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Burg Kreuzberg

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Die im Jahr 1343 erbaute Burg Kreuzberg ist eine Höhenburg in Kreuzberg. Von Wald umgeben, steht sie auf einem dreieckigen Felsplateau über der Ahr.


Burg Kreuzberg 2 M.jpg
Blick auf Kreuzberg mit Burg Kreuzberg (rechts)
Burg Kreuzberg HGR.jpg
Historische Ansichtskarte: "Blick auf Kreuzberg und Schloß der Grafen von Are Hochstaden."
Burg Kreuzberg auf einer Tuschezeichnung von Renier Rodikin aus dem Jahr 1725.
Burg Kreuzberg 1 M.jpg

Standort

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Geschichte

Cuno von Fischenich ließ sie im Jahr 1343 mit Zustimmung des Erzbischofs Walram von Köln, Herr auf Burg Are, erbauen. Der heute noch erhaltene Turm stammt aus dieser Zeit. Ehemals wurde sie ausschließlich als Jagdschloss benutzt. Zum ständigen Wohnsitz wurde die Burg aber erst 1949. Die Geschichte des Gebäudes ist eng mit der Geschichte Kreuzbergs verbunden. Generalfeldmarschall Wolf Heinrich von Baudissin zerstärte 1632 einen Teil der Burg. Anstelle der 1686 zerstörten Anlage wurde 1760 der heutige Bau errichtet.

Um 1780 erwarb Graf Caspar Anton von der Heyen, genannt Belderbusch, die Burg, die über Heirat 1820 in den Besitz der urkundlich erstmals 1363 erwähnten derer von Boeselager kam. Ursprünglich war sie so weiß wie der Turm. 1949 übernahm der Widerstandskämpfer Philipp Freiherr von Boeselager den Besitz, in dem heute sein Sohn Albrecht Freiherr von Boeselager mit Ehefrau Praxedis Freifrau von Boeselager und Familie lebt.

Die zur Burg gehörende Kapelle „St. Antonius“ wurde 1783 erbaut. Ihre Vorgängerin stand am Fuß des Burgbergs in der Nähe der Ahr. Die Anlage wird ständig unterhalten und ist, von den Eigentümern bewohnt, in gutem Zustand.

Die Dachsanierung der Burg, die "eine hohe sechsstellige Summe" kostet, wird im Jahr 2012 mit 120.000 Euro vom Bund gefördert. Im nächsten Bauabschnitt stehen Arbeiten am Dachstuhl des Langhauses an. Die neue Eindeckung muss aus Denkmalschutzgründen in Naturschiefer erfolgen.[1]

Eigentümer und Bewohner

Seit 1820 ist die Burg im Besitz der Adelsfamilie von Boeselager. Heute sind am Burgtor zwei Wappen zu sehen: das von Albrecht Freiherr von Boeselager und das seiner Ehefrau Praxedis Freifrau von Boeselager.[2]

Mediografie

Weblink

Wikipedia: Burg Kreuzberg

Fußnoten

  1. Quellen: Rhein-Zeitung vom 27. Mai 2012 und vom 31. August 2012
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 20. März 2012