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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Antweiler

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Antweiler, ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort, mit den Wohnplätzen Alte Burg (Antweiler) und Haus Ginsterberg ist eine Gemeinde der Verbandsgemeinde Adenau im Kreis Ahrweiler. Über den Ursprung des Ortsnamens herrscht bis heute Unklarheit. Möglicherweise geht er auf „Dorf am Ahrberg“ oder auf „Ort zum Verweilen am wogenden Wasser“ zurück.


Antweiler 1.jpg
Antweiler 3.jpg

Einwohnerzahl

Dezember 2004: 610

Lage

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Bürgervertreter

Politische Gruppierungen

CDU-Ortsverband Antweiler/Wershofen/Dorsel/Hümmel

Vereine

Glaubensgemeinschaften

Öffentliche Einrichtungen

Veranstaltungen

Gewässer

Straßen

Ahlenseifen, Ahrtalstraße, Auf der Hütte, Auf drei Vierteln, Bachstraße, Bahnhofstraße, Brückenweg, Buchenweg, Eichenbacherweg, Gartenweg, Limbachtalweg, Mittelstraße, Mühlenweg, Rodder Straße, Rodder Weg, Rosenweg, Winkelsheck

Sonstiges

Gewerbe

Kulturdenkmäler[1]

Einzeldenkmäler

Gemarkung

  • Bildstock, Relief, 18. Jahrhundert

Wappen

Im Wappen von Antweiler ist alles versammelt, was für den Ort einst bedeutsam war: Die drei gelben Mispeln erinnern die ehemalige Zugehörigkeit zur Herrschaft Arenberg, Buch (Heilige Schrift), Bischofsstab, Mitra und Wandertasche sind die Attribute von St. Maximin, dem Schutzpatrons des Ortes. Hammer und Schlegel schließlich erinnern an die bergbauliche Vergangenheit des Ahr-Ortes.

Ereignisse

Chronik

Bereits zu merowingischer Zeit siedelten im Bereich des heutigen Ortes Menschen. Im Jahr 975, als der Trierer Archidiakon Wicfried der Abtei St. Maximin in Trier Ländereien zusprach, die an „Amentwilere“ (Antweiler) und „Musca“ oder „Musche“ (Müsch) angrenzten, wurde Antweiler erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Antweiler zum Herzogtum Arenberg, ab 1816 war der Ort Teil der Bürgermeisterei Aremberg im Kreis Adenau. Vier Jahre später wurde das Bürgermeisteramt in das verkehrsgünstiger gelegene Antweiler verlegt; die Bezeichnung „Bürgermeisterei Aremberg“ als Verwaltungseinheit wurde jedoch bis ins 20. Jahrhundert beibehalten. Erst Ende der 1920er-Jahre wurde sie in „Amt Antweiler“ umbenannt. Mit der Eingliederung des Kreises Adenau im Jahr 1932 in den Kreis Ahrweiler wurde auch das Amt Antweiler dem AW-Kreis zugeordnet. 1970 wurde Antweiler Teil der Verbandsgemeinde Adenau.[2]

Die Eisenindustrie spielte für Antweiler einst eine wichtige Rolle. Am Eingang zum Limbachtal befinden sich noch heute alte Schlackenhalden und Reste ehemaliger Erzgruben. "Aremberger Eisen" wurde bis ins Ausland verkauft. Und Takenplatten, die in der Eisenhütte in Antweiler gegossenen wurden, gehören zu den ältesten deutschen Ziergussstücken. Im Schullandheim Antweiler und in einigen weiteren Gebäuden in Antweiler zieren sie bis heute Wände und Öfen.

Damit junge Familien einen Anreiz haben, in Antweiler zu bleiben oder hierhin zu ziehen, startete die Gemeinde im Jahre 2009 die Aktion "Baby-Bonus" – auch, um die Bauplätze im Neubaugebiet "Auf Dreiviertel" besser vermarkten zu können. Jede Familie, die im Ort neu baut oder ein Haus kauft, erhält pro Kind im Vorschulalter 500 Euro. Außerdem pflanzt die Gemeinde für jedes Neugeborene einen Obstbaum an.

Geschichte

Spar - und Darlehenskassenverein für die Bürgermeisterei Antweiler

Weitere Bilder

Siehe auch

Antweiler-Lexikon

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Ahrweiler, Koblenz 2011 (PDF; 1,2 MB)
  2. Quelle: Petra Ochs: Antweiler am „wogenden Wasser“ - Bereits zu merowingischer Zeit befand sich hier eine Siedlung – Ort hat 540 Einwohner (Dorfportrait), in: Rhein-Zeitung vom 27. Juni 2014