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Kreissparkasse Ahrweiler

St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen e.V. von 1478

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Die St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen e.V. von 1478 ist Mitglied im Schützenbezirksverband Rhein-Ahr. Auf dem Schützenplatz finden jährlich zahlreiche öffentliche Veranstaltungen statt, etwa ein Frühlings- und ein Herbstfest sowie Königsschießen und Königsball. Außerdem werden dort historisches Schießen und sportliches Wettkampfschießen trainiert. Neben der sportlichen Ausrichtung zählt die Begleitung von kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen, wie die der Fronleichnamsprozession und der Eröffnung der Apollinaris-Wallfahrt zum ehrenamtlichen Engagement der Schützengesellschaft.[1]


Mitglieder

  • 134 Mitglieder

Vorstand

Schützenplatz

Die Schützenhalle am Victoriaberg in Remagen verfügt über einen 30-Meter-Hochstand für Groß- und Kleinkaliber, fünf Luftgewehr- und vier Kleinkaliber-Bahnen. Der Versammlungsraum bietet Platz für 50 Personen.

Schützenmajestäten

Ehrenhauptmänner

Termine

  • Training dienstags ab 18.30 Uhr, Jungschützen ab 17 Uhr
  • Königsschießen jährlich Ende Juni
  • Königsball am dritten Oktober-Wochenende

Chronik

Die Bruderschaft im Jahr wurde 1478 gegründet.

Ehrenmajor Will Schunk (†) wurde beim Patronatsfest 1999 mit dem St.-Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung innerhalb des Vereins

Seit 2010 ist die Schützengesellschaft Remagen Mitglied im Rheinischen Schützenbund.

Im Januar 2013 feierten die Aktiven der Gesellschaft, wie in jedem Jahr, Patronatsfest. Nach einer heiligen Messe in der Katholischen Pfarrkirche "St. Peter und Paul" Remagen, zelebriert von Präses Dr. Johannes Georg Meyer, standen Geselligkeit und Miteinander im Mittelpunkt. Dazu hieß Präsident Wolfgang Strang Mitglieder und Gäste im Vereinsheim auf dem Victoriaberg willkommen. Neben dem Schießsport zählten solche Feiern zum Entscheidenden, was die Schützen ausmacht, sagte er. Es gehe darum, gemeinsam mit Alt und Jung Zeit zu verbringen, Kontakte zu pflegen und Jahrhunderte alte Traditionen aufrecht zu erhalten. Die Auszeichnung der Stadt- und Vereinsmeister, die in den spannenden Wettstreiten des vergangenen Jahres ermittelt wurden, bildete den Auftakt mehreren Ehrungen, die zum Patronatsfest anstanden. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften wurde Christian Unger für langjährige Treue zur Gesellschaft ausgezeichnet. Mit dem hohen Bruderschaftsorden wurden Heino Härtel und Rudi Ockenfels ausgezeichnet. Kenneth Heydecke erhielt den Verdienstorden der St.-Sebastianer.[5]

Beim Patronatsfest im Januar 2014 nahmen die Schützen ihre neue elektronische Luftgewehranlage mit vier Bahnen in Betrieb. Gäste der Einweihung waren Präses Dechant Johannes Meyer, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Michael Weltken und Stefan Weichert von der Kreissparkasse Ahrweiler, Christoph Kniel von der Volksbank RheinAhrEifel eG, der stellvertretende Kreissportvorsitzende Ralf Schulze sowie Vertreter von RWE und EVM. "Seit vielen Jahren haben wir diese neue Luftgewehranlage geplant. Das war eine große Investition in die Zukunft. Ohne Hilfe von außen hätten wir diese Maßnahme nicht leisten können", sagte Präsident Wolfgang Strang. Die Sankt Sebastianus-Schützengesellschaft habe in Remagen eine weit über die Kreisgrenzen hinaus attraktive und vorbildliche Wettkampfstätte geschaffen, lobte Landrat Dr. Jürgen Pföhler, "mit großem finanziellem Einsatz und in viel Eigenleistung haben Sie dieses Projekt verwirklicht und damit auch eine solide Grundlage für die nachfolgenden Generationen geschaffen." general-anzeiger-bonn.de berichtete anlässlich der Einweihung:

Der Mitgliederbestand bei den Schüler- und Jungschützen ist in den vergangenen Jahren stetig angewachsen, und dank hochqualifizierter Trainer ließen die Erfolge auch nicht lange auf sich warten. Viele Bezirksmeistertitel, Medaillen bei Diözesanmeisterschaften und gute Platzierungen bei den Bundesmeisterschaften wurden errungen ... die neue Luftgewehranlage fällt nicht in die Abteilung Traditionen, sondern in die des sportlichen Schießens. Und da werden die offiziellen Meisterschaften in der Regel auf Schießanlagen mit elektronischer Trefferanzeige geschossen. Mit der Einweihung ist die Schützengesellschaft Remagen auf dem Stand der Dinge und bietet dem eigenen Schützennachwuchs ideale Trainingsbedingungen.[6]

Daneben nahmen die Remagener Schützen im Jahr 2013 Sanierungsarbeiten im vereinseigenen Schützenhaus vor - u.a. bauten sie zwei neue Eingangstüren ein und erneuerten die Fensterfront.

Während die meisten Schützengesellschaften im Schützenbund Rhein-Ahr 1931 e.V. mit Nachwuchsprobleme und Überalterung zu kämpfen haben, sei das „bei uns ... definitiv anders“, sagte Wolfgang Strang, Präsident der St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen e.V. von 1478, im Januar 2018 der Rhein-Zeitung (RZ). Das sei auch daran erkennbar, dass bei den alljährlichen Bürgerschießen in den vorangegangenen Jahren immer mehr Teilnehmer gezählt worden seien. „Es ist in der Stadt wieder beliebt, beim Wettbewerb um den Bürgerkönig mitzumachen und dabei zu sein“, so Strang. Die St.-Sebastianus-Schützengesellschaft Remagen sei „eine lebendige Schützengesellschaft.“ Die Remagener Schützen würden „nicht im stillen Kämmerlein agieren“, vielmehr seien sie „voll im städtischen Leben integriert.“ Es sei Usus, dass die St.-Sebastianus-Schützen aus Remagen Veranstaltungen anderer Vereine in der Stadt besuchen und persönliche Kontakte pflegen. Auch bei der Jugendarbeit habe die Schützengesellschaft einen Weg gefunden: „Durch die Mitgliedschaft im Rheinischen Schützenbund, dem Dachverband der Sportschützen, ist der Traditionsverein seit einigen Jahren zu einem anerkannten Sportverein geworden – sogar mit einigen guten Erfolgen“, hieß es in dem Beitrag von RZ-Lokalredakteur Christian Koniecki. „Das Sportschießen reize auch viele junge Leute, und so falle es der Schützengesellschaft leichter, auch in diesem Bereich Mitglieder zu gewinnen, so Strang. Aber der Vereinsvorstand lege „Wert darauf, dass trotz der sportlichen Ausrichtung auch das traditionelle Schießen nicht zu kurz kommt“, sagte Strang weiter, „bei uns gibt es Sport- und Traditionsschießen nur im Doppelpack.“ Die Effekte seien deutlich erkennbar: Im Vorstand gebe es viele jüngere Gesichter, bei den Festen der Schützengesellschaft würden Jung und Alt gemeinsam feiern, und die Kontakte zu Karnevals- und Musikvereinen seien eng. „Wir sind fester Bestandteil im städtischen Leben“, so Strang weiter, „aber das war kein Selbstläufer, sondern ist das Ergebnis von vielen Jahren beharrlicher Arbeit und großem Engagement.“[7]

Im Januar 2018 feierten die Mitglieder der Schützengesellschaft das Hochfest ihres Schutzpatrons St. Sebastianus. Präses Frank Klupsch zelebrierte Messe in der Remagener Pfarrkirche. Der gesellschaftliche Teil fand anschließend auf dem Schützenplatz statt. Franz Langen wurde dort für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Georgi überreichte ihm Präsident Wolfgang Strang den Jubiläumsorden. Langen fungierte 40 Jahre als Fähnrich der Gesellschaft und war einige Jahre Schießmeister. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Günther Dubbel und Stefan Beyer ausgezeichnet.[8]

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: General-Anzeiger vom 23. Februar 2018
  2. Quelle: Vereinsdatenbank der Kreisverwaltung Ahrweiler am 8. Februar 2010
  3. Quelle: Günther Schmitt: Schützenkönig statt Bürgermeister: Wickord ist neue Majestät der Remagener Sebastianer, general-anzeiger-bonn.de vom 4. Juli 2018
  4. Quelle: Günther Schmitt: Remagen hat eine neue Majestät: Markus Strang erlegte den Königsvogel, general-anzeiger-bonn.de vom 27. Juni 2016
  5. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. Januar 2013
  6. Quelle: Remagener Sebastianus-Schützen: Hochmoderne Luftgewehranlage offiziell eingeweiht, general-anzeiger-bonn.de vom 30. Januar 2014
  7. Quelle: Christian Koniecki: Schlechte Stimmung bei den Schützen – Einigen historischen Schützenvereinen droht das Aus – Bundesmeister prangert an, in: Rhein-Zeitung vom 30. Januar 2018
  8. Quelle: General-Anzeiger vom 3./4. Februar 2018