Rhein-Riviera

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Unter der Rhein-Riviera oder Rheinischen Riviera versteht man meist nicht nur einen festen Ort, sondern einen Begriff, der – je nach Kontext – für zwei verschiedene Abschnitte des Rheintals verwendet wird. Beiden gemeinsam ist das Ziel, die landschaftliche Schönheit und das fast „mediterrane“ Lebensgefühl des Rheins zu betonen. Der Begriff ist eine Mischung aus Marketing und Heimatliebe. Er soll die Verbindung von malerischer Flusslandschaft, historischer Architektur (Villen-Kultur) und Erholungswert hervorheben – als rheinisches Gegenstück zur französischen Côte d’Azur oder der italienischen Riviera.

Hier sind die zwei Hauptbedeutungen:

1. Die „Kölsche Riviera“ (Köln-Rodenkirchen)

Dies ist die lokal am stärksten verankerte Bedeutung. Gemeint ist das Rheinufer in Köln-Rodenkirchen im Kölner Süden. Warum Riviera? Wegen der feinen Sandstrände und kleinen Buchten, die bei niedrigem Wasserstand entstehen. Atmosphäre: Es gibt dort historische Bootshäuser, Ausflugslokale und Villen direkt am Wasser. Im Sommer erinnert der Anblick der Menschen, die im Sand sitzen, tatsächlich ein wenig an ein Seebad.

2. Die Region zwischen Köln und Koblenz

In einem weiteren, oft touristischen Sinne wird der gesamte Rheinabschnitt zwischen Köln und Koblenz als Rheinische Riviera bezeichnet.

Es gibt sogar den Regionalverband Rheinische Riviera, der diese „Premiumregion“ vermarktet. Hierzu gehören markante Punkte wie das Siebengebirge mit dem Drachenfels, die Goldene Meile (bei Remagen/Sinzig) und die vielen herrschaftlichen Villen aus der Gründerzeit, die das Ufer säumen.

Siehe auch

Rheinromantik

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