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Kapelle „Zur unbefleckten Empfängnis Mariens“ Rolandswerth

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Ansicht von der Marienhöhe: Erweiterungsbau von Südwesten
Kapelle Rolandswerth 4.jpg

Die Kapelle „Zur unbefleckten Empfängnis Mariens“ an der Brunnenstraße 16 in Rolandswerth wurde 1865 nach Plänen von Vincenz Statz in Backstein erbaut. 1938 erhielt die Kapelle eine Erweiterung in rotem Backstein. Die Innenraumgestaltung mit weiß verputzten Wänden, expressivem Christusmosaik als Blickpunkt in Braun, Ocker und Gold und mit Holzdecke stellt den offensichtlichen Gegensatz zur Backsteinfassade her.[1]


Standort

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Ansprechpartnerin

Regina Schürholt

Chronik

Baumeister der Kapelle war vermutlich Vincenz Statz, der fünf Jahre zuvor bereits die St. Marien-Kirche in Bad Godesberg erbaut hatte.

Auf einer am Aufgang zur Kapelle angebrachten Infotafel heißt es:

Die Kapelle wurde 1865 von den Kölner Kaufleuten Jakob und Ludwig Lützenkirchen nördlich ihrer Villa gebaut. Durch Schenkung kam die Kapelle 1867 an das Erzbistum Köln, das die Kapelle dann 1932 an die Mehlemer Pfarrei St. Severin übertrug. Die Kapelle wurde in den 1930er Jahren renoviert und um ein Querhaus erweitert. Aus dieser Zeit stammt auch die eindrucksvolle Darstellung des segnenden Jesu in der Apsis. Der Entwurf stammt von der Schwester Elma König, einer bekannten Künstlerin aus dem Kloster Nonnenwerth, das wiederholt die Kapelle ausgestattet hat. 1985/86 wurde die Kapelle erneut renoviert und aufgestockt. Rolandswerth gehörte schon im 17 Jh. kirchlich zu Mehlem und war nur vorübergehend im 19. Jh. Oberwinter zugeordnet. Am südlichen Ortsrand standen früher ein Hospital und eine Nikolauskapelle aus dem 12. Jh., die Anfang des 19. Jh. abgerissen wurden. Die Bürger von Rolandswerth setzten sich immer wieder für eine Anbindung an Mehlem und für die Erhaltung und den Ausbau ihrer Kapelle ein.[2]

Siehe auch

St. Maria

Weitere Fotos

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Malerwerkstatt in Ahrweiler, Kostbarkeit in Königsfeld, Fliesen in Sinzig - Tag des offenen Denkmals mit buntem Motto: „Farbe“ - Führungen durch historische Bauwerke im AW-Kreis, Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 29. August 2014
  2. Quelle: Infotafel am Aufgang zur Kapelle, gesehen am 29. April 2017