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Jakobsmarkt Remagen

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Veranstaltungsplakat 2018

„Man nehme etwa 250 fliegende Händler, füge Schausteller, Imbissbuden sowie einige kleine Privatflohmärkte hinzu und garniere das Ganze mit Musikprogramm und verkaufsoffenem Sonntag: Fertig ist der Jakobsmarkt!“ So beschrieb die Rhein-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Juli 2008 das Konzept des Jakobsmarkts, der Jahr für Jahr in der Remagener Innenstadt die Apollinaris-Wallfahrt Remagen flankiert. Sanitär- und Küchenbedarf vom Dosenöffner über das Küchenmesser bis hin zum Siphon sind ebenso im Angebot wie Schmuck, Kleidung und kunsthandwerkliche Produkte. Auch die Remagener Ortsvereine machen mit – im Rahmenprogramm ebenso wie als Betreiber von Kuchen- und Getränkeständen.


Marktmeisterin

Annelotte Traub

Sonstiges

Jakob der Ältere, ein Jünger Jesu, starb den Märtyrertod und wurde ein wichtiger Volksheiliger. Als Schutzpatron der Krieger, Arbeiter, Apotheker, Drogisten, Hutmacher, Wachszieher und Kettenschmiede ist auch für das Wetter und die ersten Äpfel, die „Jacobi-Äpfel“, zuständig. Kein Wunder, dass Jakobs-Märkte sich allerorts, nicht nur in Remagen, großer Beliebtheit erfreuen.

Markttage waren einst begehrte Privilegien.

Viele Händler halten dem Remagener Jakobsmarkt seit Jahrzehnten die Treue. Anlässlich einer Händler-Ehrung im Juli 2001 berichtete die Rhein-Zeitung: „Mit 77 Jahren der älteste Händler auf dem Markt ist Fritz Klipstein aus Duisburg, der bereits seit 47 Jahren zum Jakobsmarkt kommt. Seit 43 Jahren bietet Stefan Isack aus Hachenburg seine Waren feil. Kam er anfangs noch mit dem Vater und bot Lederwaren, so sind heute ... Waffeln sein Geschäft. Mit Gewürzen reist seit 41 Jahren Manfred Hinz aus Krefeld an den Rhein. Am gestrigen Sonntag war er zum letzten Mal mit seinem Stand vertreten.“[1]

Mediografie

Fußnoten

  1. Rhein-Zeitung vom 30. Juli 2001