Bildstock zur Erinnerung an die 14-Nothelfer-Kapelle Bad Bodendorf

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Der 1977 in der Nähe des ehemaligen Kapellenstandortes errichtete Bildstock.
Die aus Eichenholz bestehende Altartruhe der ehemaligen Kapelle wird heute im Heimatmuseum und -archiv Bad Bodendorf aufbewahrt.
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Ein Bildstock erinnert heute an die im Jahr 1976 abgerissene 14-Nothelfer-Kapelle, die an der Einmündung der Straße Am Rotberg in die Hauptstraße in Bad Bodendorf stand.


Standort

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Chronik

Die Kapelle wurde um das Jahr 1890 von Johannes Bauer erbaut. Auf Glasmalereien in den beiden Fenstern wurden ursprünglich die 14 Nothelfer dargestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Backsteinbau stark beschädigt; die Fenster gingen zu Bruch. Wegen einer Straßenerweiterung wurde die Kapelle im Jahr 1976 abgerissen. Wenige Meter vom ehemaligen Standort der Kapelle entfernt ließen Michael und Lieselotte Seifer (geb. Bauer) im Jahr 1977 einen Bildstock aus Ardennenschiefer errichten, in den das Eichenkreuz aus der alten Kapelle übernommen wurde.[1] Der Altartisch aus der alten Kapelle befindet sich im Heimatarchiv Bad Bodendorf.[2]

Die aus Eichenholz bestehende Altartruhe der ehemaligen Kapelle wird heute im Heimatmuseum und -archiv Bad Bodendorf aufbewahrt. In der Objektbeschreibung auf museum-digital.de heißt es zu dem Altar:

Die Altartruhe besteht aus gehobelten Brettern als Rückwand, einem geformten Fuß- und Oberteil. Über einen hochklappbaren Deckel läßt sich der Innenraum öffnen. Die Vorderwand und die Seitenwände sind mit Schnitzwerk versehen.


Weitere Fotos


Fußnoten

  1. Quelle: Infotafel am ehemaligen Kapellenstandort, gesehen am 3. März 2013
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 27. Oktober 2016