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Schützenhalle Schuld

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Die ehemalige Schützenhalle am alten Sportplatz in Schuld, die über acht historische Schießstände mit 33 Metern Länge, zwei davon für Pistolenschießen bis Kaliber 38, verfügte, befindet sich heute im Eigentum der Ortsgemeinde und wird als Bürgerhaus genutzt.


Standort

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Chronik

Die Schützenhalle werde in Kürze in das Eigentum der Gemeinde Schuld übergehen. Das habe der Gemeinderat Schuld während seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, wie die Rhein-Zeitung (RZ) am 6. Oktober 2015 berichtete. Grund: Die im Jahr 1962 gegründete St. Hubertus-Schützenbruderschaft Schuld/Ahr e.V., in deren Besitz sich die Halle derzeit noch befinde, werde sich, wie Ortsbürgermeister Helmut Lussi erläuterte, 2016 wegen Überalterungsproblemen auflösen. Um zu verhindern, dass die unter Bestandsschutz stehende Schützenhalle noch weiter verfällt, habe der Schützenverein die Gemeinde gebeten, die Halle zu übernehmen. Die Schützen würden den Schießstand allerdings in den kommenden Jahren noch gerne weiter nutzen. Deshalb werde die Gemeinde vor der Übernahme beim Notar einen Vertrag aufsetzen, der Haftungsverpflichtungen bei einem möglichen Unfall im Schießstand ausschließt. Die Gemeinde könne zwar nicht in die Halle investieren, plane jedoch, sie für öffentliche und private Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die RZ berichtete weiter:

Dazu müssen jedoch allein aus Sicht des Brandschutzes diverse Baumaßnahmen wie Notbeleuchtung, Brandschutztüren oder auch eine weitere Fluchttür eingebaut werden. Zudem sollen leistungsstärkere Strom- und Abwasserleitungen verlegt werden. Trotz bereits bewilligter Zuschüsse kämen hier noch Kosten von rund 4000 bis 5000 Euro auf die Gemeinde zu. Diese werden jedoch vom Verein Ahrfelsen in Flammen übernommen.

Dringend notwendig sei die energetische Sanierung des Daches, berichtete die RZ am 14. Dezember 2016. Der Gemeinderat habe deshalb während seiner jüngsten Sitzung den entsprechenden Auftrag zu einem Angebotspreis von knapp 42.000 Euro. Zudem sorge sich der Rat um die Deckenkonstruktion der Halle sowie diverse Stützbalken, die nicht mehr tragfähig seien. Zunächst habe es Überlegungen gegeben, viel in Eigenleistung zu reparieren. Angesichts des Umfanges der notwendigen Arbeiten und der geplanten künftigen Nutzung der Halle würden nun doch Komplettangebote eingeholt.