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Gerhard Marcks-Gedenkstätte Hain

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Die Gerhard Marcks-Gedenkstätte auf dem Gerhard-Marcks-Platz in der Dorfmitte von Hain erinnert an den Bildhauer, Maler und Grafiker Gerhard Marcks (* 18. Februar 1889 in Berlin; † 13. November 1981 in Burgbrohl), der seine letzten Lebensjahre zu Füßen der Ruine der Burg Olbrück in Hain verbrachte. Der Entwurf zu der am Samstag, 2. Juni 2007, eingeweihten bronzenen Gedenktafel stammt von dem in Hain lebenden Grafiker Paul Dümpelmann.


Die Gerhard Marcks-Gedenkstätte in der Dorfmitte von Hain
Marcks Gerhard Hain s.jpg

Standort

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Einweihungsfeier

Gerd Hackenbruch, der erste Beigeordneter der Verbandsgemeinde Brohltal, und Hains Ortsbürgermeister August Henn erinnerten bei der Übergabe des Denkmals im Rahmen einer Feierstunde am Samstag, 2. Juni 2007, an das Leben und Wirken von Gerhard Marcks, der neben Ernst Barlach und Wilhelm Lehmbruck zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts zähle. Dank galt Peter Schäfer aus Niederdürenbach und dem Heimatforscher Hans Schmitz aus Oberzissen als Initiatoren der Gedenkstätte. Der zwischenzeitlich verstorbene VG-Bürgermeister Hermann Höfer habe sich ebenfalls für einen "Gerhard-Marcks-Platz" eingesetzt, sagte Hackenbruch.

Zur Einweihung der Gerhard-Marcks-Begegnungsstätte waren dessen Enkel und Urenkel, Wieland und Moritz Krull, nach Hain gekommen. Im Beisein zahlreicher Gäste segnete Pater Wolfgang Nick die in einen Stein eingelassene Gedenktafel. Anschließend begaben sich die Besucher in die Burghalle Hain. Dort waren Werke von Gerhard Marcks ausgestellt, Leihgaben des Bremer Gerhard-Marcks-Hauses. Außerdem waren dort Bilder zu sehen, die von Kindern der Grundschule "Am Maar" in Niederdürenbach nach Werken von Gerhard Marcks gemalt worden waren.

Nach der Enthüllung der Stele zeichnete Dr. Jürgen Fitschen vom Gerhard-Marcks-Haus in Bremen in der Burghalle noch einmal den Lebensweg und das Schaffen des Künstlers nach, der mit seinen Werken an vielen Orten in Deutschland seine Handschrift hinterlassen habe. Mit einer Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten habe er das Wahrzeichen der Hansestadt geschaffen. In Hain gebe es, vermutete Fitschen, sicher zahlreiche Zeichnungen von Gerhard Marcks in Privathand, denn der Künstler verschenkte seine gemalten Eindrücke rund um die Burg Olbrück gerne an Freunde und Nachbarn. Hella Wallbaum umrahmte die Feier mit Musik aus der Zeit von Gerhard Marcks.[1]

Hinter der Gedenkstätte befindet sich der Schau-Weinberg "Hainer Sonnenhang", an dem 53 Weinstöcke gedeihen. Hans Schneider und Kathi Theisen (* ca. 1931) mahlen die Trauben Jahr für Jahr und lassen sie zu Wein vergären.[2]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 5. Juni 2007
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 26. Oktober 2013