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Josef Adams (Heimersheim)

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Josef Adams (* 11. Oktober 1926) aus Heimersheim, ehemaliger Rektor der Volksschule Heimersheim, engagiert sich in etlichen Ortsvereinen. 1951 wurde er Mitglied der Karnevalsgesellschaft "Närrische Landskroner" Heimersheim 1950 e.V., die ihn später zum Ehrenmitglied ernannte. Adams war Karnevalsprinz von Heimersheim und aktiver KG-Senator. Die Landskroner Burgsänger e.V., die Freiwillige Feuerwehr Heimersheim, der Männergesangverein "Cäcilia" Heimersheim e.V. und die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Heimersheim 1928 e.V. ernannten ihn ebenfalls zum Ehrenmitglied. Zudem ist Adams Kenner der lokalen und regionalen Geschichte. Jubiläen, Festivitäten, persönlichen Anlässen und historischen Heimersheimer Gebäuden gibt er mit seinen einfallsreichen Urkunden und Schildern eine besondere Note.[1]


Vita

Josef Adams wurde am 11. Oktober 1926 als siebtes von acht Kindern in eine landwirtschaftliche Großfamilie in Borler im damaligen Kreis Adenau geboren. Bis 1941 besuchte er die Volksschule Bodenbach, anschließend zwei Jahre die staatliche Lehrerbildungsanstalt.

Arbeitsdienst, Wehrmacht und Fronteinsatz folgten. Josef Adams geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft im Ost-Ural und an der Wolga. 1949 kehrte er in die Heimat zurück. Ein Jahr später nahm er seine Lehrerausbildung an der Pädagogischen Akademie in Trier auf. Nach erfolgreichem Abschluss trat er seine erste Lehrerstelle an - an der katholischen Volksschule in Bad Neuenahr. Am 28. Mai 1953 heiratete er Lieselotte Nelles. Noch vor der Heirat war er nach Dedenbach versetzt worden. 1968 wurde er zum Rektor der Volksschule Heimersheim ernannt. Aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen infolge der Kriegsschäden ging er Anfang der 1980er-Jahre frühzeitig in den Ruhestand.

Liselotte Nelles wurde am 25. Februar 1928 im Heimersheimer Hotel-Restaurant „Zum Stern“ geboren. Nach der Volksschule absolvierte sie im elterlichen Betrieb eine Hotelfachlehre.

Fußnoten

  1. Quellen: General-Anzeiger und Rhein-Zeitung vom 28. Mai 2013