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Sankt-Josephs-Säule Burgbrohl

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Die etwa zehn Meter hohe Sankt-Josephs-Säule auf dem Josephsplatz in Burgbrohl, im Volksmund „St. Josephs-Pfeiler“ genannt, wurde im Jahre 1786 errichtet.


Josefssäule Burgbrohl 2.jpg
Säule Burgbrohl.jpg

Standort

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Chronik

Freiherr von Bourscheidt stiftete im Jahr 1786 die Josephs-Säule und damit das größte Nischenmal in der Verbandsgemeinde Brohltal, möglicherweise sogar in der gesamten Eifel. Die Säule hat eine Nische, die seit alters her eine Station bei kirchlichen Prozessionen ist. Der heutige Standort ist nicht identisch mit dem damaligen. 1919 wurde die Säule beschädigt. Bei ihrer Neuaufrichtung wurden an Unterbau und Pfeiler – beides besteht aus Trachyt vom Stenzelberg im Siebengebirge – Reparaturen durchgeführt. Die Josephsfigur mit Kind – sie bestand ursprünglich im unteren Teil aus rotem und im oberen Teil aus Udelfanger Sandstein – wurde 1920 von dem Kölner Bildhauer Wilhelm Barutzky gefertigt und ersetzte die vorherige. Die neue Figur ist aus Eberbacher Sandstein aus dem Neckartal. Den Pfeiler schmückt in einem Rokokorahmen das Doppelwappen derer von Bourscheidt.[1]

Weitere Bilder

Siehe auch

St. Josef

Mediografie

Andreas Breuer: 200 Jahre Sankt-Josephs-Säule in Burgbrohl. Ein Beitrag zur Entstehungs- und Baugeschichte, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1986

Weblink

gemeinde-burgbrohl.de: Josefssäule

Fußnoten

  1. Quellen: Walter Müller: Kirchen, Kapellen, Kreuze in der Verbandsgemeinde Brohltal und Nachbarorten, 344 Seiten, 1343 Bilder, Niederzissen 2013, Seite 25, und Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): Skulpturen im Kreis Ahrweiler – Katalog des Skulpturenfrühlings 1993 – 6. Kulturtage des Kreises Ahrweiler 23. April bis 31. Mai 1993, 55 Seiten, Warlich Druck und Verlagsgesellschaft mbH 1993, S. 12