DRK-Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr
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Die DRK-Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Bad Neuenahr ist die einzige Fachklinik mit dieser Ausrichtung in Rheinland-Pfalz
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Anschrift und Standort
Lindenstraße 3-4
53474 Bad Neuenahr
Kontakt
Telefon 02641 754-0
Leitung
- Chefarzt: Kristian Holtkamp
- Leitende Ärztin: Dr. Eva Bergheim-Geyer
- Verwaltungsleiter: Karl-Heinz Ritzdorf
Betriebsrat
Vorsitzender: Torsten Müller
Träger
Trägerin der Klinik ist die DRK gemeinnützige Krankenhaus GmbH Rheinland-Pfalz mit den beiden Gesellschaftern DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH und DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
Gründung und Entwicklung
Das Haus an der Lindenstraße 3-4 war bis Anfang der 1980er Jahre Domizil einer Kurklinik zur Müttergenesung; Träger war der DRK-Landesverband Nordrhein. Im Jahr 1986 wurde die Kurklinik in eine Reha-Klinik zur psychotherapeutischen Behandlung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher umgewandelt. 1993 wurde die Einrichtung in den Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz aufgenommen und sie erhielt einen Pflichtversorgungsauftrag für den Norden des Landes Rheinland-Pfalz.
Bis 1995 wurde das Gebäude umgebaut. Anschließend ging die stationäre kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in Betrieb. Im Jahr 1997 eröffnete die Klinik die erste Kinder- und Jugendpsychiatrische Institutsambulanz in Rheinland-Pfalz. 2001 übernahm die DRK gemeinnützige Krankenhaus GmbH Rheinland-Pfalz die Trägerschaft der Einrichtung. Am 1. Januar 2003 wurde eine Tagesklinik eröffnet, die sich - wie die Institutsambulanz - im angrenzenden Gebäude an der Hans-Frick-Straße 10 befindet.
"Tiergestützte Begleitung" hieß ein in Rheinland-Pfalz bis dahin einzigartiges Projekt, das die Fachklinik im Jahr 2007 begonnen hat. Hunde sollen Kindern und Jugendlichen helfen, verlorenes Vertrauen wiederzufinden. Insbesondere bei früh gestörten Kindern und Jugendlichen mit geringem Selbstwertgefühl, Zurückgezogenheit, Depressionen, Störung der Körperwahrnehmung, frühen Bindungsstörungen oder Störungen der Sozialisation werde diese neuartige Therapieform eingesetzt. Zusätzlich zur Reittherapie würden auch Hunde in der tiergestützten Begleitung der Behandlung eingesetzt, hieß es.

