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Katholische Pfarrkirche „St. Pankratius“ und „St. Margarita“ Niederheckenbach

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Die katholische Pfarrkirche „St. Pankratius“ und „St. Margarita“ am Kirchweg 2 in Niederheckenbach wurde 1828/29 erbaut. Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal. 1938 wurden alle Bewohner der Gemeinde ausgesiedelt, um den Luftwaffenübungsplatz Ahrbrück einzurichten. Die ausgeräumte Kirche verfiel und wurde erst 1955/56 wiederhergestellt, nachdem 1950 die Wiederbesiedelung des Gebietes mit vertriebenen Bauern aus dem Ermland begonnen hatte.


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Grabkreuze an einer Außenwand der Kirche

Standort

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Chronik

Alois Dannowski kam im März 1952 als Pfarrer zu seinen Landsleuten aus dem Ermland nach Niederheckenbach. Zwei Jahre vorher war mit der Wiederbesiedlung des ehemaligen Luftwaffenübungsplatzes Ahrbrück begonnen worden. In einem Aufsatz für das Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler schrieb er:

In der Pfarrei Niederheckenbach war alles verödet. Die Pfarrkirche war eine Ruine und der Friedhof verwildert. Auch die Kapellen in Oberheckenbach, Watzel, Fronrath und Cassel lagen verlassen da. Im März 1952 wurde die Pfarrei wieder besetzt. Der Pfarrer bezog eine Nebenerwerbssiedlung in Cassel und hielt den Gottesdienst in der neuerbauten Schule. 1956 war die Restaurierung der Pfarrkirche in Niederheckenbach abgeschlossen und das neue Pfarrhaus fertiggestellt! Die Erneuerung ist recht gut gelungen, und die Kirche mit ihren gut motivierten Fenstern und dem Altar und Kreuzweg aus Maria Laach wird auch von Fremden gern besucht. 1969 wurde auf dem Friedhof ein Gedenkstein für alle die aufgestellt, deren Gräber uns unerreichbar sind, das sind die Toten des Krieges und die Angehörigen in der fernen, ermländischen Heimat in Ostpreußen.[1]

Weitere Fotos

Siehe auch

Weblink

Wikipedia: St. Pankratius und Margarita (Niederheckenbach)

Fußnoten

  1. Quelle: Alois Dannowski: Jedem Ort ein christliches Zeichen, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1976