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St. Sebastianus

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Plastik des Heiligen in der St. Sebastianus-Kapelle Bad Bodendorf.
St. Sebastianus-Darstellung auf der Fassade eines Hauses an der Heppinger Straße in Heimersheim
Diese Statue des Heiligen ist Teil der Kriegsopfer-Gedenkstätte Koisdorf.

Der Überlieferung nach bekannte sich der römische Soldat St. Sebastianus zum Christentum. Kaiser Diokletian übergab ihn deshalb um 281 n.Chr. zum Erschießen an Bogenschützen. Sebastianus wurde an einen Baum gebunden, der heute versteinert neben der römischen Kirche St. Peter ad vincula (St. Peter in Ketten) steht. In dieser Kirche hängt auch eine alte Mosaik-Ikone, die Sebastian als älteren Mann mit langem weißen Bart zeigt. Seit der Renaissance wird Sebastianus jedoch meist als Jüngling dargestellt - auch unbekleidet, als beliebtes Motiv in der Aktmalerei. Der Heilige Sebastian gilt heute als Patron für eine ganze Reihe von Berufen, insbesonders gegen Pest und Seuchen, neuerdings aber auch als Schutzpatron der Homosexuellen gegen das HI-Virus. Zum Schutz gegen Krankheiten trugen früher viele Menschen einen Sebastianspfeil mit sich. Am Sebastianstag (20. Januar) trank man im Mittelalter den ersten neuen Wein der letzten Lese.[1]


Siehe auch

Pfarrgemeinden

Schützengesellschaften

Kirchen

Kapellen

Sonstiges

Weitere Bilder

Mediografie

Karl-August Seel: Die Pest und die Landskroner Pestregel von 1597, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1985

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Die Dorfschelle. Notizen für Bürger und Freunde Bad Bodendorfs, 1/2013, Seiten 15 f.