FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Christiane Hofmann

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christiane Hofmann (* ca. 1959) war zuletzt Studiendirektorin und Mitglied der Schulleitung des Peter-Joerres-Gymnasiums Bad Neuenahr-Ahrweiler. Außerdem war sie für die Pressearbeit der Schule zuständig. Dann übernahm sie die Leitung der etwa 1000 Schülerinnen und Schüler zählenden Sophie-Barat-Schule in Hamburg, einem von drei katholischen Gymnasien der Hansestadt. Mit Hofmanns Wechsel von der Ahr an die Alster wurde diese Aufgabe erstmals in weltliche Hände übertragen. Christiane Hofmann wurde im Rahmen einer Messe in ihr Amt eingeführt, bei der Erzbischof Dr. Werner Thissen predigte. Ab ca. 1953 wurde das Gymnasium von Schwestern des Sacré-Coer-Ordens geführt; die Französin Madeleine Sophie Barat hatte diesen Orden Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet. Nachdem Schwester Angelika Podlesch 2013 pensioniert worden war, erhielt die Schule erstmals eine weltliche Leitung.


Vita

Christiane Hofmann ist Lehrerin für Englisch und Geschichte. Sie unterrichtete bereits Offiziersanwärter und Migranten, bevor sie Mitglied der Schulleitung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Schulinspektorin wurde.

In einem Bericht der Rhein-Zeitung zum Wechsel von Christiane Hofmann nach Hamburg hieß es:

„Warum tauscht man – meteorologisch betrachtet – einen Platz am Sonnendeck (Ahrweiler) gegen einen Katamaran auf See (Hamburg)?“, fragte der Verwaltungsdirektor des Katholischen Schulverbands Hamburg. Die Antwort gab die 54-jährige Christiane Hofmann selbst: Die Sophie-Barat-Schule sei eine besondere Schule, die von einem „besonderen Geist geprägt ist“. Die Aufgabe der Leitung sei für sie „kein Job“, sondern eine „beglückende und sehr erfüllende Lebensaufgabe“, der zuliebe sie sich nach eigenen Worten die Woche über „von Mann und Kind und Hund“ trennt. In der Tradition der Sophie-Barat-Schule sieht Christiane Hofmann kein einengendes Korsett, sondern den „Grund, auf dem wir stehen und Neues zu bauen wagen“.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 3. Januar 2014