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Bundestagswahl 2009

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Bei der Bundestagswahl 2009 am Sonntag, 27. September 2009, erhielt mit Mechthild Heil (CDU) erstmals eine Frau das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Ahrweiler-Mayen (199). Andrea Nahles erhielt erneut ein Mandat über die SPD-Landesliste.


Das amtliche Ergebnis der Wahl
Vorgänger gratuliert Nachfolgerin: Wilhelm Josef Sebastian und Mechthild Heil nach der Bundestagswahl 2009.
Andrea Nahles - Plakat aus dem Bundestagswahlkampf 2009.
Frank Bliss - Wahlplakat

Direktmandat

Kandidaten

Wahlergebnis

Erstimme (in %) Zweistimme (in %)
Mechthild Heil (CDU) 45,5 39,9
Andrea Nahles (SPD) 24,9 21,1
Christina Steinheuer (FDP) 15,0 18,9
Prof. Dr. Frank Bliss (Grüne) 7,4 8,5
Gert Winkelmeier (Die Linke) 6,1 7,4


„Stimmen- und Stimmungshoch bei der FDP, Untergangsstimmung bei der SPD und zufriedene Gesichter bei der CDU, die ihre Vormachtstellung im Wahlkreis 199 verteidigt und mit Mechthild Heil auch wieder das Direktmandat gewonnen hat“ - so fasste die Rhein-Zeitung am Tag nach der Wahl das Ergebnis der Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis 199 zusammen. Die Ergebnisse der einzelnen Parteien und Kandidaten:

  • 45,5 Prozent der Erststimmen entfielen auf Mechthild Heil, die Direktkandidatin der CDU. Sie trat damit die Nachfolge von Wilhelm Josef Sebastian an. Der Dernauer hatte bei der Bundestagswahl 2005 allerdings noch 49,6 Prozent der Erststimmen geholt; hier büßte die CDU also 4,1 Prozent ein. Auch die Zahl der auf die CDU entfallenen Zweitstimmen sank im Jahr 2009 gegenüber 2005, nämich von 43,1 um 3,2 auf 39,9 Prozent.
  • Die SPD und ihre Direktkandidatin Andrea Nahles erlitten 2009 eine Niederlage: Nahles erhielt 24,9 Prozent der Erststimmen; im Jahr 2005 waren es noch 35,9 Prozent. Als Anführerin der SPD-Landesliste war ihr der Einzug ins Parlament allerdings auch diesmal sicher. Die Zweitstimmen gingen von 31,8 Prozent im Jahr 2005 auf 21,1 Prozent bei der Wahl 2009 zurück.
  • Die Liberalen verbesserten ihr Ergebnis von 9,8 Prozent im Jahr 2002 und 12,2 im Jahr 2005 auf 18,9 Prozent bei der Bundestagswahl 2009. Direktkandidatin Christina Steinheuer erhielt 15 Prozent der Erststimmen; bei der Bundestagswahl 2002 hatte der damalige Direktkandidat Ulrich van Bebber lediglich 5,8 Prozent der Stimmen erhalten.
  • Frank Bliss, Direktkandidat der Grünen, steigerte das Ergebnis von 2005, als Wolfgang Schlagwein angetreten war, von 3,9 auf 7,4 Prozent bei den Erst- und von 7,4 auf 8,5 Prozent bei den Zweitstimmen.
  • Gert Winkelmeier, Direktkandidat der Linken, erhielt 6,1 Prozent der Erststimmen; Harald W. Jürgensonn hatte 2002 3,8 Prozent erhalten. Bei den Zweitstimmen kreuzten 7,4 Prozent der Wähler die Linkspartei an, 2002 waren es 4,5 Prozent.

Zweitstimmen

Die CDU büßte gegenüber der Bundestagswahl 2005 3,2 Prozent ein, erzielte mit 39,9 Prozent der Zweitstimmen aber dennoch das beste Ergebnis aller Parteien. Die SPD schnitt mit 21,1 Prozent deutlich schlechter ab; gegenüber der Bundestagswahl 2005 büßten die Sozialdemokraten 10,7 Prozent ein. Zuwächse im Vergleich zu 2005 konnten FDP (6,7), Grüne (2,5) und Die Linke (2,9) erzielen.

Sonstiges

195.657 Bürger waren bei dieser Wahl wahlberechtigt, 139.350 davon, also 71,2 Prozent, nahmen ihr Stimmrecht wahr. 2300 Helfer waren am Wahlsonntag in den 331 Wahlbezirken des Kreises Ahrweiler und in den Briefwahlvorständen aktiv. Der Wahlkreis Ahrweiler war nach Angaben der Kreisverwaltung Ahrweiler der erste in Rheinland-Pfalz und bundesweit, der am Sonntagabend die vollständige Auszählung meldete.

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