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Solarstrom Ahrweiler GmbH

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Der Kreis Ahrweiler hat im Jahr 2005 die Dächer von zehn kreiseigenen Schulen sowie des Gebäudes der Kreisverwaltung Ahrweiler mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Die zu diesem Zweck gegründete Solarstrom Ahrweiler GmbH investierte insgesamt 3,4 Millionen Euro. Installiert wurde eine Gesamtanlagenleistung von 730 Kilowatt-Peak, die jährlich 600.000 Kilowattstunden Strom aus der Sonne produzieren. Die Einnahmen fließen in den Kreishaushalt und kommen damit auch den Schulen zugute. Die Idee und ihre Umsetzung wurden als rheinland-pfälzisches Landesleitprojekt im Klimaschutz ausgezeichnet.


Im April 2005 wurde der Gesellschaftervertrag zur Gründung der Solarstrom Ahrweiler GmbH unterzeichnet.

Sonstiges

Bei der ersten Gesellschafterversammlung beurkundete Notar Hans Steffens (Bad Neuenahr-Ahrweiler) den Gesellschaftervertrag. Zuvor war dieser Vertrag vom Kreistag beschlossen und von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier genehmigt worden.

Die Mitglieder der Gesellschafterversammlung entsprechen den Mitgliedern des Kreis- und Umweltausschusses des Kreises Ahrweiler (KUA). Das sind unter anderem die Fraktionsvorsitzenden von CDU (Karl-Heinz Sundheimer), SPD (Dirk Banze), Bündnis 90/Die Grünen (Wolfgang Schlagwein), FWG (Rolf Deißler) und FDP (Ulrich van Bebber). Vorsitzender der Gesellschafterversammlung wie auch des KUA ist der Landrat.

Mit der Vertragsunterzeichnung und der offiziellen Gründung der Solarstrom Ahrweiler GmbH sei „ein weiterer Schritt beim neuen ökologischen Großprojekt des Kreises Ahrweiler getan, die Dächer aller elf Schulen in Kreisträgerschaft sowie der Kreisverwaltung Ahrweiler mit Photovoltaikanlagen auszustatten“, teilte die Kreisverwaltung anlässlich der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrags im April 2005 in einer Pressemitteilung mit.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler sprach dabei von einer „schlanken Gesellschaft“. Mit Herbert Wiemer habe ein erfahrener Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler die Geschäftsführung übernommen. Das spare Personalkosten. Der zu dieser Zeit 38-Jährige sei durch mehrjährige Erfahrungen mit kommunalen Eigenbetrieben, mit der Bauunterhaltung und dem 30 Millionen Euro schweren Schulbauprogramm des Kreises die richtige Wahl für die Funktion des Solarstrom-Geschäftsführers.

Siehe auch