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Pferdesegnung Brenk

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Bis in die 1960er Jahre hinein kam im Frühjahr regelmäßig eine Pilgergruppe aus Kell über mindesten drei Stunden Fußweg nach Brenk, um den heiligen Silvester zu verehren. Die meisten von ihnen waren Pferdebauern. Pastor Jungbluth führte deshalb wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg in Brenk eine Pferdesegnung ein, die jährlich am 1. Mai stattfand. Mehrfach kamen mehr als 100 Reiter mit ihren Pferden nach Brenk. Pastor Jungbluth kam ebenfalls, von einer Reiterschar begleitet, hoch zu Roß nach Brenk. Pater Meinolf, der von 1944 bis 1979 Pfarrer war, setzte die Pferdesegnung noch einige Jahre fort. Als jedoch die Traktoren innerhalb weniger Jahre die Pferde als Nutztiere aus der Landwirtschaft verdrängten, kam die Brenker Pferdesegnung zum Erliegen.[1]


Siehe auch

Fußnoten