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Historische Wandelhalle im Kurpark Bad Neuenahr

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Bad Neuenahr - Heinz Grates (166).jpg
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Kurpark Neuenahr 13.jpg
Detail der restaurierten Wandelhalle

Im Jahr 1883 wurde im Kurpark Bad Neuenahr eine Trink- und Wandelhalle gebaut. Sie erlebte die "goldene Zeit" des Bades, die Kaiserzeit, und war bis zum Jahr 1934 Treffpunkt unzähliger Kurgäste. Dann wurde sie demontiert, aber ein Teil der Halle überstand die Jahre. Zum 150. Gründungstag des Bades im Jahr 2008 ließ die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler die 15 Meter lange und sieben Meter breite Wandelhalle als Geschenk an die Kurbad AG für 50.000 Euro wiedererrichten. Am 29. Mai 2008 übergab der damalige Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe die aus acht gusseisernen Stützen und sechs genieteten Stahl- und Fachwerkbändern bestehende Halle im Rahmen einer kleinen Feier an den damaligen Kurdirektor Rainer Mertel.


Standort

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Sonstiges

Bis 1934 stand die Konstruktion als Trink- und Wandelhalle mitten in den Kuranlagen. Dann wurde sie durch die heutige Kurparkhalle ersetzt. Nachdem die Halle im Jahr 1934 abgerissen worden war, kaufte Josef Jammel, Stellmacher in Ahrweiler, Teile der Stahlkonstruktion, um sie in Ahrweiler als Lagerhalle für Holz und als Abstellraum für Traktoren wieder aufzubauen. Wegen der historischen Bedeutung der Halle, bemühte sich die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ab 1975 um Rückkauf und Erhalt.

1994 kam es zum erwünschten Eigentümerwechsel. Anschließend lagerten die Hallenteile 13 Jahre lang auf städtischem Gelände - bis der Stadtrat im Jahr 2007 beschloss, die Halle zu restaurieren und der Kur AG als Geburtstagsgeschenk zu übereignen. 50.000 Euro ließ sich die Stadt den Kauf, die Restaurierung bei einem Löhndorfer Unternehmen und den Aufbau kosten.

Kurdirektor Rainer Mertel sagte bei der Übergabe im Mai 2008, die Halle solle kein reines Museumsstück sein, sondern mit Leben erfüllt werden. Dazu werde die Halle mit Sitzbänken ausgestattet. Der Heimathistoriker Hubert Rieck widmete der Halle seinen Festvortrag.

Weitere Bilder

Mediografie

Hubert Rieck: „So soll man den Brunnen möglichst nüchtern geniessen ..." Zur Wandelhalle und zum Wandel des Heilbades Neuenahr, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2009, S. 45