Katholische Pfarrei Brohltal

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Niederzissen ist Pfarrort und Dienstsitz der zum 1. Januar 2022 gebildeten Großpfarrei und die St.-Germanus-Kirche deren Pfarrkirche.

Die kathlische Pfarrei Brohltal wurde zum 1. Januar 2022 aus dem Zusammenschluss der Mitgliedsgemeinden der bis 31. Dezember 2021 existierenden Pfarreiengemeinschaft Brohltal gebildet.


Anschrift[Bearbeiten]

Pfarrort und Dienstsitz der Pfarrei ist Niederzissen.

Pfarrer[Bearbeiten]

Moritz Neufang

Chronik[Bearbeiten]

Die Pfarrei Brohltal entstand aus dem Zusammenschluss folgender Pfarrgemeinden:[1]

2023 sollen noch die Pfarreien Kempenich und Weibern hinzukommen. Nach einem formellen Anhörungsverfahren hatte Bischof Stephan Ackermann zuvor per Dekret die Auflösung der Pfarreiengemeinschaft Brohltal und der Einzelpfarreien verfügt und zugleich die Pfarrei Brohltal gegründet. Mit diesem Schritt endete auch die Tätigkeit der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte sowie der Kirchengemeinderäte und der Verbandsvertretung. Für 2023 ist die Gründung des Pastoralen Raums Sinzig geplant, der das bisherige Dekanat Remagen-Brohltal ablösen soll. Die Rhein-Zeitung berichtete anlässlich der Gründung der Großpfarrei:

Die sechs Pfarrkirchen verlieren ihren Rang und werden unter Beibehaltung ihres Titels Kirchen in der Pfarrei Brohltal. Sie behalten auch ihren Patronatsnamen. Dies gilt auch für die Kapellen.

Als neue Pfarrkirche werde dem Bischof auf Wunsch des Pfarreienrats die bisherige Pfarrkirche „St. Germanus“ Niederzissen vorgeschlagen. Die neue Kirchengemeinde ist dabei in vollem Umfang Rechtsnachfolgerin der bisherigen Kirchengemeinden. Bewegliches und unbewegliches Vermögen, Rechte, Pflichten, Verbindlichkeiten und Forderungen gehen deshalb vollständig auf sie über. Zweckgebundenes Vermögen und Stifterwillen bleiben aber für ihre Bestimmung erhalten. „Das bedeutet, dass zum Beispiel Geld, das für die Renovierung einer Kirche angespart wurde, auf keinen Fall für ein anderes Gotteshaus verwendet werden darf“, berichtete die Rhein-Zeitung (RZ). Für die kommenden Jahre sei zu schauen, wie sich die neue Großpfarrei inhaltlich aufstellen wolle und welche Schwerpunkte die Seelsorger setzten, sagte Pfarrer Neufang der RZ. Die Fusion vereinfache diese Arbeit und bündele Kräfte, schaffe auch Möglichkeiten zur Vernetzung von Themen, die alle betreffen. Im Januar 2022 soll ein Pfarrgemeinderat gewählt werden, dessen Aufgabe es ist, die pastorale Planung zu unterstützen und deren grundsätzliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung zu bestimmen. Die ehemaligen Pfarreien werden dafür als Pfarrbezirke ausgewiesen, aus denen jeweils zwei Kandidaten gewählt werden. Der Verwaltungsrat, der vom Pfarrgemeinderat gewählt wird, verantwortet gemeinsam mit dem Pfarrer das Kirchenvermögen.

Fußnoten