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Ahrwein-Messe am 25. November 2017 im Kurhaussaal in Bad Neuenahr

Wildpark Rolandseck

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Blick vom Tierpark aus über den Rhein auf den Drachenfels und ins Siebengebirge
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Der Wildpark Rolandseck, am 6. Oktober 1971 eröffnet, hat eine Größe von ungefähr 35 Hektar. Das hügelige, teils schluchtige Gelände ist weitgehend naturbelassen, mit altem Waldbestand und darin angelegten Wildäsungsflächen. Die Wanderwege sind unbefestigt. In dem Park sind heimische Wildtiere wie Rotwild, Damwild, Mufflons und Wildschweine zu sehen, außerdem einige Haustierrassen, beispielsweise Schafe, Ziegen, Esel, Ponys, Hochlandrinder und Kaninchen. Die Tiere leben unter weitgehend natürlichen Gegebenheiten auf ausgedehnten Flächen; außerdem gibt es für sie Rückzugsmöglichkeiten in Ruhezonen. Wildschweine und Hochlandrinder sind durch Zäune von den Besuchern getrennt. Die übrigen Wildarten können von den Wanderwegen aus frei beobachtet werden. Das Verlassen der Wege ist nicht gestattet. Der Wildpark verfügt über einen schattigen Waldspielplatz mit Hütten, Kletterbäumen, Dachzelt, Trampolin und Schiffswrack samt Schatzkiste. Der Boden ist holprig und wurzelig, die Spielgeräte sind rustikal. Am Kiosk/Eintrittskasse erhalten Besucher alkoholfreie Getränke, Eis und Tierfutter. Gegen ein Nutzungsentgelt kann ein Grillplatz genutzt werden.


Anschrift und Lage

Am Kasselbach 4

53424 Remagen-Rolandseck

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Kontakt

Öffnungszeiten

von 15. März bis 15. November täglich 10-18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)

Montag Ruhetag – an Feiertagen geöffnet

Betreiber

Wildpark Rolandseck GmbH, Geschäftsführer: Tessa von Lüdinghausen, Vorgänger: Eckart von Lüdinghausen, Ferdinand von Lüdinghausen

Chronik

Die in Rolandseck ansässige, landbesitzende Familie der Freiherren von Lüdinghausen beschloss Ende der 1960er Jahre die Anlage eines öffentlich zugänglichen Parks für Wildtiere. Zusammen mit dem Förster Robert Küpper und weiteren Mitarbeitern der Forstverwaltung Rolandseck wurde im Laufe von zwei Jahren der Wildpark angelegt. Am 6. Oktober 1971 ist er offiziell eröffnet worden. Der damalige Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft Josef Ertl würdigte den neugeschaffenen Park in seiner Eröffnungsansprache als „großartiges Werk für die gesamte Bevölkerung.“ Bis zum Ende des Jahres hatte der Park bereits 10.000 Besucher, bis Mitte Mai 1972 waren es 30.000. Die Wildpark Rolandseck GmbH ist Mitglied im Deutschen Wildgehege-Verband. 1979 wurde die Anlage von dem Verband aufgrund der Erfüllung von in einschlägigen Fachgutachten des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft genannten Normen als „Fachlich geprüftes Deutsches Wildgehege“ zertifiziert.[1]

Tessa von Lüdinghausen ist seit März 2016 Geschäftsführerin des Wildparks. Sie löste in dieser Funktion ihren Vater Eckart von Lüdinghausen ab, der ab 1991 Geschäftsführer des Wildparks war. Gründer und erster Geschäftsführer des Wildparks war ihr Großvater Ferdinand von Lüdinghausen, der wenige Jahre nach der Eröffnung des Tierparks am 6. Oktober 1971 starb. Bevor sie den Wildpark übernahm, sammelte Tessa von Lüdinghausen die drei Jahre lang auf einer Wildtierauffangstation in Namibia praktischen Erfahrungen mit Wildtieren. „Ich habe den Park sehr gern übernommen und möchte das alte Konzept mit neuen Ideen ergänzen“, sagte sie der Rhein-Zeitung (RZ). Sie wolle „Lehrpfade anlegen und verstärkt auf Kindergärten sowie Schulen zugehen“, verriet sie der RZ-Autorin Judith Schumacher, „wir haben sehr viel Arbeit investiert, um neue Unterstände für Mensch und Tier, Zäune, Tore und Treppen anzulegen sowie Informationstafeln zu installieren.“ Manuela Wagenblasst betreut seit etwa 1989 den Kiosk des Parks, in dem es Infomaterial, einen Wegeplan und Tierfutter gibt.[2]

Mediografie

Hermann Comes: Wildpark Rolandseck - Kleinod in rheinischer Landschaft, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1973

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Wikipedia: Wald- und Wildpark Rolandseck, Version vom 6. Juni 2016
  2. Quelle: Judith Schumacher: Tessa von Lüdinghausen hat das Sagen: Wildpark in Rolandseck begrüßt neue Leiterin, rhein-zeitung.de vom 11. August 2016