FacebookLogo.png   TwitterLogo.png   Wordpress-logo-notext-rgb.png

SPD-Ortsverein Oberwinter, Rolandswerth und Unkelbach

Aus AW-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Gründungsdatum des SPD-Ortsvereins Oberwinter, Rolandswerth und Unkelbach lasse sich wohl nicht mehr ermitteln, erklärte der damalige Ortsvereinsvorsitzende Winfried Glaser bei der Jubiläumsfeier anlässlich des 75-jährigen Bestehens im Juni 1998. Man gehe vom Jahr 1920 aus. Schirmherrin und Laudatorin der Jubiläumsveranstaltung im Schützenhaus war die ehemalige Bundestagspräsidentin Annemarie Renger.


Mitgliederzahl

Juni 1998: mehr als 100

Februar 2001: 100

Januar 2014: 72

Chronik

Mehr als 100 Mitglieder zählt der Ortsverein Oberwinter im Juni 1998. Und viele folgten der Einladung des Vorstandes. Darunter auch Schirmherrin Dr. Annemarie Renger und MdB Hans Wallow. Als Gäste kamen Mdl Bernd Lang, Remagens Bürgermeister Lorenz Denn, Oberwinters Ortsvorsteherin Ute Kreienmeier und die SPD-Stadtratssprecherin und SPD-Vorsitzende aus Remagen, Christine Wießmann sowie Kripps Ortsvorsteher Jürgen Blüher.

Gründungsväter des Ortsvereines waren: Otto Gründel, Nikolaus Günther, Heinrich Hauenschild, Gottlieb Noack, A. Reichardt, Valentin Seeger und Reiner Schmitz. Die politischen Themen seinerzeit waren der Acht-Stunden-Arbeitstag und das Frauenwahlrecht. "Als ein Zünglein an der Waage in einem Parteienmischmasch", sagte Karl Schmitz zur SPD der 1920er Jahre. Bald schon mussten auch Oberwinterer SPDler in den Untergrund, andere wieder ließen sich vom Nationalsozialismus blenden.

Im Mai 1946 erweckten unter anderem Peter Günther, Heinrich Hauenschild, Karl Schmitz und Peter Wüst die Sozialdemokratie im Hafenort zu neuem Leben. "Kampf gegen die wirtschaftliche Demontage durch die Alliierten und klare Opposition gegen die Wiederaufrüstung" schrieben sie sich ins Arbeitsprogramm. Im Streit um die "förderale Neugliederung" entschieden sich die Oberwinterer Sozialdemokraten zum Anschluß an Nordrhein-Westfalen. Aber dazu kam es nicht.

Die Vorsitzenden: Valentin Seeger (1920-1927), Nikolaus Günther (1927-1933), von 1933 bis 1945 Parteiverbot durch die Nazis, Heinrich Hauenschild (1946-1950), Karl Schmitz (1950-1978), Winfried Glaser (1978-1981), Henri Bülow (1981-1986), Hans Metternich (1986-1992) und seither Winfried Glaser.[1]

Bei einer Mitgliederversammlung im Dezember 2013 stellte der Ortsverein seine Kandidatenlisten für die Ortsbeirats-, Stadtrats- und Kreistagsen im Rahmen der Kommunalwahl 2014 auf. Daneben galt es, einen Ortsvorsteherkandidaten für Oberwinter zu wählen. Drei Mitglieder hatten sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Schließlich entschied sich das Gremium für Angela Linden-Berresheim. Der langjährige Vorsitzende Winfried Glaser freute sich, dass der Ortsverein mit Erwin Schneider wieder einen Ortsbeiratskandidaten für Unkelbach benennen konnte.[2]

Wie in jedem Jahr, hängten die Sozialdemokraten aus dem Hafenort auch bei ihrem Neujahrsempfang im Januar 2013 im Alten Rathaus das Porträtfoto von Willy Brandt auf, das ihnen der SPD-Ehrenvorsitzende im Jahr 1976 mit einer persönlichen Widmung schenkte. Winfried Glaser, Vorsitzender des Ortsvereins, konnte zu dem Empfang neben Mandatsträgern aus dem Ortsbeirat Oberwinter und dem Stadtrat Remagen auch Staatssekretärin Beate Reich, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remagen, den Landtagsabgeordneten Marcel Hürter, den SPD-Kreisvorsitzenden Bernd Lang und den Stadtbeigeordneten Joachim Titz (CDU) begrüßen. "Für unseren Ortsverein war 2013 ein gutes Jahr", zog Glaser Bilanz. Der Ortsverein habe sechs neue Mitglieder bekommen. Mit nunmehr 72 Mitgliedern sei er hinter dem SPD-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler der zweitgrößte SPD-Ortsverein im Kreis Ahrweiler. Hauptrednerin Christine Wießmann, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, sagte: „Die SPD ist seit vielen Jahren der Ideengeber im Rat. Nahezu jeder Antrag, den wir eingebracht haben, wurde auch umgesetzt.“ Als Beispiele für die Impulse, die von den Sozialdemokraten ausgegangen seien, nannte sie den Seniorenbeirat der Stadt Remagen, die Inkraftsetzung eines Stadtentwicklungskonzeptes, die Integrierte Gesamtschule Remagen, die Einstellung einer Schulsozialarbeiterin und auch die Ansiedlung des RheinAhrCampus Remagen. Auch der LebensKunstMarkt Remagen und das Historische Dreieck verdanken ihre Namen der SPD, sagte Wießman. Als Ziele für die Zukunft nannte Wießmann den Erhalt und die Gestaltung des Stadtzentrums und der Ortskerne, die bürgerfreundliche Überplanung der Bundesstraße 9 und die Integration anderer Kulturen. Außerdem forderten die Sozialdemokraten ein Tourismuskonzept, in das die Ortsteile stärker einbezogen würden. Gleiches gelte für die Wirtschaftsförderung. Vordringliches Ziel der Oberwinterer SPD bei der Kommunalwahl 2014 sei die Ablösung von Ortsvorsteher Norbert Matthias durch die SPD-Kandidatin Angela Linden-Berresheim, sagte der Vorsitzende Winfried Glaser. Für 60-jährige SPD-Mitgliedschaft zeichnete Winfried Glaser bei dem Empfang Karl-Heinz Lülsberg mit der goldenen Ehrennadel aus. Seit fünf Jahrzehnten war Luzie Faßbender dem Ortsverein treu. Seit 40 Jahren engagierten sich Ute Metternich, Ingeborg Stammler, Alfred Dittrich und Herbert Mehring. Und seit einem Vierteljahrhundert Jahren waren Andreas Bieber, Jörg Ottersbach und Sabine Junge dem Ortsverein treu.[3]

Beim Neujahrsempfang des Ortsvereins im Januar 2015 wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Ursula Pöhler und Cilly Schmitz für 60-jährige, Hiltrud Stümper und Reinhold Vollmer für 50-jährige und der ehemalige Ortsvorsteher und Rathausvereinsvorsitzende Hans Metternich sowie Heinz Wilms für 40-jährige Mitgliedschaft.[4]

Im Oktober 2016 konstituierte sich ein neuer Vorstand. Seine Mitglieder: Winfried Glaser (Vorsitzender), Markus Behnke (Stellvertreter), Jörg Loosen (Stellvertreter und Homepage-Beauftragter), Andreas Bieber (Kassierer), Sabine Junge (Geschäftsführerin) sowie Angela Linden-Berresheim, Regina Löw, Hans Metternich, Heidi Peters, Michael Uhrmacher und Heinz Wilms als Beisitzzer.[5]

Bei einer vom SPD-Kreisvorstand einberufene gemeinsamen Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine Oberwinter und Oedingen am 23. Juni 2017 im Sitzungsraum von Uhrmachers Restaurant wurden die beiden bis dahin selbstständigen Ortsvereine vereinigt und ein neuer Vorstand gewählt. Unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden Marcel Hürter wurden folgende Mitglieder aus Oedingen und Oberwinter in den neuen Vorstand gewählt: Der geschäftsführenden Vorstand mit Winfried Glaser (Vorsitzender), Dr. Markus Behnke (Stellvertreter), Jörg Loosen (Stellvertreter), Andreas Bieber (Kassierer) und Sabine Junge (Geschäftsführerin) blieb unverändert, die Beisitzer Angela Linden-Berresheim, Regina Löw, Hans Metternich, Heidi Peters, Marlies Schwippert, Michael Uhrmacher und Dr. Heinz Wilms bekamen Verstärkung durch Kirk Jatzkowski, Laura Tuchscheerer und Marlies Schwippert.[6]

Mediografie

Weblink

http://www.spd-oberwinter.de

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 12. Juni 1998
  2. Quelle: Rhein-Zeitung vom 18. Dezember 2013
  3. Quellen: Neujahrsempfang in Oberwinter: Die SPD will den Ortsvorsteher stellen, general-anzeiger-bonn.de vom 12. Januar 2014, und Andreas Wetzlar: SPD Oberwinter will weitere Impulse geben - Wießmann: Partei ist Ideengeber im Rat – Linden-Berresheim kandidiert bei der Wahl zum Ortsvorsteher, in: Rhein-Zeitung vom 13. Januar 2014
  4. Quelle: Andrea Simons: SPD-Neujahrsempfang in Oberwinter - "Anschläge auf die Werte der Demokratie", general-anzeiger-bonn.de vom 12. Januar 2015
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 25. Oktober 2016
  6. Quelle: Erfolgreiche Zusammenlegung der Ortsvereine Oberwinter und Oedingen, spd-oberwinter.de vom 25. Juni 2017