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Steinkreuz an der ehemaligen Aachen-Frankfurter Heerstraße (Bengen)

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Eines der Kreuze, die an der ehemaligen Aachen-Frankfurter Heerstraße standen, war ein Steinkreuz in Bengen.


Chronik

Die ehemalige Aachen-Frankfurter Heerstraße verlief im Grenzbereich der Gemarkungen Bengen und Leimersdorf durch einen etwa 500 Meter langen und etwa zehn Meter breiten Hohlweg. Beim Bau der Autobahn 61 wurde dieser Hohlweg mit Abraummaterial zugeschüttet. Am unteren Ende des Hohlwegs stand im Jahr 1926 ein Basaltlava-Kreuz, das die Jahreszahl 1702 trug.[1] Es handelte sich dabei um ein kleines Steinkreuz von der Größe der alten Friedhofskreuze.[2] Ottmar Prothmann vermutet, dass das Kreuz „vielleicht an einen plötzlichen Todesfall“ erinnern sollte.[3] In die topografische Karte von 1847 und auch noch in die topografische Karte aus dem Jahr 1975 wurde der Standort des Kreuzes an der Kreuzung der ehemaligen Aachen-Frankfurter Heerstraße mit dem Bengen-Leimersdorfer Weg eingetragen. Das Kreuz ist dort südlich der Landstraße und westlich des Bengen-Leimersdorfer Weges eingezeichnet. Seit den 1980er Jahren ist der Verbleib des Kreuzes ungeklärt. Ottmar Prothmann ist überzeugt, dass an gleicher Stelle bereits vor 1702 ein Kreuz stand.

Fußnoten

  1. Quelle: Johannes Nottebrock: Die Aachen-Frankfurter Heerstraße in ihrem Verlauf von Aachen bis Sinzig, in: Bonner Jahrbücher, Band 131, 1926, Seite 263, nach: Ottmar Prothmann: Kleinere religiöse Denkmäler und Gedenkstätten in der Gemeinde Grafschaft, Veröffentlichungen zur Geschichte der Gemeinde Grafschaft Band 9, Oeverich 2017 (pdf, 776 Seiten), Seite 63
  2. Quelle: Mündliche Auskunft von Hans Peter Nolden, Bengen 2008, nach: Ottmar Prothmann: Kleinere religiöse Denkmäler und Gedenkstätten in der Gemeinde Grafschaft, Veröffentlichungen zur Geschichte der Gemeinde Grafschaft Band 9, Oeverich 2017 (pdf, 776 Seiten), Seite 63
  3. Quelle: Ottmar Prothmann: Kleinere religiöse Denkmäler und Gedenkstätten in der Gemeinde Grafschaft, Veröffentlichungen zur Geschichte der Gemeinde Grafschaft Band 9, Oeverich 2017 (pdf, 776 Seiten), Seite 63