Männergesangverein Adenau e.V.

Aus AW-Wiki

Der Männergesangverein Adenau e.V. wurde im Februar 2011 in Männergesangverein Adenauer Land e.V. umbenannt.


Ansprechpartner

Probentermin

dienstags 20-21.30 Uhr im Musiksaal der Haupt- und Realschule Adenau

Chronik

28 Interessierte trafen sich im Februar 1981 zur Gründungsversammlung und gründeten den Männergesangverein Adenau. Die Mitgliederzahl stieß rasch auf 50. Die Sänger wirkten an ungezählten örtlichen Veranstaltungen, an Kreisleistungssingen und an der Langspielplatte Musikalische Grüße aus der Hocheifel mit.

Bis Januar 2006 schrumpfte die Mitgliederzahl jedoch auf 18. Deshalb war der Verein von Auflösung bedroht, wie die Rhein-Zeitung am 18. Januar 2006 berichtete. In einer Krisensitzung beschlossen die Sänger deshalb, noch einmal an die Männer in Adenau und Umgebung zu appellieren, im Chor mitzumachen. "Wir haben Sänger aus Quiddelbach und Insul, aus Dorsel sind sogar drei Chorsänger dabei," beschrieb der zweite MGV-Vorsitzende Robert Schlicht die Situation. Aus Adenau selbst dagegen seien nur sechs aktive Mitglieder im Chor. Vorstand und Mitglieder hofften deshalb, dass sich insbesondere in Adenau neue Sänger finden. In einem Aufruf des Vereins hieß es damals:

Es besteht wohl kein Zweifel, dass Adenau einen starken Gesangverein braucht, der den Chorgesang pflegt und der Feste und Feierlichkeiten durch seine Gesangs-darbietungen mitgestaltet. Wie anders will Adenau seinen Bürgern das Kennenlernen schöner Heimat- und Volkslieder vermitteln?

"MGV Adenau macht jetzt doch weiter", titelte die Rhein-Zeitung (RZ) am 17. Februar 2006, der Weiterbestand des Gesangvereins sei "fürs Erste gesichert." Die Kampagne zur Mitgliederwerbung hatte dem Chor vier neue aktive Sänger aus Antweiler, Dorsel, Herschbroich und Kottenborn gebracht. "Damit haben wir ein Minimalziel erreicht", zitierte die RZ den zweiten Vorsitzenden Robert Schlicht.

So konnte der Chor im Frühjahr 2006 mit 23 Aktiven unter der Leitung von Bernd Loch und mit der Unterstützung durch 16 befreundete Chöre im Rahmen von zwei Liederabenden in der Hocheifelhalle Adenau sein 25-jähriges Bestehen feiern. Paul Mönch führte durch das Programm. Norbert Reineri vom Kreis-Chorverband ehrte dabei neun Sänger, die bereits seit der MGV-Gründung 25 Jahre zuvor aktiv waren: Wolfgang Pantenburg, Rudolf Schmitz, Walter Schneider, Christfried Wenzel, Paul Mönch, Otto Theisen, Gerd Bleuel, Manfred Gerhard und Alois Krämer. Für 40 Jahre Sängertätigkeit in diversen Chören wurden die MGV-Mitglieder Willie Eich, Paul Eich, Erwin Bongard und Werner Koch geehrt. Beim ersten der beiden Konzerte am 31. März 2006 traten folgende Chöre auf: "MGV Eintracht 1877 Westum" unter Leitung von Wilfried Schäfer, "Kirchenchor St. Johannes der Täufer" mit Dirigent Werner Steines, "MGV Concordia Niederehe" unter Leitung von Bernd Loch, "Gesangverein Dorsel" unter Leitung von Karl Croé, "Chorgemeinschaft Dümpelfeld-Hönningen" unter Leitung von Markus Thielen, "Männerchor 1901 Waldorf" unter Leitung von Reiner Kohns, "Kirchenchor Cäcilia Wanderath" unter Leitung von Klaus Bierbrauer und der "MGV Concordia Bodenbach" unter Leitung von Guido Nisius. Am zweiten Konzertabend am 1. April 2006 betraten nach dem Vortrag des Adenauer MGV die "Sangesfreunde Wiesemscheid" unter Leitung von Guido Nisius die Bühne. Es folgten der "Gemischte Chor Dockweiler" unter Leitung von Ute Betten, der "Kirchenchor Barweiler" unter Leitung von Rolf Gast, der "MGV 1925 Wehr" unter Leitung von Wilfried Schäfer, der "Männerchor Bachem" unter Leitung von Gerd Pitzen, die "Chorgemeinschaft Bongard 1908" unter Leitung von Silvia Groß, der "MGV Cäcilia Weibern 1879" unter Leitung von Rudi Scharrenbach und der "MGV Niederzissen 1902" unter Leitung von Jens Konieczny.[1]

Im Herbst 2006 löste Monika Meyer Bernd Loch ab, der den Chor bis dahin dirigiert hatte. "Sie verfügt über langjährige Kenntnisse im Chorgesang, Orgel- und Klavierspiel, sodass die Sänger davon ausgehen, neue Kräfte und frischen Schwung ... zu erhalten", berichtete die Rhein-Zeitung am 17. November 2006. Es sei "vorgesehen, ein breit gefächertes musikalisches Repertoire zu erarbeiten, das sowohl das Volksliedgut als auch neueres, zeitgenössisches Liedgut beinhalten wird." Kurz zuvor, bei der 150-Jahr-Feier des Kirchenchors "Cäcilia" der Katholischen Pfarrgemeinde Schuld, hatte der Männergesanverein Chor bereits seinen ersten Auftritt mit seiner neuen Dirigentin absolviert.

Bis zur Jahreshauptversammlung im Januar 2007 kletterte die Mitgliederzahl auf 25. Kassenwart Klaus Dinges konnte mit der guten Nachricht aufwarten, dass die Vereinskasse "seit mehreren Jahren erstmals wieder ein Plus" aufweise. Wolfgang Pantenburg trat bei der Versammlung nach elf Jahren als Vorsitzender zurück, blieb dem Männergesangverein jedoch als stellvertretender Vorsitzender erhalten. Robert Schlicht übernahm den Vorsitz. Werner Knechtges, bis dahin Notenwart, rückte auf den Posten des Schriftführers, den zuvor Walter Schneider innehatte. Paul Mönch wurde Notenwart. Willi Eich und Rolf Schmitz wurden zu Beisitzern gewählt. Mit Blick auf das Jahr 2007 berichtete Chorleiterin Monika Meyer von ihren Plänen, mit dem MGV und einem anderen von ihr geleiteten Chor zwei Weihnachtskonzerte in Adenau und in Maria Martental musikalisch zu gestalten. Im Frühsommer solle der Chor, auch auf Wunsch des Adenauer Seelsorgers Dr. Helmut Dieser, in der Katholische Pfarrkirche "St. Johann Baptist" AdenauKatholische Pfarrkirche "St. Johann Baptist" Adenau einen Gottesdienst musikalisch gestalten.[2]

Später wurde der MGV Adenau in Männergesangverein Adenauer Land e.V. umbenannt.

Mediografie

  • Männergesangverein, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 1982
  • Walter Schneider: 20 Jahre Männergesangverein Adenau - Kurze Vereinsgeschichte, in: Jahrbuch der Stadt Adenau 2001

Fußnoten

  1. Quelle: Sänger haben immer noch Puste - Im Jubiläumsjahr stand der Verein schon vor der Auflösung - Geburtstagsfeier mit vielen Freunden, in: Rhein-Zeitung vom 3. April 2006
  2. Quelle: MGV mit neuem Vorsitzenden - Robert Schlicht rückt an die Spitze des Adenauer Männergesangvereins, in: Rhein-Zeitung vom 26. Januar 2007