab 1:15 zusammenfügte.

Fußnoten