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Mathilda Philips

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Die Jüdinnen Mathilda Philips (geb. Berger) und ihre Schwester Thekla lebten einst in Niederzissen. Beide Frauen zogen nach ihrer Heirat nach Oberhausen. Später emigrierten sie nach Holland, wo sie versteckt wurden und dadurch der Verfolgung durch die Nazis entkamen. Thekla Philips nahm im Jahr 1976 per Brief Kontakt zu dem damaligen Niederzissener Bürgermeister Helmut Retterath auf. Die in den Niederlanden lebenden Brüder Martin und Harold Levie, Enkel von Mathilda Philips, besuchten im Mai 2013 Niederzissen und besichtigten gemeinsam mit Ortsbürgermeister Richard Keuler und mit Brunhilde Stürmer vom Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen e.V. die ehemaligen Synagoge Niederzissen und das Grab ihrer Urgroßeltern auf dem Jüdischen Friedhof Niederzissen. Im Gespräch konnten die Brüder interessante Details über das Leben und den Verbleib einzelner Familienangehöriger geben. Sie sagten zu, Kontakt zu Verwandten in Mexiko herzustellen. Im Gegenzug versprach Richard Keuler, einen Kontakt zu ihren in Israel wohnenden Angehörigen zu vermitteln.[1]

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 1. Juni 2013