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Katholische Spielschar Schuld

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Die Katholische Spielschar Schuld stellt jedes Jahr ein Theaterstück auf die Beine, das auf der Freilichtbühne Schuld aufgeführt wird. Sämtliche Darsteller sind Laienspieler, die Leitung der jeweiligen Produktion liegt in den Händen einen professionellen Regisseurs. Stets wird darauf geachtet, dass die Inszenierungen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen attraktiv sind. Gespielt wird bei jeder Witterung. Die Zuschauerplätze sind überdacht.


Vorstand

Vorsitzender: Hans Wilhelm Bläser

Kontakt

E-Mail info@freilichtbuene-schuld.de

Regie

ab 1948: Walter Pfahl
ab 1987: Dieter Gerlach
ab 2004: Dieter Budde
ab 2010: Raik Knorscheid
2015 (Ronja Räubertochter): Jens Kerbel

Gründung und Entwicklung

Die Passion Jesu wurde 1983 erstmals in Schuld aufgeführt. Alle drei bis vier Jahre folgten weitere Passionsspiele in Schuld. Menschen aus der gesamten Region beteiligten sich – als Schauspieler, am Bühnenbild, beim Schneidern von Kostümen oder in der Regie. Die Aufführungen waren stets ausgebucht, und es mussten Zusatztermine eingeführt werden.

2004 wurde in Schuld letztmals 100 Personen starken Ensemble Passionsspiele aufgeführt. Grund dafür: An einem Tag mitten in der Aufführungszeit ereigneten sich zwei schwere Verkehrsunfälle in der Eifel, bei denen drei Mitglieder des damaligen Ensembles ihr Leben verloren. Die noch ausstehenden Aufführungen wurden sofort abgesagt.

Als der Theaterverein im August 2008 sein 60-jähriges Bestehen feierte, ehrte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen, Ludwig Hofmann, verdiente Vereinsmitglieder. Silberne Ehrennadel erhielten Erwin Bläser, Heide Drolshagen, Gottfried Linnerz, Ludwig Thelen, Peter Pürling, Dieter Rader, Gisela Schmitten, Franz-Josef Schmitten, Udo Stratmann und Peter Schmitten. Eine Goldene Ehrennadel für 40 Jahre aktive Mitarbeit erhielt der Vorsitzende Hans-Willi Bläser. Dem Ehepaar Lieselotte Pfahl und Walter Pfahl überreichte Hofmann eine Ehrenurkunde; die beiden waren Gründungsmitglieder der Laienspielschar, und Walter Pfahl war mehrere Jahre lang Regisseur der Spielschar.[1]

Im Jahr 2019 wollen sich Gemeindereferent Matthias Beer, Vorstandsmitglied der Freilichtbühne Schuld, Olaf Justen, Frank Burbach, Erster Vorsitzender der Spielschar Schuld, und Resi Weiler, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, an einer Wiederbelebung der Passionsspiele versuchen. Im März 2020 soll es wieder Aufführungen geben. Bühnenbild und Kostüme sind noch vorhanden. Die Proben sollen im Januar 2020 beginnen. Über Karneval pausieren die Proben. Am 14. März 2020 soll Premiere sein. Neun Spieltermine sind insgesamt vorgesehen. Die Passionsspiele können jedoch nur dann aufgeführt werden, wenn es genügend Schauspieler gibt. Nachdem die Initiatoren Flyer und Gemeindebriefe versendet und Bekannte persönlich angesprochen hatte, hatten sie Anfang Oktober etwa 30 Freiwillige beisammen. Um die Passion aufzuführen, waren aber mindestens 30 weitere Akteure nötig. Es mangelt vor allem an Statisten, die auf der Bühne das Volk spielen.[2]

Mediografie

Siehe auch

Freilichtbühne Schuld

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: 60 weitere Jahre sind der Spielschar Schuld sicher – Theaterverein feierte - Pfarrer Rosenthal überbrachte der Spielschar Schuld zum 60. Geburtstag ein besonderes Geschenk, in: Rhein-Zeitung vom 18. August 2019
  2. Quelle: Sofia Grillo: Bald wieder Passionsspiele in Schuld? Nach 15 Jahren sollen Aufführungen wiederbelebt werden, doch Projekt steht auf der Kippe, in: Rhein-Zeitung vom 21. September 2019