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Privatpension „Schlafstübchen“ Ahrweiler

Aus AW-Wiki
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Ahrtal-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Wittpohl gratulierte Rita Lauter zum zehnjährigen Bestehen ihres "Schlafstübchens"
Ahrweiler - Heinz Grates (42).jpg

Die Privatpension „Schlafstübchen“ an der Oberhutstraße 11 in Ahrweiler gibt es seit Anfang 2000. Das vor 1775 erbaute Fachwerkhaus bietet in mehreren Zimmern Platz für sechs bis acht Personen. Ein kleiner Hofgarten gehört zu dem mitten in der Stadt und nur wenige Gehminuten vom Marktplatz gelegenen Anwesen.


Anschrift

Oberhutstraße 11

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Stadtteil Ahrweiler)

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Kontakt

  • Telefon 02641 5060
  • Handy 0160 977657

Inhaberin

Rita Lauter

Preis

30 Euro pro Person und Nacht, ein Paar zahlt demnach für zwei Nächte 120 Euro. Mindestaufenthalt: zwei Nächte.[1]

Sonstiges

Für die Ausstattung der Pension hat Rita Lauter viele originale Accessoires zusammengetragen. Vieles davon fand sie im Haus, nachdem sie es von Josef Knieps gekauft hatte. Der unverheiratete Anstreicher war froh, dass er sein altes Häuschen in die heimatverbundenen Hände von Rita Lauter konnte. Es folgte eine sorgsame Renovierung mithilfe einheimischer Handwerker. Von Anfang an wollte Rita Lauter das historische Häuschen in seinem Bestand erhalten.

In einer Pressemitteilung des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. anlässlich des zehnjährigen Bestehens der kleinen Privatpension im September 2010 hieß es:

"Ein wenig schief windet sich eine Holztreppe in die beiden oberen Stockwerke, wo die "Gretchenkammer", das "Josefs-Stübchen" und - einige knarrende Stufen höher - das "Dachnest" auf Ferien- und Übernachtungsgäste warten. Uriges Fachwerkgebälk prägt die liebevoll eingerichteten, einladenden Ferienwohnungen.
Bereits seit zehn Jahren begeben sich Gäste im „Schlafstübchen“ mitten in der ... Altstadt von Ahrweiler auf eine Zeitreise der besonderen Art, wo sich Wohnkultur anno dazumal mit heutigem Komfort verbindet. Hinter historischem Gemäuer verbergen sich urgemütliche Stuben, anheimelnde Schlafkammern sowie behaglich und üppig eingerichtete Küchen. Die Räume sind ein bisschen schief und verwinkelt und haben das Flair, das eben nur Jahrhunderte alte Fachwerkhäuser ausstrahlen.
Schauen wir mal in das "Dachnest": "Die Stube ist genau das Richtige für Frischverliebte", strahlt Gastgeberin Rita Lauter, die jene drei Ferienwohnungen ... mit viel Liebe zum Detail, mit Witz und Charme hergerichtet hat. In der Schlafkammer für zwei Personen steht stilecht und einladend - und in blütenweißer Bettwäsche aus dem vergangenen Jahrhundert hergerichtet - ein antikes Doppelbett. Passend auch die Nachthemden, die am Kleiderschrank warten.
... Die Mutter von drei Söhnen hat sich mit ihrem ungewöhnlichen, im 18. Jahrhundert erbauten Appartementhaus einen Lebenstraum erfüllt. "Hier, in der Gestaltung meines 'Schlafstübchens', gehe ich auf", sagt die leidenschaftliche Sammlerin, die auf Flohmärkten und auch in der Nachbarschaft immer wieder neue große und kleine antike Schmuckstücke aus Großmutters Zeiten für ihr "Schlafstübchen" findet.
... dass sie selber nicht in der Vergangenheit lebt, sondern in die Zukunft blickt, beweist sie alleine durch die Tatsache, dass das ´Schlafstübchen` im Laufe der Zeit mit der rustikalen Scheunensuite erweitert wurde. Und werbewirksam für die ganze Stadt ist Rita Lauter allemal; das sehen wir auch an den vielen TV-Sendern, die Rita Lauter und das ´Schlafstübchen` unbedingt in ihre Sendungen aufnehmen wollen“, so Andreas Wittpohl.
Die eindeutigsten Beweise für Rita Lauters Gastfreundschaft findet man jedoch in mittlerweile drei dicken Gästebüchern. In gereimten, gemalten, bebilderten oder sonst wie originell verfassten Einträgen ihrer großen und kleinen Gäste wird die Begeisterung für das Ahrtal, das „Schlafstübchen“ und ihre Gastgeberin deutlich. So lautet z.B. ein Eintrag vom August 2010: "Lauter Ritas muss es geben für ein wunderschönes Leben!"

„Wer hier durch die Haustür tritt, der beamt sich ein Jahrhundert zurück“, schrieb Gabi Geller einmal in der Rhein-Zeitung, es gebe kein Fernsehen, kein Telefon und auch keine Küchenmaschinen. Dafür aber moderne Badezimmer – und in den altertümlichen Betten liegen erstklassige Matratzen. Jede Unterkunft hat eine kleine Küche. Wer Kaffee trinken möchte, der findet Bohnen vor, eine hölzerne Kaffeemühle und einen Flötenkessel. Geller schrieb weiter:

Rita Lauter hat jeden Raum liebevoll gestaltet, mit alten Möbeln und altem Gerät ausgestattet. Die Betten sind mit strahlend weißer Leinen- und Baumwollwäsche bezogen, die gebleichten und gebügelten Nachthemden für „sie“ und „ihn“ hängen bereit. Vor dem Schlafengehen kann sich der Herr noch die typisch deutsche Nachtmütze aufsetzen. Für die Dame liegt eine spitzenbesetzte Haube bereit. Nicht zu vergessen: am Fußende bestickte Stofftaschen zum Aufbewahren der Nachtwäsche.

Im Gästebuch des Hauses finden sichEintragungen in Prosa und Reimform, Zeichnungen und Erinnerungsfotos.

Weblink

http://www.schlafen-wie-anno-dazumal.de – am 1. September 2019 offline

Fußnoten

  1. Quelle: Gabi Geller: Schlafen und leben wie anno dazumal, in: Rhein-Zeitung vom 9. August 2019