Landtagswahl 2026

Aus AW-Wiki

Bettina Fellmer (Mitte), Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Landtagswahlkreis 13 beim Wahlkampf in Bad Bodendorf
CDU-Direktkandidatin Petra Schneider (vorne links) an einem Wahlkampfstand auf dem Wochenmarkt Bad Bodendorf

Aus der Landtagswahl am 22. März 2026 in Rheinland-Pfalz ging die CDU als strahlender Sieger hervor, die SPD wurde abgestraft und lang nur knapp vor der AfD als drittstärkste Kraft, die Grünen waren weit abgeschlagen: Das Ergebnis im Kreis Ahrweiler entsprach dem Landesergebnis. Freuen konnten sich Guido Orthen und Petra Schneider. Im Landkreis Ahrweiler wurden die Konservativen Wahlsieger: Sie erhielten 39,5 Prozent der Zweitstimmen. 2021 hatte es im Kreis Ahrweiler noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD gegeben. Im März 2026 ist die Enttäuschung bei den Genossen groß: Sie holten nur 21,6 Prozent der Wählerstimmen. Äußerst zufrieden war die AfD, die im AW-Kreis 15,1 Prozent der Stimmen einfuhr. CDU-Politiker Guido Orthen, Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Horst Gies, der dem Landtag ab 201 angehörte, hatte sein Mainz-Ticket nach der Wahl sicher. 49,4 Prozent der Wählerstimmen im Wahlkreis 14 waren auf sein Konto gegangen. Das zweite Direktmandat im AW-Kreis war ebenfalls schwarz: die Landtagsabgeordnete Petra Schneider aus dem Wahlkreis 13 erhielt die Mehrheit der Erststimmen und bliebt deshalb Abgeordnete. 39,7 Prozent der Wähler aus Remagen, Sinzig und den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal hatten der CDU-Politikerin aus Niederzissen ihre Stimme gegeben. Die Kandidatin der Sozialdemokraten, Susanne Müller, holte 23,8 Prozent. Nach der Landtagswahl 2021 war sie mit Listenplatz 31 über die Landesliste in den Landtag eingezogen. 2026 stand die SPD-Politikerin auf Listenplatz 18. „Es sieht ganz gut aus nach dem jetzigen Stand“, sagte Müller am Wahlabend. Sie sei sich recht sicher, dass sie im Landtag bleibe.

Bei 19,5 Prozent im Landesergebnis rechnete Martin Kallweitt mit 24 Sitzen für die AfD. Da es keine Direktmandate gebe, ziehe er mit AfD-Listenplatz 15 in den Landtag ein, sagte er am Wahlsonntag. Darauf freue ich mich: ein Teil eines starken Teams zu sein“, sagt der Beamte.[1]

Kandidaten

Landtagswahlkreis 13

Volt: Holger Knauf

Die Linke: Michael Lüdtke (nach dem Rückzug des bisherigen Direktkandidaten Danny Weidner-Leps), Ersatzkandidat Niklas Baulig[2]

SPD: Susanne Müller

Bündnis 90/Die Grünen: Direktkandidatin Bettina Fellmer und Erwatzbewerber Elias Dahm[3]

Die Linke: Michael Lüdtke

Landtagswahlkreis 14

AfD: Martin Kallweitt (Vertreter: Rüdiger Nothnick)

BSW: Manfred Greuel

CDU: Guido Orthen

SPD: Thomas Meyer

Bündnis 90/Die Grünen: Dr. Andreas Resch

ÖDP: Gregor Doege

Die Freien Demokraten im Landtagswahlkreis 14 haben Martin Göddertz im November 2025 als Kandidat nominiert.[4]

Mediografie

Weblink

Wikipedia: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026

Fußnoten

  1. Quelle: Maja Wagener: Partei holt zwei Direktmandate - CDU auch im Kreis Ahrweiler strahlender Sieger, rhein-zeitung.de, 22. März 2026
  2. Quelle: Michael Lüdtke ist neuer Kandidat der Linken - Danny Weidner-Leps hatte Kandidatur zurückgezogen, in: Rhein-Zeitung vom 2. Januar 2026, S. 17
  3. Quelle: Grüne wählen Bettina Fellmer - 63-jährige Remagenerin tritt beim Landtagswahlkampf als Direktkandidatin an – Elias Dahm Ersatzbewerber, in: Rhein-Zeitung vom 6. Januar 2026, S. 15
  4. Quelle: Kandidatur für Landtagswahl - Martin Göddertz kandidiert für die FDP zur Landtagswahl, ga.de, 2. November 2025
Um Serverkosten und sonstige Ausgaben zu begleichen, die durch das AW-Wiki entstehen, werden Google-Anzeigen geschaltet. Cookies sollen dabei gewährleisten, dass Werbung angezeigt wird, die Ihren Interessen entspricht. Mit der Nutzung des AW-Wikis stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.