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Haushalt der Stadt Sinzig

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Der Haushalt der Stadt Sinzig ...

2013

Neuverschuldung: 9,6 Euro

Kosten für Rathauspersonal: 7,1 Millionen Euro

2014

Nach drei Minus-Jahren plant die Stadt Sinzig für das Jahr 2014 wieder einen ausgeglichenen Haushalt. Im Ergebnishaushalt sieht er einen Überschuss von rund 210.000 Euro vor, im Finanzhaushalt einen Überschuss von 850.000 Euro. "In der mittelfristigen Finanzplanung gehen wir davon aus, bis 2017 ausgeglichene Haushalte vorlegen zu können", sagte Bürgermeister Wolfgang Kroeger in einer Sitzung des Sinziger Stadtrats am 13. Dezember 2013. In 2012 hatte der Rat ein Konsolidierungskonzept geschlossen, das im gleichen Jahr Früchte trug. Sowohl in der Ergebnis- als auch in der Finanzrechnung, die dem früheren Vermögenshaushalt entspricht, wurde zum 31. Dezember 2012 eine Million beziehungsweise 1,3 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet. Kreditermächtigungen durch den Rat wurden von der Verwaltung so gut wie nicht in Anspruch genommen. Auch für das Jahr 2013 sah der Stadtraat davon ab, langfristige Verbindlichkeiten einzugehen. Durch Umschuldungen wurden erhebliche Zinseinsparungen möglich. Der Jahresabschluss für 2013 lag bei der Ratssitzung am 13. Dezember 2013 naturgemäß noch nicht vor. Bürgermeister Kroeger nahm jedoch vorweg, dass sich die Finanzlage der Stadt im noch laufenden Jahr 2013 weiter stabilisiert habe. Gründe dafür seien die verbesserte Gewerbesteuersituation und die Entwicklung bei der Einkommensteuer, die mit sechs Millionen Euro fast doppelt so hoch sei wie das Gewerbesteueraufkommen und nahezu identisch mit den Gewerbesteuereinnahmen der Nachbarstadt Remagen, die über große Gewerbegebiete und -betriebe verfügt. Mit 9,6 Millionen Euro konnte die Verschuldung von Sinzig unter der Zehn-Millionen-Grenze gehalten werden. Weil die Stadt für 2014 erhebliche Investitionen plant, könne es jedoch sein, dass die Grenze überschritten wird. Die Stadt will vor allen in dem Straßenbau (1,6 Millionen Euro), in die Erweiterung der Kindertagesstätte "Liliput" Sinzig und in die Stadtsanierung investieren. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer bleiben unverändert, nachdem sie für die Jahre 2012 und 2013 kräftig angehoben worden waren und weit über den Nivellierungssätzen des Landes liegen. Addiert man sämtliche Steuereinnahmen, über die die Stadt Sinzig die Ertragshoheit hat, so kommen 5,3 Millionen Euro zusammen. Dieser Betrag deckt nicht einmal die Kosten für das Rathauspersonal, das im Jahr 2013 mit 7,1 Millionen Euro zu Buche schlägt. Weil die Stadt jedoch höhere Schlüsselzuweisungen erhält und weil sie mit einem Anteil von mehr als sechs Millionen Euro an der Einkommensteuer rechnet, verbleiben nach Abzug der unabweisbaren Ausgaben eine freie Finanzsspitze von 600.000 Euro, die für freiwillige Leistungen zur Verfügung stehen. Der Haushaltsentwurf 2014 sieht im Ergebnishaushalt Einnahmen von 22,9 Millionen Euro vor, denen Aufwendungen von 22,7 Millionen gegenüber stehen. Im Finanzhaushalt werden Einzahlungen von 20,8 Millionen Euro prognostiziert, die Auszahlungen sollen sich auf knapp 20 Millionen Euro belaufen.[1]

Kennzahlen

Hebesätze:

  • Grundsteuer ? (unverändert)
  • Gewerbesteuer ? (unverändert)

Finanzhaushalt: Einnahmen 20,8 Millionen Euro, Ausgaben knapp 20 Millionen Euro, Überschuss 850.000 Euro

Ergebnishaushalt: Einnahmen 22,9 Millionen, Ausgaben 22,7 Millionen, Überschuss: 210.000 Euro

freie Finanzspitze: 600.000 Euro

geplante Projekte:

Steuereinnahmen, über die die Stadt Sinzig die Ertragshoheit hat: 5,3 Millionen Euro

Mediografie

Fußnoten

  1. Quelle: Victor Francke: Sinziger Finanzen: Bürgermeister Wolfgang Kroeger rechnet mit einem Überschuss, general-anzeiger-bonn.de vom 13. Dezember 2013