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Kreissparkasse Ahrweiler

Skulptur „Treidelkahn mit Bronzepferden“ (Kripp)

Aus AW-Wiki
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Anker (links), Böllerdenkmal (Mitte) und Skulptur „Treidelkahn mit Bronzepferden“ an der Rheinpromenade
Die Skulptur „Treidelkahn mit Bronzepferden“ aus der Nähe
Kripp - Heinz Grates (29).jpg

Die seit Sommer 2008 an der Kripper Rheinpromenade stehende Skulptur "Treidelkahn mit Bronzepferden" von Johannes Bus ist Teil des Skulpturenufers Remagen.


Standort

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Sonstiges

Fast zwei Jahre lang diskutierte der Ortsbeirat Kripp über die Ufergestaltung, bevor die Entscheidung für den Treidelkahn fiel. "Vorschläge wie eine "Riviera am Rhein" - die nun bald auf der Remagener Rheinpromenade entsteht -, ein abstrakter Brunnen, ein "Unterwasserzimmer" oder gar eine Essigbaumbepflanzung wurden letztlich verworfen", berichtete die Rhein-Zeitung am 10. September 2008.

Der Bürger- und Heimatverein Kripp e.V. gewann Johannes Brus dafür, eine abstrahierte Skulptur mit dem Titel "Treidelpfad" zu installieren, die an die Treideltradition des Quellenorts erinnern soll. Auffälligster Bestandteil ist ein fünf Tonnen schwerer Betonkahn mit zwei Bronzepferden, von denen eines flussauf-, das andere flussabwärts ausgerichtet ist. Zur Installation gehören auch ein Schiffsanker, eine Schiffsschraube und eine Bronzetafel, die an den Aufstand der Treidelschiffer (Rheinhalfen) angesichts der aufkommenden Dampfschifffahrt erinnern.

Die einzelnen Elemente der Installation wurden in Schiffsform angeordnet und mit alten Kripper Rotbrandsteinen optisch verbunden. "So entsteht der Eindruck, der davorstehende Böller schieße auf ein Dampfschiff - zur Erinnerung an den Halfenaufstand, der 1848 von den Bonner Husaren niedergeschlagen wurde", wie es in der RZ hieß.

Weitere Bilder

Mediografie

  • Kripper Skulpturenufer erinnert an Treideltradition – Fünf Tonnen schwerer Betonkran des Künstlers Johannes Brus und Exponate des Heimatvereins werden Donnerstag präsentiert, in: Rhein-Zeitung vom 10. September 2008
  • Skulpturenufer in Kripp vollendet – Nach Diskussionen und Räumarbeiten steht jetzt das Kunstwerk, in: Rhein-Zeitung vom 13. September 2008