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Karl-Heinz Schlösser

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Friseurmeister Karl-Heinz Schlösser (* etwa 1954) war Landesmeister, Deutscher Meister und Weltmeister. Heute betreibt er das Haarstudio Schlösser in Niederbreisig, das er mit – zum großen Teil funktionsfähigen – Antiquitäten aus seinem Handwerk eingerichtet hat. Dazu gehören etwa ein Friseurstuhl aus den 1920er-Jahren, den er von einem Friseur in Neubrandenburg erworben hat, eine Hänge-Haarschneidemaschine aus den 1950er-Jahren, Trockenhauben aus Metall und Heißwellengeräte aus den 1930er-Jahren. Daneben besitzt Schlösser Heißwellengeräte aus der Nachkriegszeit von den Herstellern Kadus und Wella und einen Dachshaarpinsel aus der DDR. Seine Rasiermesser schärft Schlösser, wie früher, mit Hilfe eines Lederriemens. Antike Möbel, ein Kreuzfenster aus dem 15. Jahrhundert, alte Bänke und eine Garderobe etwa, hat Schlösser selbst restauriert. Zwischen den Altertümchen finden sich moderne Elemente, die Schlösser nach eigenen Entwürfen hat anfertigen lassen.


Vita

Karl-Heinz Schlösser begann im Alter von 14 Jahren eine Lehre bei Otto Werner in Siegburg. Ab Ende der 1970er-Jahre hatte er einen eigenen Friseursalon an der Ausdorferstraße in Sinzig, insgesamt 15 Jahre lang. Weitere 15 Jahre führte er einen Friseursalon im Gewerbegebiet „Goldene Meile“ in Bad Breisig. Seit 2008 befindet sich sein Salon an der Zehnerstraße 22 in Niederbreisig. Insgesamt fünf Angestellte bedienen die Kundschaft dort an 14 Plätzen. Auch dort ist seine Ehefrau Claudia, mit der er insgesamt 260 Pokale für Leistungen im Friseurhandwerk gesammelt hat, stets an seiner Seite. Tochter Jacqueline, eines der drei Kinder des Paares, arbeitet ebenfalls im Betrieb mit. Insgesamt 40 Lehrlinge hat Schlösser ausgebildet.[1]

Fußnoten