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Langenfeld

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Langenfeld, ein Wallfahrtsort im Kreis Mayen-Koblenz, ist Pilgerziel beispielsweise der Jodokus-Bruderschaft Dernau der Langenfelder Bruderschaft "St. Peter" Sinzig, aber auch von Wallfahrern aus Waldorf, Westum und Löhndorf sowie aus Nieder- und Oberzissen. Viele Pilger kommen in Prozessionen auch weiter entfernt gelegenen Orten. Die meisten legen heute allerdings nur noch einen Teil des Weges nach Langenfeld zu Fuß zurück.

Wallfahrtskapelle St. Jost

St. Jost

Etwa zwei Kilometer südlich von Langenfeld bei einem Gehört an der Nitz steht die katholische Wallfahrtskapelle St. Jost, die von einem Grafen von Virneburg erbaut wurde und im Jahr 1436 erstmals urkundlich erwähnt ist. Aus dieser Zeit erhalten ist der gotische Ostchor mit Fünfachtelschluss, an den sich unsymmetrisch das später erbaute etwa 5,80 Meter breite und an der Südseite rund 10,20 Meter lange Hauptschiff anschließt. Der nördliche Anbau bzw. ein Seitenschiff ist etwa 10,60 Meter lang und 3,70 Meter breit. Das verputzte Mauerwerk der Kapelle besteht aus Bruchstein. Der Eingang ist ein rechteckiges kleines Portal mit Basaltrahmen an der Westseite des Anbaus. Ein schiefergedecktes Satteldach mit einem spitzen, sechseckigen Dachreiter überspannt Langhaus und Seitenschiff.

Der Hochaltar mit einem Bild der Verkündigung Mariens im Sockel des Altaraufsatzes, einer Darstellung der Geburt Jesu als zentrales Bild, darüber der Anbetung der Könige sowie an den Seiten Statuen des hl. Jodokus, des heiligen Quirinus, darüber der hl. Katharina und der hl. Lucia sowie im Giebel des hl. Georg auf dem Pferd ist ein Werk des Barock aus dem Jahr 1655. Er ist aus Tuffstein gearbeitet und wurde 1863 farblich neu gefasst, nachdem die Kapelle 1804 im Zuge der Sekularisation zweckentfremdet und als Scheune und Stall genutzt worden war.

Zur weiteren Ausstattung der Kapelle gehören eine Holzfigur des hl. Jodokus aus dem 18. Jahrhundert, eine Madonna mit Kind und ein Opferstock aus Basaltlava neben dem Altar.

Sonstiges

Mediografie