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Kreissparkasse Ahrweiler

Marienplatz Ahrweiler

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Der Platz kurz nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2013

Der Marienplatz Ahrweiler wurde in den Jahren 2012 und 2013 innerhalb der Stadtmauer von Ahrweiler, unmittelbar am Adenbachtor am östlichen Ende des Sebastianuswalls geschaffen.


Lage

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Chronik

Im Frühjahr 2012 stimmte die Stadtverwaltung die Maßnahme „Platzgestaltung am Adenbachtor“ mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier ab und sie wurde als Einzelmaßnahme ins laufende Förderprogramm „Historische Stadtbereiche“ aufgenommen. Die Kosten für Platzgestaltung (11.000 Euro) und die Kosten für Hausabriss und Mauersanierung (70.000 Euro) wurden zu zwei Dritteln aus Bundes- und Landesmitteln finanziert; die Stadt trug das restliche Drittel.

Im Sommer 2012 wurde das bis dahin an das Adenbachtor angebaute Haus Karpp am Sebastianuswall 57 abgerissen. Aufgrund des Abbruchs ist nicht nur das Tor besser zu sehen, sondern auch ein Stück mehr von der mittelalterlichen Stadtmauer. Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen sagte im März 2012 bei einer Bürgerversammlung für den Stadtteil Ahrweiler, durch den Abriss werde der Blick auf und durch das Adenbachtor erheblich aufgewertet und der gesamte Torbereich gewinne optisch an Eindruck.

Die Abteilung für Tiefbauplanung der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler plante die Gestaltung der etwa 60 Quadratmeter großen Fläche in Abstimmung mit dem Ortsbeirat Ahrweiler und dem Vorstand der Hutengemeinschaft "Hl. Maria" Adenbachhut Ahrweiler und sorgte für die Umsetzung der Pläne. Aus der Bevölkerung war vorgeschlagen worden, auf der Freifläche unter Beteiligung der Anwohner einen kleinen Bauerngarten anzulegen und ehrenamtlich zu pflegen. Die Stadt hingegen schlug vor, die Fläche zu pflastern, in der Platzmitte ein erhöhtes Rundbeet mit einem Durchmesser von 2,50 Metern anzulegen und mit fünf Weinstöcken zu bepflanzen. "Rebstöcke passen perfekt, weil das Adenbachtor im Volksmund auch 'Winzertor' heißt, schrieb Marion Monreal im General-Anzeiger vom 18. Dezember 2012. Nach intensiver Diskussion gab schließlich die Ansicht von Hutenmeister Bernd Koll bei einer Sitzung des Ortsbeirats im Oktober 2012 den Ausschlag: Mit kleinen Änderungen zum Plan wurde der Platz vor Wintereinbruch gepflastert. Der Hutenvorstand plädierte außerdem dafür, den neu geschaffenen Platz „Marienplatz“ zu nennen.[1]

Das Pflastermuster des kleinen Platzes entspricht dem der angrenzenden Straßenzüge Sebastianuswall und Adenbachhutstraße. Das Betonsteinpflaster ist von einem zweizeiligen Natursteinband aus Basalt eingefasst. Um den Platz besser auszuleuchten und um wildes Parken zu verhindern, ließ die Stadtverwaltung außerdem eine historische Straßenlaterne um einige Meter verrücken und auf dem kleinen Platz aufstellen. Damit weinselige Mitbürger nicht zum Übernachten animiert werden, wurde beim Aufstellen von Bänken Zurückhaltung geübt.[2]

Weitere Fotos

Siehe auch

St. Maria

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 4. Februar 2013
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 11. Oktober 2012