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Seniorenheim Johanniter-Haus Sinzig

Aus AW-Wiki
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Der Neubau von der Renngasse aus gesehen.
Anfang 2020 hieß es, die in den Baukörper integrierten Teile des ehemaligen Franziskushauses würden in absehbarer Zeit einem Neubau weichen.
Gedenktafel am Altbau, dem ehemaligen Sinziger Krankenhaus.
Franziskushaus 12.jpg
Hinweis auf den Johanniter-Orden als Träger der Einrichtung.

Das Seniorenheim Johanniter-Haus Sinzig (ehemals Franziskushaus) ist eine stationäre Altenhilfeeinrichtung des Johanniterordens. Träger der Einrichtung sind die Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniter-Ordens und die Johanniter Seniorenhäuser GmbH Berlin.


Anschrift und Standort

Renngasse 7

53489 Sinzig

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Kontakt

  • Telefon 02642 99051-0
  • Fax 02642 99051-40

Bewohner

ca. 120 Bewohner

Leitung

Chronik

Das Johanniter-Haus ging aus dem Franziskus-Krankenhaus Sinzig hervor.

Erbauerinnen des Altbaus des heutigen Seniorenheims waren die Franziskanerinnen von Waldbreitbach. Der Altbau diente jahrzehntelang als Krankenhaus. Viele Einwohner von Sinzig und aus den umliegenden Orten sind dort geboren worden. Die Franziskanerinnen waren auch Trägerinnen dieses Krankenhauses. Später übernahm die Stadt Sinzig die Trägerschaft. Dann wurde das Haus zu einem Seniorenheim umgewidmet, modernisiert und erweitert. Ab 1989 war die Johanniter Haus Sinzig gGmbH Trägerin des Seniorenheims.

Brigitta Gräfin von Wedel-Gödens war Vorsitzende des Trägervereins Franziskushaus Johanniter-Altenheim e.V. und Kuratorin, Werner Kolling war Verwaltungsleiter. Christa Nemsetchi war bis Oktober 2008 Geschäftsführerin und Betriebsleiterin; Nadine Hannappel, ab Oktober 2008 im Amt, war ihre Nachfolgerin. Marianne Arens war Pflegedienstleiterin, Elke Brücker Hauswirtschaftsleiterin und Christina Appenrodt Leiterin der Tagespflege. Dr. W. von Rabenau war Vorsitzender des Kuratoriums der Einrichtung.

Mit einem Sommerfest feierten Bewohner, Gäste und Mitarbeiter um Einrichtungsleiterin Esther Zimmermann im Juni 2019 das 30-jährige Bestehen der Einrichtung. [1]

Dem Bauausschuss der Stadt Sinzig wurde im September 2019 ein Plan für die Umgestaltung des Johanniterhauses in vorgestellt. Im Zuge dieser Umgestaltung werde die Einrichtung allerdings ihre historische Villa verlieren. An deren Stelle soll ein Neubautrakt treten, mit dem vor allen Dingen die Tagespflege mehr in den Fokus gerückt werden soll. Generell würden die Umbauarbeiten im Franziskushaus mehr Einzelzimmer und weniger Doppelzimmer bringen.[2]

Der Träger des Seniorenheims Johanniter-Haus möchten das Gebäude des ehemalige Sinziger Krankenhauses, in dem ein Teil des Seniorenheims untergebracht ist, abreißen. Das alte Ziegelstein-Gebäude aus dem Jahr 1894 soll einem modernen Erweiterungsbau weichen, wie der Träger mit Johanniter-Geschäftsführer Horst Mollena und Einrichtungsleiterin Esther Zimmermann in einer Sitzung des Bauausschusses der Stadt Sinzig am 10. September 2019 erläutert hatten. Gründe für diesen Plan: Die Brandschutzauflagen im alten Bestand seien nicht mehr zu erfüllen. Für eine zukunftsfähige Versorgung der Bewohner müsse außerdem der Grundriss neu strukturiert und die Tagespflege neu angeordnet und dadurch eine bessere Sicht- und Erreichbarkeit der einzelnen Abteilungen erreicht werden. Hierdurch ergeben sich für die Mitarbeiter auch kürzere Wege bei der Pflege. Die 112 Plätze der Einrichtung sollen beibehalten, aber mehr Einzelzimmer vorgehalten und die Zahl der Doppelzimmer auf 18 reduziert werden. Außerdem solle ein größerer, mehr zur Straße hin gerichteter Tagespflegebereich entstehen.[3]

Im Januar 2020 hat das Franziskushaus 135 Beschäftigte.

Siehe auch


Weitere Fotos

Mediografie

Weblink

johanniter.de: Sinzig

Fußnoten

  1. Quelle: Johanniter-Haus feiert 30-jähriges Bestehen', in: Rhein-Zeitung vom 3. Juli 2019
  2. Quelle: Bauausschuss der Stadt Sinzig traf sich zu seiner Premierensitzung – Viel Arbeit von der Kita Storchennest bis hin zum Quellensteg – Fast dreistündige Arbeitssitzung widmete sich einer breiten Themenvielfalt, blick-aktuell.de, 24. September 2019
  3. Quelle: Judith Schumacher: Warum die historische Villa weichen muss – Das alte Krankenhaus in der Renngasse wird abgerissen – 112 Plätze bleiben erhalten, in: Rhein-Zeitung vom 15. Januar 2020