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Emil Steinkamm

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Der Ingenieur Emil Steinkamm (* 23. November 1847 in Opladen, † 20. April 1924) aus Bonn war ein anerkannter Fachmann mit langjähriger Erfahrung im Aufschluss natürlicher Quellen sowie in der Abteufung von Mineral- und Süßwasser-Quellen. Im Jahr 1903 zog er von Neuenahr, wo seiner Familie zwischen 1876 bis 1895 vier Söhne und zwei Töchter geboren wurden und wo er selbst offenbar beim Apollinaris-Brunnen tätig gewesen war, nach Bonn. In älteren Bonner Adressbüchern finden sich noch kleinere Werbeanzeigen von ihm. Drei Söhne der Familie hatten zeitweilig schon vor 1903 als Schüler in Bonn gewohnt. Im Auftrag von Maximilian Geyr zu Schweppenburg führte Steinkamm in Niederbreisig zwei Jahre eine Tiefenbohrung durch. Am Freitag, 10. April 1914, zwei Tage vor Ostern, erschloss sie in einer Tiefe von fast 700 Metern einen Sprudel, der ununterbrochen in einem mächtigen Strahl warmes Wasser bis zu einer Höhe von fünf Metern hervorbrachte. Emil Steinkamm wurde am 23. April 1924 auf dem Friedhof in Bonn-Poppelsdorf beigesetzt.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Hans Kleinpass: Die Anfänge des Geyr-Sprudels in Bad Breisig. Am 15. Oktober 1913 erster Erfolg der Tiefbohrung mit Böllerschüssen gefeiert, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1995